Drogentest für Patienten mit Befallswahn

Wissenschaftler um Anthony Bewley vom Royal London Hospital empfehlen, Menschen mit Befalls- oder Dermatozoenwahn auf Drogenkonsum zu untersuchen. Wenn es unter der Haut kribbelt oder juckt, ohne dass ein objektiv nachweisbarer Befund vorliegt, vermuten Personen mit Befallswahn, dass Parasiten die Verursacher sind. Londoner Wissenschaftler haben in einem retrospektiven Review bestätigt, dass solche Patienten häufig als Drogen- oder Alkoholkonsumenten imponieren

MMW 1/2017

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Pilz-Infektionen – ungebetene Gäste wieder loswerden

Sie sind fast allen peinlich, obwohl sie beinahe jeder Erwachsene mindestens einmal hatte: Pilzinfektionen. Ob an Füßen und auf Nägeln, der Vaginalschleimhaut oder der Haut. Pilze können überall am Körper die Oberhand gewinnen.

Faden- und Hefepilze spielen als Erreger von Pilzinfektionen die Hauptrolle. Menschen, die eine schlechte Immunabwehr besitzen, sowie Diabetiker, Menschen mit Übergewicht oder mit einer Durchblutungsstörung leiden eher darunter. Aber auch bei völlig gesunden Menschen schlagen Pilze zu. Das bekannteste Beispiel: der Fußpilz. Er zeigt sich vorwiegend zwischen den Zehen in grau-weißlich verquollener Haut, die zu Rissen neigt. Wie jeder andere Haut- und Schleimhautpilz ist auch Fußpilz ansteckend. Hygiene spielt eine große Rolle, um andere und sich selbst nicht neu zu infizieren.

Die Ausdauer ist wichtig!
Socken und Handtücher bei mindestens 60 Grad Celsius waschen und täglich wechseln. Nach dem Duschen oder Baden trocknet man die Zwischenräume sorgfältig ab, denn Pilze lieben es feucht und warm. Weil Pilzinfektionen nicht von selbst verschwinden, kommen spezielle, gegen Pilze wirksame Medikamente über drei bis vier Wochen zum Einsatz.

Bei Nagelpilzen handelt es sich meist um Fadenpilze, die entweder von der Nagelbasis aus oder von oben durch die Nagelplatte eingedrungen sind. Optisch zeigt sich ein nachlassender Glanz der Nägel und eine verdickte Nagelplatte. Die Nägel verfärben sich weiß-, gelblich oder braun. Um Nagelpilz wieder loszuwerden, braucht man Geduld und Beharrlichkeit. Als Hygieneregeln gelten diejenigen für Fußpilz.

Vaginalpilz gut behandelbar
Bei einer Vaginalpilz-Infektion haben Hefepilze Überhand gewonnen und lösen die unangenehmen Symptome Juckreiz, Brennen und bröckeligen, eher gelblichen Ausfluss aus. Der Ausfluss riecht neutral. Riecht er fischig oder sonst unangenehm, handelt es sich eher um eine bakterielle Infektion.
Am besten trägt die Frau Slips aus Baumwolle, wechselt sie täglich und wäscht sie bei 60 Grad Celsius. Damit der Partner nicht auch erkrankt und die Partnerin ansteck, was bei Männern meist ohne Symptome bleibt, ihn direkt mitbehandeln.

Hautpilz hartnäckig
Pilzinfektionen der Haut treten gerne in feucht-warmen Arealen auf, wie in der Falte unter den Brüsten oder in fettbedingten Hautfalten. Diese Hefepilzinfektionen verschwinden mit entsprechenden, gegen die Hefepilze wirkenden Präparaten zum Auftragen auf die Haut.

Neue Apotheken Illustrierte 03/2017

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Warum ist Sonnenschutz im Frühling so wichtig?

Im Sommer ist UV-Schutz Pflicht, im Frühling noch nicht – stimmt das? Weil es an den ersten Sonnentagen des Jahres noch nicht so warm ist wie im Juli oder August, unterschätzen wir die Kraft der Frühlingssonne oft. Zu Unrecht, denn UV-Strahlung gefährdet die Haut zu jeder Jahreszeit und Temperatur.

Frühlingssonne trifft auf unvorbereitete Haut
Das Problem: Im Frühling kann sich die Haut noch nicht so gut selbst vor Sonne schützen. Nach den dunklen Wintermonaten ist sie nur gering pigmentiert und dadurch besonders lichtempfindlich. Auch die sogenannte Lichtschwiele fehlt – das ist eine Verdickung der Hornhaut, die durch UVB-Strahlung entsteht und den Eigenschutz der Haut verstärkt.

Höhere Strahlenbelastung in den Frühlingsmonaten
Das Risiko für Sonnenschäden auf der Haut ist im Frühling auch klimatisch bedingt hoch. Die Ozonschicht, die einen Großteil aggressiver UV-Strahlung herausfiltert, ist im März, April und Mai häufig dünner. Entsprechend mehr gefährliche Strahlen können die Schutzschicht der Erdatmosphäre durchdringen und auf die Haut gelangen.

Langsam vorbräunen und zusätzlich schützen!
Folglich sollten Sie auch im Frühling zu Sonnenschutzprodukten greifen, um Sonnenbrand zu vermeiden und das Hautkrebsrisiko gering zu halten. Behutsam an Sonneneinstrahlung gewöhnen können Sie Ihre Haut zum Beispiel mit Sonnenlotionen, die zur Pigmentierung anregen. Diese Produkte bieten zuverlässigen UV-Schutz und unterstützen zusätzlich die natürliche Bräunung der Haut.

www.nivea.de

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Hauptsache Gesund 18.5.2017 MDR – Fernsehen ab 21:00 Uhr Dr. Marion Krakor live im Studio

Braune Flecken auf der Haut können harmlos sein oder aber ein Anzeichen für Krebs.
Wichtig ist es, die Flecken regelmäßig zu kontrollieren. Verändern sie ihre Struktur? Ihre Größe? Ihre Farbe?

Hauptsache Gesund klärt auf:
Wie schützt man sich gegen unschöne Hautveränderungen? Was kann man gegen Altersflecken tun?
Und: Welche Leberflecken sollte der Hautarzt näher anschauen?

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Strahlenschutz

Aufenthalte in Solarien können Hautkrebs fördern
Eine kleine Sonnendusche im Winter ist für manche eine willkommene Erinnerung an den Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt nun aber vor Gesundheitsgefahren durch das Künstliche Bräunen mit UV-Strahlung in Solarien. Dies hätten die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken festgestellt. Das Gremium habe eindeutig einen Zusammenhang zwischen Solariennutzung und Hautkrebserkrankungen festgestellt. Es gebe keine gesundheitlich sichere UV-Bestrahlung in Solarien. Es sei zwar richtig, dass ein Teil der Strahlung zur Bildung von Vitamin D nötig ist Doch für die Vitamin-D-Bildung reichten maßvolle Aufenthalte in der natürlichen Sonne.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Pilzbedingte Hauterkrankung

Bemerkbar machen sich Pilzinfektionen durch Juckreiz und einen kreisrunden Ausschlag auf der Haut. Zu den häufigsten Pilzinfektionen gehören Fuß- und Nagelpilz. Um sie behandeln zu können, muss zunächst der Erreger bestimmt werden.

Zu den Symptomen einer Pilzinfektion gehören Juckreiz, Ausschlag, Rötungen, trübe und dicke Nägel sowie in Einzelfällen Haarausfall. Bleibt eine Pilzerkrankung unbehandelt, können sich die Erreger weiter ausbreiten. Am schlimmsten ist es, wenn der Pilzerreger bis zum Kopf wandert. Mit Hilfe einer Hautprobe kann eine zuverlässige Diagnose gestellt werden. Der Hautarzt oder das beauftragte Labor legt eine Probe der Haut, des Nagels oder der Haare auf einen Nährboden an und versucht den Pilz anzuzüchten. Wenn die Pilze anfangen zu wachsen, kann das medizinische Fachpersonal feststellen, um welchen Erreger es sich handelt.

Um eine entsprechende Behandlung einleiten zu können, ist es wichtig, den Erreger zu kennen. Wenn die Pilzinfektion bereits fortgeschritten ist, wird die Hauterkrankung sowohl von innen als auch von außen behandelt. Also neben Cremes nimmt der Patient auch Tabletten ein. Für die Pilzerreger der Haut gibt es verschiedene Wirkstoffe. Um die Pilzinfektion effektiv zu behandeln, erfolgt neben der medikamentösen Behandlung mit Tabletten auch eine Lokalbehandlung der Haut, Haare und Nägel. Um die Pilzinfektion an den Nägeln einzudämmen, werden die Nägel meist mit Nagellack behandelt, der einen Anti-Pilz-Wirkstoff enthält. Da Pilzinfektionen der Haut sehr ansteckend sind, ist eine konsequente Behandlung sehr wichtig. Immer öfter sind auch schon Kinder von Nagelpilz betroffen. Der Pilz wird oft innerhalb der Familie übertragen.

Ist nur die Haut betroffen, dauert die Behandlung i.d.R. zwei Wochen. Ist aber auch der Nagel betroffen, kann die Behandlung bis zu einem Jahr andauern, da der Nagel langsam und gesund wieder nachwachsen muss. In diesem Fall muss der Pilz also während des gesamten Jahres sowohl äußerlich als auch innerlich behandelt werden.

Patient & Haut 1/2015

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Defekte Telefonanlage!

Liebe Patienten,

momentan sind wir leider telefonisch nicht zu erreichen. Die Deutsche Telekom ist bemüht, die Störung zeitnah zu beheben.
Gern können Sie uns auch eine E-mail schreiben oder Sie kommen zur Terminvereinbarung in unsere Praxis.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
Ihr Praxisteam

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Rotharrige und Ihre Gene

Rothaarige Menschen haben häufig auch eine sehr helle Haut und sind sonnenempfindlicher. Sie machen in Deutschland nur ca. 2 % der Bevölkerung aus. Eine neue englische Untersuchung hat nun ergeben, dass Genvarianten, die mit rotem Haar, heller Haut und Sommersprossen assoziiert sind, auch mit einem erhöhten Melanom-Risiko einhergehen – und dies nicht nur bei dieser Bevölkerungsgruppe, denn diese Genvariante tragen auch viele Nicht-Rothaarige in sich.

Quelle: Der Privatarzt Dermatologie

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Solariumbesucher sorglos im Umgang mit der Sonne

Viele Menschen suchen in der kalten und dunklen Jahreszeit Sonnenstudios auf, um ihre Haut zu bräunen. Regelmäßige Besuche erhöhen jedoch nachweislich das Hautkrebsrisiko. Wie eine aktuelle Umfrage nun zeigt, kommt zum Risiko durch die künstlichen UV-Strahlen noch ein weiteres hinzu: Wer häufig Sonnenbänke nutzt, ist auch sorgloser im Umgang mit der Sonne und steigert sein Hautkrebsrisiko weiter. Demnach verzichten die „Sonnenanbeter“ im Sommer eher auf Sonnenschutz, suchen seltener Schatten auf und hatten häufiger Sonnenbrände als Menschen, die Solarien meiden. Zudem gehen sie trotz des erhöhten Risikos nicht häufiger zum Hautkrebsscreening als die Vergleichsgruppe. Offenbar ist Solariumnutzern die Gefahr von UV-Strahlen nicht bewusst oder egal.

Haut in Form 4/2016

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