Strahlenschutz

Aufenthalte in Solarien können Hautkrebs fördern
Eine kleine Sonnendusche im Winter ist für manche eine willkommene Erinnerung an den Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt nun aber vor Gesundheitsgefahren durch das Künstliche Bräunen mit UV-Strahlung in Solarien. Dies hätten die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken festgestellt. Das Gremium habe eindeutig einen Zusammenhang zwischen Solariennutzung und Hautkrebserkrankungen festgestellt. Es gebe keine gesundheitlich sichere UV-Bestrahlung in Solarien. Es sei zwar richtig, dass ein Teil der Strahlung zur Bildung von Vitamin D nötig ist Doch für die Vitamin-D-Bildung reichten maßvolle Aufenthalte in der natürlichen Sonne.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Die richtige Ernährung bei Rosacea

Rötungen, Pusteln und Äderchen – Rosacea geht mit unangenehmen Beschwerden einher. Diese werden oft durch auslösende Faktoren hervorgerufen oder verstärkt, sogenannte Trigger. Hier kommt die Ernährung ins Spiel, denn einige Lebensmittel zählen ebenfalls zu den Auslösern. Doch wo genau liegt der Zusammenhang und welche Lebensmittel sollten Betroffene lieber meiden?

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Rosacea?
Es gibt einige Faktoren, die den Krankheitsverlauf bei einer Rosacea negativ beeinflussen und einen neuen Schub auslösen können – den sogenannten Flush. Typisch hierfür ist eine verstärkte, plötzlich auftretende Rötung der Gesichtshaut. Unter anderem sind solche Faktoren durchblutungsfördernde Einflüsse wie zum Beispiel Hitze oder Sport.
Doch auch bestimmte Nahrungsmittel fördern die Durchblutung und sind aus diesem Grund nicht empfehlenswert bei Rosacea. Dazu gehören allgemein:
• sehr scharf gewürzte Speisen
• Alkohol
• heiße Speisen und Getränke

Eine spezielle Rosacea-Diät gibt es zwar nicht, allerdings ist es in vielen Fällen hilfreich, bei der Ernährung auf die Hautkrankheit Rücksicht zu nehmen. Hierbei gilt jedoch: Alles in Maßen. Wenn Sie beispielsweise gerne ein scharfes Curry essen, dürfen Sie sich den Genuss hin und wieder trotzdem gönnen.
Zudem reagiert nicht jeder Betroffene gleichermaßen auf die verdächtigen Lebensmittel. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, herauszufinden, auf welche Lebensmittel Sie besonders empfindlich reagieren. Hierfür schreiben Sie sich jeden Tag auf, was Sie gegessen haben und ob sich Ihr Hautbild daraufhin verschlechtert hat.
Tipp: Sie haben ein bestimmtes Gewürz oder Nahrungsmittel unter Verdacht? Dann kann es hilfreich sein, es einige Wochen lang vom Speiseplan zu streichen. Dadurch können Sie genau beobachten, ob es Ihrer Haut ohne dieses Lebensmittel besser geht.

Ein Schlückchen in Ehren – bei der Rosacea leider nicht
Obgleich Rosacea keine direkte Folge von übermäßigem Alkoholkonsum darstellt, wirkt sich Alkohol in der Regel negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Das liegt daran, dass er die Blutgefäße in der Haut erweitert und die Durchblutung anregt. In der Folge rötet sich die Gesichtshaut – bei Rosacea leider oft für längere Zeit.
In Sachen Ernährung haben heiße Getränke bei Rosacea eine ähnliche Wirkung, denn auch sie regen eine stärkere Durchblutung an. Zum Leidwesen vieler Betroffener stehen koffeinhaltige Getränke wie zum Beispiel Kaffee ebenfalls unter Verdacht, einen Flush auslösen zu können. Daher sollten sich Betroffene nicht mehr als zwei Tassen am Tag gönnen.

Ernährung bei Rosacea: Was gehört besser nicht auf den Speiseplan?
Bei den Lebensmitteln gilt das gleiche wie bei den Getränken: von Rosacea Betroffene sollten bei der Ernährung alles meiden, was die Durchblutung fördert. Dazu gehören auch Speisen, die gewöhnlich sehr heiß serviert werden, zum Beispiel eine Suppe. Hinzu kommen scharfe Gewürze, wie etwa:
• Ingwer
• frischer Meerrettich
• scharfer Senf
• Chili und Peperoni
• Pfeffer

Produkte mit raffiniertem Zucker haben allgemein einen schlechten Ruf und sollen auch bei Rosacea das Hautbild verschlechtern. Das gleiche gilt für tierische Fette. Jedoch haben diese Bestandteile der Ernährung keine direkt gefäßerweiternde oder durchblutungsfördernde Wirkung – der Zusammenhang mit Rosacea ist noch nicht nachgewiesen.
Zigaretten und Tabak sind tabu
Zigarettenkonsum beziehungsweise das Rauchen im Allgemeinen ist nicht nur schlecht für die Lungen, sondern auch für die Haut. Bei Rosacea wirkt sich das im Tabak enthaltene Nikotin besonders negativ aus, denn es verringert die Elastizität der Blutgefäße. Diese haben es in der Folge schwerer, sich wieder zusammenzuziehen.
Tipps für eine gesunde Ernährung bei Rosacea

Darüber, welche Lebensmittel beziehungsweise Ernährungsformen bei Rosacea keinen Flush auslösen oder gar den Verlauf positiv beeinflussen können, kursieren viele Ratschläge. Wissenschaftlich belegt sind sie jedoch in der Regel nicht. Allgemein kann jedoch eine gesunde Lebensweise und Ernährung das Hautbild verbessern – auch bei Rosacea. Dazu gehört:
• viel Wasser trinken (circa anderthalb bis zwei Liter am Tag)
• ausgewogen und abwechslungsreich ernähren
• häufig zu Obst und Gemüse greifen
• Süßigkeiten wie Schokoriegel sowie süße Getränke besser meiden
• salzige und fettige Snacks ebenfalls reduzieren
• Fleisch sollte nicht jeden Tag auf den Teller kommen
• Fisch ein- bis zweimal in der Woche essen

Säfte sind erlaubt, sollten jedoch wegen ihres oft hohen Zuckergehalts am besten in Form von leckeren Fruchtschorlen getrunken werden.

www.ratgeber-gesundheit.de

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Schuppenflechte

Kostenloser Expertenrat
Wie pflege ich meine Hau, welche Ernährung hilft mir – wer unter Schuppenflechte leidet, hat viele Fragen. „Bitte berühren“, die Aufklärungskampagne zur Schuppenflechte, bietet auf www.bitteberuehren.de die Möglichkeit, Fragen an Experten zu richten. Damit möglichst viele von der Online-Beratung profitieren können, werden die Fragen und Antworten nicht per Mail ausgetauscht, sondern auf der Website von „Bitte berühren“ öffentlich zugänglich gemacht – selbstverständlich auf Wunsch so anonymisiert, dass die Privatsphäre der Anfragenden geschützt bleibt. Ein wenig Geduld sollten Nutzer des Online-Services allerdings mitbringen. Die Fragen werden zunächst gesammelt. Smtliche Experten müssen nämlich „nebenbei“ noch Tag für Tag zu den üblichen Sprechzeiten ihre Patienten im wahren Leben versorgen.

Arzt &Wirtschaft Dermatologie 02/2017

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Psoriasis und Geburt

In jedem Fall sollten Frauen mit Psoriasis auch die Geburtshelfer und ihren Frauenarzt über Ihre Krankheit informieren. Bei der Geburt treten zwar als Folge der Psoriasis i.d.R. keine besonderen Vorkommnisse auf, aber Frauen mit schwerer Schuppenflechte tragen Untersuchungen zufolge ein erhöhtes Risiko, dass ihr Kind mit einem geringerem als üblichen Gewicht geboren wird. Bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis ist diese Gefahr i.d.R. nicht gegeben. Allerdings berichten viele Frauen über einen Psoriasis-Schub kurz nach der Geburt. Ist Letzteres der Fall, sollten die Betroffenen zusammen mit dem behandelndem Arzt abwägen, was sinnvoller ist: die Aufnahme einer systemischen Therapie und der Verzicht aufs Stillen des Kindes oder das Stillen des Kindes und die Weiterbehandlung der Psoriasis mit der topischen Basistherapie und der Verzicht auf weitere Medikamente.

Auch in der Stillzeit sollten alle systemisch wirkenden Medikamente für Psoriasis weggelassen werden, da viele von ihnen z.T. in die Muttermilch übergehen.

allergikus 1/2016

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Psoriasis-Therapie in der Schwangerschaft

Die topische Basispflege ist in der Schwangerschaft bei Psoriasis die erste Wahl. Vor allem rückfettende Salben und Cremes ohne medikamentöse Zusätze spielen hierbei eine Rolle. Der eingeschränkte Gebrauch von niedrig bis mäßig dosierten Glukokortikosteroiden ist durchaus möglich, doch müssen Schwangere diese Medikation zuvor mit ihrem Arzt absprechen. Genauso ist eine Phototherapie mit UVB-Strahlen möglich, auf UVA-Strahlen und vor allem Psoralen sollte jedoch verzichtet werden.

allergikus 1/2016

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Psoriasis und Schwangerschaft

Psoriasis beeinträchtigt weder die Fruchtbarkeit der Frau noch die des Mannes. Einer Schwangerschaft steht bei Schuppenflechte nichts entgegen, sofern einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.
 
Sinnvoll ist es in jedem Fall, systematisch wirkende Medikamente gegen Psoriasis schon beim Schwangerschaftswunsch abzusetzen, da bestimmte Wirkstoffe eine fruchtschädigende Wirkung haben. So sollten Männer und Frauen gleichermaßen auf Methotrexat wenigstens zwölf Wochen vor einer Empfängnis verzichten, da dieses Medikament die Fehlbildungsrate und die Zahl der Fehlgeburten erhöht. Das gleiche gilt für Frauen für alle Retoinoide – unabhängig davon,  ob sie eingenommen oder auf die Haut aufgetragen werden. Bei anderen Medikamenten sollten die behandelnden Ärzte für die Einnahme in der Schwangerschaft einen Risiko-Nutzen-Abgleich vornehmen. Sinnvoller und sicherer ist es jedoch, auf die systemische Psoriasis-Medikation für die Zeit der Schwangerschaft vollständig zu verzichten.

 
allergikus 1/2016

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3 Tipps für Ihre Gesundheit in der nass-kalten Jahreszeit

  • Raus bei Wind und Wetter. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft bringt Ihre Abwehr in Schwung- Kleidung nicht vergessen!
  • Abhärt n durch Wechselduschen. Kalte und warmes Wasser im Wechsel regen Ihren Kreislauf und Ihre Durchblutung an. Perfekt auchgegen Wintermüdigkeit.
  • Wer regelmäßig schwitzt, ist seltener erkältet. Saunagänge trainieren optimal das Wechselspiel zwischen kalten Außentemperarturen und geheizten Innenräumen. Zudem kommen durch das Saunieren Ihre Abwehrzellen in Schwung.
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STARK IM STRESS – Teil 3

Abends bringt eine Mini-Gesichtsmassage Ruhe

Um die Haut vorab zu stimulieren, mit den Fingerspitzen ein paar Sekunden lang leichte, schnelle Klopfbewegungen vom Kinn über die Wangen bis zum Haaransatz durchführen. Die Maske in die Handflächen geben, den Duft tief einatmen und dann auf das gereinigte Gesicht auftragen. Im Sitzen die Ellenbogen aufstützen und mit den Fingerspitzen auf die Stirn drücken. Kopf nach vorne sinken lassen, sodass er mit seinem Gewicht in den Händen ruht. An den Schläfen und entlang der Jochbögen dieselben Druckbewegungen mit den Fingern ausüben.Das Kinn auf die Handflächen stützen, die Handgelenke berühren sich, die Hände umschließen das Gesicht. Zum Schluss die Produktreste einmassieren oder Überreste mit einem Tuch abnehmen.

Füsse hoch

Kann man sogar im Büro heimlich kurz probieren: Alle Yogapositionen, bei dennen die Füße höher kommen als der Kopf, senken das Stressniveau im Gehirn – und zwar in Rekordzeit! N

In Basilikum baden

Eine Handvoll frische Blätter direkt vom Zweig abreißen und ins heiße Badewasser werfen! Kurz ziehen lassen – dabei kühlt das Wasser auf Wunschtemperatur ab. Fertig ist das Entspannungsbad, denn Basilikum-Öl hilft bei geistiger Erschöpfung und Kopfschmerzen.

Küssen

Der Statistik nach wird jetzt im Winter weniger geküsst als im Sommer. Ein Fehler! Denn jeder lange Kuss setzt eine Heerschar von Neuropeptiden frei, die das Stresshormon Cortisol bekämpfen.

 

La beauté / Winter 2016

 

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STARK IM STRESS – Teil 2

Schenke Deiner Haut ein Bisschen Glück

Im Laufe der Zeit nimmt die Fähigkeit ab, sichtbare Spuren von Müdigkeit oder Spannungsfalten einfach wegzulächeln. Eine entspannende Anti-Age Maske wirkt in zehn Minuten wie ein langes Wochenende auf die Ausstrahlung.

Mit dem Smartphone in der Hand…

… kann man auch entspannen! Einfach eine Anti-Stress-App downloaden: *Pause* (iOS) entschleunigt spielerisch; *Calm* (iOS und Android) praktiziert Mini-Meditationen; *mySOOFA*, schaltet soziale Medien stumm. Denn erwiesenermaßen stressen uns Whatsapp & Co., wenn wir uns im Job konzentrieren wollen.

Zimt trinken

Auf dem Cappuccino-Schaum, im Tee oder als winterlicher Schokodrink: Zimt wirkt lindernd bei Muskelversdpannungen, stärkt die Nerven, schützt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck. Mediziner empfehlen täglich einen halben Teelöffel.

 

La beauté / Winter 2016

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