Euromelanoma 2017 – „Ihr habt nur die eine… (Haut)“

BERLIN – „Früh erkannt, Gefahr gebannt“. Jeder kann selbst etwas unternehmen, sein eigenes Hautkrebsrisiko im Griff zu behalten. Darauf machen die Hautärztinnen und Hautärzte mit Ihrer alljährlichen Euromelanoma-Aufklärungskampagne bundesweit aufmerksam.
Die europaweite Initiative unter dem Dach der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) stellt die Aufklärung über Hautkrebsrisiken, die Früherkennung und die eigene Vorsorge in den Mittelpunkt
Wir machen mit !

In der Hautarztpraxis Dr. Marion Krakor wird am 11.5. 2017 ein „Hautcheck-Tag“ stattfinden.

An diesem Tag, der ganz im Zeichen des Mottos der Euromelanoma 2017 steht, werden drei Ärzte parallel Hautkrebsvorsorge – Untersuchungen durchführen.

Dr.med. Marion Krakor: „ Wir hoffen, an diesem Tag vielen Patienten die Option einer Vorsorgeuntersuchung anbieten zu können. Wir werden unterstützt von der Firma Beiersdorf, die uns Informationsmaterial und Proben zum Sonnenschutz zur Verfügung stellt. So werden die Patienten nicht nur körperlich untersucht, sondern erhalten auch noch eine Rundumberatung zum Thema Sonnenschutz und Lichtschädigung. „

Für die Krebsvorsorge-Untersuchungen ist eine Terminvergabe unumgänglich. Bitte melden Sie sich an per mail unter info@hautarztpraxis-krakor.de unter dem Kennwort „Euromelanoma“.

Bitte haben Sie aber Verständnis, dass auch bei drei Ärzten die Termin-Kapazität nicht unbegrenzt ist.

Patienten, die an diesem Tag keinen Termin mehr bekommen, werden regulär dann wieder in die Sprechstunde eingegliedert.

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Macht nur Magermilch Akne?

Laut einer Untersuchung korreliert der tägliche Milchkonsum mit unreiner Haut. Ausschlaggebend war dabei der Fettgehalt.
US-amerikanische Dermatologen hatten 120 Teenager, die an einer mäßig ausgeprägten Akne litten, sowie 105 Altergenossen mit reiner Haut befragt, wie viele Milchprodukte sie pro Tag zu sich nehmen. Eine Assoziation mit Akne fand sich nur für „low-fat-milk“ und „skim milk“, also Milch mit 1% und 0% Fettgehalt. Die Teenager, die an Akne litten, tranken im Durchschnitt mit 0,61 Portionen pro Tag mehr Magermilch als ihre Altersgenossen mit reiner Haut, die es nur auf 0,41 Portionen pro Tag brachten. Berücksichtigten die Studienautoren nicht nur Milch, sondern alle Milchprodukte, war kein Unterschied in der täglichen Menge auszumachen. Auch bei der täglichen Menge gesättigter Fettsäuren und Trans-Fettsäuren lagen beide Gruppen gleich auf, ebenso beim Faktor glykämische Last. Die tägliche Kalorienzufuhr sowie der BMI waren vergleichbar.
Die Dermatologen sehen damit die Korrelation zwischen Akne du Magermilchkonsum erneut als bestätigt. Der Konsum von Vollmilch hingegen war nicht mit Akne assoziiert. Aknepatienten nun zu raten, auf Magermilch zu verzichten, halten die Studienautoren zum jetzigen Zeitpunkt jedoch für verfrüht, nicht zuletzt weil mit der Korrelation keine Kausalität bewiesen ist.

ästhetische dermatologie 04/2016

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Hautcremes – Verbot von Konservierungsstoff

Es gibt immer mehr Verbraucher, die auf den Konservierungsstoff Methylisothiazolinon allergisch reagieren. Als Folge davon ist die Substanz deshalb in Kosmetika seit dem 12. Februar verboten, die auf der Haut verbleiben wie z.B. Handcremes oder Bodylotions. Erlaubt bleibt sie in Produkten, die üblicherweise abgewaschen werden, etwa in Shampoo, Duschgel oder Seife. Die neue Regelung geht auf eine Bewertung durch den wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherung der Europäischen Union zurück. Für Kosmetika gilt seit 2009 in der EU ein Maximalwert für die Dosierung. Der Konservierungsstoff war zuletzt in einer wachsenden Zahl von Produkten zur Haltbarmachung eingesetzt worden.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Spätakne – Liegt´s am Stress?

Das Durchschnittsalter von Aknepatienten ist in den vergangenen Jahrzehnten von 20,5 auf 26,5 Jahre gestiegen. Vor allem Frauen über 25 sind immer häufiger – noch oder erstmals – von Akne betroffen. Die Ursache dafür war bisher unklar. Eine italienische Fall-Kontroll-Studie brachte jetzt etwas Licht ins Dunkle: Neben einer entsprechenden Vorbelastung identifizierten die Studienautoren auch Lebensstilfaktoren als mögliche Auslöser. Für die Autoren ist der Zu8sammenhang zwischen Stress und Akne ein interessanter Ansatz. Die Assoziation mit psychischen Erkrankungen und Akne im Erwachsenenalter wurde bereits in anderen Untersuchungen beschrieben. Psychische Faktoren seien demnach mögliche Verursacher für das häufigere Auftreten der Acne tarda bei Büroangestellten als etwa bei Hausfrauen.

Quelle: Der Privatarzt Dermatologie

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Verzicht auf Tierversuche

Die EU will Kosmetika fördern, die ohne Tierversuche auskommen. Auch in Drittstaaten durchgeführte Tierversuche dürfen daher nicht verwendet werden, um bei der EU-Zulassung die Sicherheit der Mittel nachzuweisen, urteilte am Mittwoch der Europäische Gerichtshof. Laut einer EU-Verordnung aus 2009 dürfen Hersteller von Kosmetika die Sicherheit ihrer Mittel nicht mehr durch Tierversuche nachweisen. Teilweise schreiben aber andere Länder, etwa Japan und China, Tierversuche für den Sicherheitsnachweis vor.

ästhetische dermatologie 05/2016

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Berührungen als soziale Belohnung

Kennen Sie das Phänomen, dass sich die Haut anderer Menschen bei Berührung so viel weicher anfühlt als die eigene? Dies ist eine Illusion unseres Körpers mit dem Ziel über Berührungen soziale Bindungen aufzubauen. Ein spezialisiertes System zur Wahrnehmung von Berührungen empfängt in der Haut die Information über den Körperkontakt. Es reagiert vor allem auf langsame Berührungen wie Streicheln und kodiert diese als Genuss. Studien zeigten, dass das Gefühl von Geschmeidigkeit Bereiche im Gehirn stimuliert, die mit Emotionen und Belohnung verbunden sind. Somit sichert die Illusion, dass andere Menschen weichere Haut haben, die eigene Belohnung durch Berührung.

HautinForm 2-2016

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Höheres Alzheimerrisiko bei Rosazeapatienten

25 Prozent höher als in der Allgemeinbevölkerung ist das Risiko von Rosazeapatienten, an Alzheimer zu erkranken. Das haben Forscher aus Dänemark herausgefunden, indem sie die Daten von knapp 6 Millionen Dänen aus einem Patientenregister analysiert haben, davon etwa 83.500 mit der auch Kupferrose genannten Hautkrankheit. Anlass für die Studie waren Hinweise, dass bei Rosazea dieselben charakteristischen Enzyme im Bindegewebe erhöht sind wie bei neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer und anderen Formen der Demenz. Besonders hoch war das Alzheimerrisiko bei Patienten, deren Kupferrose in einer Hautklinik diagnostiziert worden war. Frauen waren zudem etwas häufiger dement geworden als Männer.

Tatsächlich gibt es einen bestimmten Prozentsatz an Rosazeapatienten, die sowohl neurologische Symptome wie Brennen und Schmerzen der Haut oder Migräne als auch psychiatrische Symptome haben, was für einen Zusammenhang zwischen der Haut- und verschiedenen Nervenerkrankungen spricht. Die dänischen Ärzte betonen aber, dass ihre Studienergebnisse nicht bedeuten, dass ein Rosazeapatient automatisch dement werden wird. Vielmehr gebe es bestimmte zugrunde liegende Mechanismen, die der Rosazea und Alzheimer gemein sind. Das erkläre den Zusammenhang, ob aber tatsächlich eine Krankheit zur anderen führe, müsse erst noch bewiesen werden.

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Top-Mediziner 2016

Ein herzliches Dankeschön für die Empfehlungen meiner verehrten Patienten und geschätzten Kollegen anlässlich meiner Wiederwahl zum Top-Mediziner auch im Jahr 2016. Die Redaktion der Zeitschrift „Focus Gesundheit“ erteilt dieses Prädikat aufgrund von großen Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftlichen Publikationen, sowie Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikchefs, Oberärzten und niedergelassenen Medizinern.

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Kiwi-Allergie nach Stammzellenspende

Dass nach einer Stammzellentransplantation, zum Beispiel bei Leukämie, bei Empfängern eine Allergie auftritt, die zuvor nur beim Spender bekannt war, wurde schon mehrfach beschrieben. Allergologen aus München haben nun den Beweis erbracht, dass dieser „Allergietransfer“ tatsächlich stattfindet.
Hierzu untersuchten sie den Fall eines 46-jährigen Mannes, der aufgrund einer akuten lymphatischen Leukämie vor 20 Jahren eine Stammzellenspende von seiner kiwiallergischen Schwester erhalten hatte. Drei Wochen später hatte er erstmals allergische Symptome nach dem Verzehr einer Kiwi bemerkt. Die Forscher wiesen zunächst bei beiden Geschwistern nach, dass sie tatsächlich gegen Kiwi sensibilisiert waren. Anschließend untersuchten sie mit molekularbiologischen Methoden die für die allergische Reaktion verantwortlichen Immunzellen von Spenderin und Empfänger. Bei beiden war der Test zweimal für das X-Chromosom positiv und nicht für das Y-Chromosom – die Immunzellen des Mannes mussten daher von der Schwester stammen.

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