Reiseapotheke – Richtig gepackt?

Das gehört aus Sicht der Haut in die Reiseapotheke:

  • wasserfeste Sonnenschutzmittel
  • Verbandsmaterial (Pflaster, Kompressen, Mullbinden), Schere, Splitterpinzette
  • Handschuhe
  • Desinfektionsmittel (Wundsalbe oder -spray)
  • Haut- und Wund-Antiseptikum (PVP-Jod, Octenidin)
  • Antihistamin- und Hydrocortison-Salbe oder Gel gegen allergische Hautreaktionen oder -entzündungen
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (in den Tropen mit Lichtschutzfaktor 50+), Sunblocker für exponierte Stellen wie Nasenrücken
  • Insektenschutzmittel, zum Beispiel mit DEET, Icaridin oder Naturprodukten
  • bei Insektengiftallergie: Notfallset

Das sollte sonst noch in Ihrer Reiseapotheke sein:

  • Fieberthermometer
  • Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Entzündungen
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen
  • ausreichende Menge an Medikamenten, die sie dauerhaft einnehmen
  • Plastikbeutel für Utensilien, die Sie an den Strand mitnehmen wollen
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Wie man Haarausfall behandelt

Vermehrter Haarverlust nach einer Kopfwäsche oder saisonbedingt im Frühherbst ist nicht ungewöhnlich. Fallen jedoch plötzlich ohne erkennbaren Grund über längere Zeit viele Haare aus, bilden sich Geheimratsecken oder schimmert die Kopfhaut durch, ist ein krankhafter Haarausfall wahrscheinlich.

Haarwachstum und Haarausfall gehören untrennbar zusammen. Haarwachstum verläuft in drei  unterschiedlich langen Zyklen. Weil sich die Haare unabhängig voneinander in verschiedenen Phasen befinden, fällt der natürliche Haarwechsel nicht auf. Plötzlich einsetzender Haarausfall über den ganzen Kopf verteilt, bezeichnet man als diffusen Haarausfall. Er ist die Folge von Störungen im Ablauf des Haarzyklus. Für die Diagnose untersucht der Arzt das Haarwurzelmuster und bestimmt die Blutwerte für Hämoglobin, Ferritin (Speichereisen), TSH (Schilddrüsenhormon) und die Blutsenkungsgeschwindigkeit.

Häufige Ursachen für diffusen Haarausfall sind bestehende oder durchgemachte Krankheiten wie Infektionen, Schilddrüsenerkrankungen, Krebs, Eisenmangel oder Vergiftungen. Ebenso kommen hormonelle Umstellungen, etwa eine Geburt oder die Menopause, sowie psychische Faktoren wie Stress oder Traumata infrage.

Eine Reihe von Arzneimitteln kann Haarausfall provozieren. Eher selten sind Mangelzustände von Vitaminen oder Spurenelementen die Ursache. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist deshalb nur sinnvoll, wenn tatsächlich ein Mangel vorliegt.

Die androgenetische Alopezie (AGA), der anlagebedingte Haarausfall, zeigt sich bei Männern als Geheimratsecken, Tonsor oder Glatze, bei Frauen als Lichtung in der Scheitelregion. Ursache: Die Haarwurzel reagiert überempfindlich gegenüber dem männlichen Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Es verkürzt die Wachstumsphase und schädigt die Haarwurzeln. Ab 40 Jahren betrifft die AGA jeden zweiten Mann. Bei Frauen setzt der Haarverlust meist in der Menopause ein.

Zur Behandlung gibt es zahlreiche Tinkturen und Nahrungsergänzungsmittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Nur folgende Arzneimittel helfen: Finasterid-Tabletten reduzieren die Bildung von DHT. Das verschreibungspflichtige Präparat ist nur für Männer zugelassen. Die Behandlung sollte möglichst frühzeitig beginnen. Wird das Medikament abgesetzt, klingt die Wirkung ab: Nach etwa einem Jahr ist der Ausgangsstatus wieder erreicht.

Bei Frauen lässt sich ein erhöhter Spiegel an männlichen Hormonen mit speziellen „Pillenpräparaten“ behandeln. Die Therapie führen am besten nur Gynäkologen und Dermatologen mit ausreichender Erfahrung durch.

Die äußerliche Anwendung von Minoxidil ist bei Männern und Frauen bei regelmäßiger Anwendung meist erfolgreich, solange die Haarwurzel noch nicht zu stark geschädigt ist. Die Präparate werden gut vertragen, gelegentlich reizen sie jedoch die Haut. Allergien sind ebenfalls möglich. Ein zu Beginn der Behandlung verstärkter Haarausfall ist normal. Nach absetzen der Therapie lässt die Wirkung wieder nach.

Die regelmäßige Anwendung einer Tinktur mit Alfatradiol soll bei Frauen und Männern das Haarwachstum wieder fördern. Der Wirkstoff, ein Hormon, wurde chemisch so verändert, dass keine Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Neue Apothekenillustrierte 08/2016

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Pflege bei Sonnenbrand

Wieder zurück aus dem Urlaub? Braungebrannt und guter Dinge? Womöglich einen Sonnenbrand erlitten? Dann ist es spätestens jetzt an der Zeit, auch Ihrer Haut einen Urlaub zu gönnen – Urlaub von Sonne, Salzwasser, Wind und Schweiss. Denn mit der nötigen Unterstützung und Entlastung kann Ihre Haut sehr viel schneller und tiefgreifender regenerieren als ohne jede Hilfe. Kümmern Sie sich daher um Ihre Haut und bieten Sie ihr einige Wellnesstage oder besser –wochen.

Die Pflege für (sonnen) strapazierte Haut

Nach dem Urlaub fühlt man sich oft so gut, dass man darüber hinaus ganz vergisst, dass es der Haut vielleicht nicht ganz so gut geht. Denn im Urlaub wird die Haut mit ganz anderen Faktoren konfrontiert als beispielsweise im lichtarmen Alltag eines Büromenschen. Nicht selten ist die Haut daher besonders nach dem Urlaub ausserordentlich strapaziert und benötigt jetzt eine sorgfältige Pflege.

Denken Sie in jedem Fall daran: Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand! Nicht umsonst heisst es so oft, das Leben stehe einem im Gesicht geschrieben.

Gezielte Pflege für strapazierte Haut

Bei einer übermässigen Sonnenbestrahlung können erhebliche Schäden an der Haut auftreten, die das körpereigene Reparatursystem nicht mehr so einfach beheben kann. Bereits kurze Zeit nach dem „Sonnenurlaub“ klagen viele Menschen daher über so genannte Sonnenfalten sowie über trockene, schuppige und juckende Hautstellen.

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, der Haut ein gezieltes Pflegeprogramm anzubieten. Die verwendeten Produkte sollten von höchster Qualität und selbstverständlich frei von jeglichen chemischen Zusätzen sein.

Die Haut braucht Nährstoffe

Die sonnengeschädigte Haut hat einen besonders hohen Bedarf an hochwertigen, verwertbaren Nährstoffen. Aus diesem Grund sollte sie hinreichend vorbereitet und mit Feuchtigkeit spendenden Pflanzenkonzentraten versorgt werden. Durch eine Vorbereitung in Form eines Peelings können die zugeführten Substanzen die tieferen Hautschichten erreichen und die Hautzellen ihrem Bedarf entsprechend ernähren.

Das Ergebnis einer konsequenten natürlichen Hautpflege ist eine gesunde, strahlende und faltenreduzierte Haut.

Unsere Empfehlung für Ihre Gesichtshaut:

  • Gönnen Sie sich zweimal wöchentlich ein sanftes, aber dennoch intensives Gesichtspeeling, damit die Überverhornung der Haut abgetragen werden kann. Auf diese Weise wird Ihre Haut aufnahmefähig für die essentiellen Pflanzennährstoffe.
  • Reinigen und klären Sie Ihre Haut. Die in einer natürlichen Reinigungslotion enthaltenen Ingredienzien regen die natürlichen Hautfunktionen an, wirken beruhigend und pflegend. Ein Tonic (Gesichtswasser) erfrischt die Haut und bereitet sie auf die Pflege vor.
  • Verwenden Sie ein entsprechendes Hautöl, damit das Ungleichgewicht der Haut korrigiert und einer Hautschädigung entgegengewirkt werden kann.
  • Für eine schnelle Regeneration Ihrer Gesichtshaut empfehlen wir Ihnen eine Pflegecreme, die Vitamin E enthält.
  • Eine zweimal wöchentlich angewandte Intensiv-Kur für sonnengeschädigte Kopfhaut verspricht eine besonders schnelle Regeneration Ihres Haarbodens.

Unsere Empfehlung für Ihre Körperhaut:

  • Verwöhnen Sie Ihren Körper zweimal wöchentlich mit einem intensiven Körperpeeling zur schnellen Beseitigung der verhornten Schuppenschicht. Auf diese Weise wird Ihre Haut aufnahmefähig für die essentiellen Pflanzennährstoffe.
  • Verwenden Sie nach der Dusche eine basische Körperlotion.

Durch diese optimale Zellernährung mit natürlichen Wirkstoffen regeneriert das Zellgewebe derart grundlegend, dass auch die nachfolgenden, neuen Zellen von diesem Zustand profitieren. Die Alterungsprozesse der Haut, die unter anderem auch durch übermäßiges Sonnenbaden entstehen, können dadurch gestoppt und bei konsequenter Pflege sichtbar aufbauend verändert werden.

Und beim nächsten Urlaub denken Sie rechtzeitig an einen gesunden und gleichsam wirkungsvollen Sonnenschutz:

zentrum-der-gesundheit / biologische-hautpflege

 

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WIE LASSEN SICH SONNENLICHTBEDINGTE SCHÄDEN AM BESTEN VERMEIDEN?

* Den Aufenthalt im direkten Sonnenlicht vermeiden, besonders ein ausgedehnter
Aufenthalt zwischen 11 und 15 Uhr.
* Sonnenschutzmittel großzügig und wiederholt auftragen.
* Kinder nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen.
* Den individuellen Hauttyp und die entsprechenden Auswirkungen berücksichtigen.
* Geeignete Kleidung oder Kopfbedeckungen tragen.
* Berücksichtigen, dass sich Medikamente auf die Lichtempfindlichkeit auswirken
können.

Am besten können sonnenlichtbedingte Hauterkrankungen vermieden werden, wenn die Sonne weitestmöglich gemieden wird. Da das nicht immer möglich oder wünschenswert ist, kommt es an dieser Stelle auf den Sonnenschutz an. Man sollte sich unbedingt bewusst sein, dass die gefährlichen Strahlen auch an bewölkten Tagen, im Schatten oder im Wasser auf die Haut auftreffen, daher sollte nicht nur beim Sonnenbaden auf Sonnenschutz geachtet werden.

Auch wenn das Sonnenlicht viele positive Wirkungen hat – bessere Laune, Bildung von Vitamin D, bessere Durchblutung und verstärkte Synthese von Melanin, müssen die negativen Auswirkungen der UVA-Strahlung (Augenschäden, Unterdrückung des Immunsystems, vorzeitige Hautalterung, Genmutationen (Melanom), Sonnenallergie und Sonnenunverträglichkeit) und UVB-Strahlung (Augenschäden, Bräunung (asiatische Haut), Sonnenbrand und genetische Mutationen/andere Formen des Hautkrebses als ein Melanom) vermieden werden, um einer Hautschädigung vorzubeugen.

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Strahlenschutz

Aufenthalte in Solarien können Hautkrebs fördern
Eine kleine Sonnendusche im Winter ist für manche eine willkommene Erinnerung an den Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt nun aber vor Gesundheitsgefahren durch das Künstliche Bräunen mit UV-Strahlung in Solarien. Dies hätten die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken festgestellt. Das Gremium habe eindeutig einen Zusammenhang zwischen Solariennutzung und Hautkrebserkrankungen festgestellt. Es gebe keine gesundheitlich sichere UV-Bestrahlung in Solarien. Es sei zwar richtig, dass ein Teil der Strahlung zur Bildung von Vitamin D nötig ist Doch für die Vitamin-D-Bildung reichten maßvolle Aufenthalte in der natürlichen Sonne.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Die richtige Ernährung bei Rosacea

Rötungen, Pusteln und Äderchen – Rosacea geht mit unangenehmen Beschwerden einher. Diese werden oft durch auslösende Faktoren hervorgerufen oder verstärkt, sogenannte Trigger. Hier kommt die Ernährung ins Spiel, denn einige Lebensmittel zählen ebenfalls zu den Auslösern. Doch wo genau liegt der Zusammenhang und welche Lebensmittel sollten Betroffene lieber meiden?

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Rosacea?
Es gibt einige Faktoren, die den Krankheitsverlauf bei einer Rosacea negativ beeinflussen und einen neuen Schub auslösen können – den sogenannten Flush. Typisch hierfür ist eine verstärkte, plötzlich auftretende Rötung der Gesichtshaut. Unter anderem sind solche Faktoren durchblutungsfördernde Einflüsse wie zum Beispiel Hitze oder Sport.
Doch auch bestimmte Nahrungsmittel fördern die Durchblutung und sind aus diesem Grund nicht empfehlenswert bei Rosacea. Dazu gehören allgemein:
• sehr scharf gewürzte Speisen
• Alkohol
• heiße Speisen und Getränke

Eine spezielle Rosacea-Diät gibt es zwar nicht, allerdings ist es in vielen Fällen hilfreich, bei der Ernährung auf die Hautkrankheit Rücksicht zu nehmen. Hierbei gilt jedoch: Alles in Maßen. Wenn Sie beispielsweise gerne ein scharfes Curry essen, dürfen Sie sich den Genuss hin und wieder trotzdem gönnen.
Zudem reagiert nicht jeder Betroffene gleichermaßen auf die verdächtigen Lebensmittel. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, herauszufinden, auf welche Lebensmittel Sie besonders empfindlich reagieren. Hierfür schreiben Sie sich jeden Tag auf, was Sie gegessen haben und ob sich Ihr Hautbild daraufhin verschlechtert hat.
Tipp: Sie haben ein bestimmtes Gewürz oder Nahrungsmittel unter Verdacht? Dann kann es hilfreich sein, es einige Wochen lang vom Speiseplan zu streichen. Dadurch können Sie genau beobachten, ob es Ihrer Haut ohne dieses Lebensmittel besser geht.

Ein Schlückchen in Ehren – bei der Rosacea leider nicht
Obgleich Rosacea keine direkte Folge von übermäßigem Alkoholkonsum darstellt, wirkt sich Alkohol in der Regel negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Das liegt daran, dass er die Blutgefäße in der Haut erweitert und die Durchblutung anregt. In der Folge rötet sich die Gesichtshaut – bei Rosacea leider oft für längere Zeit.
In Sachen Ernährung haben heiße Getränke bei Rosacea eine ähnliche Wirkung, denn auch sie regen eine stärkere Durchblutung an. Zum Leidwesen vieler Betroffener stehen koffeinhaltige Getränke wie zum Beispiel Kaffee ebenfalls unter Verdacht, einen Flush auslösen zu können. Daher sollten sich Betroffene nicht mehr als zwei Tassen am Tag gönnen.

Ernährung bei Rosacea: Was gehört besser nicht auf den Speiseplan?
Bei den Lebensmitteln gilt das gleiche wie bei den Getränken: von Rosacea Betroffene sollten bei der Ernährung alles meiden, was die Durchblutung fördert. Dazu gehören auch Speisen, die gewöhnlich sehr heiß serviert werden, zum Beispiel eine Suppe. Hinzu kommen scharfe Gewürze, wie etwa:
• Ingwer
• frischer Meerrettich
• scharfer Senf
• Chili und Peperoni
• Pfeffer

Produkte mit raffiniertem Zucker haben allgemein einen schlechten Ruf und sollen auch bei Rosacea das Hautbild verschlechtern. Das gleiche gilt für tierische Fette. Jedoch haben diese Bestandteile der Ernährung keine direkt gefäßerweiternde oder durchblutungsfördernde Wirkung – der Zusammenhang mit Rosacea ist noch nicht nachgewiesen.
Zigaretten und Tabak sind tabu
Zigarettenkonsum beziehungsweise das Rauchen im Allgemeinen ist nicht nur schlecht für die Lungen, sondern auch für die Haut. Bei Rosacea wirkt sich das im Tabak enthaltene Nikotin besonders negativ aus, denn es verringert die Elastizität der Blutgefäße. Diese haben es in der Folge schwerer, sich wieder zusammenzuziehen.
Tipps für eine gesunde Ernährung bei Rosacea

Darüber, welche Lebensmittel beziehungsweise Ernährungsformen bei Rosacea keinen Flush auslösen oder gar den Verlauf positiv beeinflussen können, kursieren viele Ratschläge. Wissenschaftlich belegt sind sie jedoch in der Regel nicht. Allgemein kann jedoch eine gesunde Lebensweise und Ernährung das Hautbild verbessern – auch bei Rosacea. Dazu gehört:
• viel Wasser trinken (circa anderthalb bis zwei Liter am Tag)
• ausgewogen und abwechslungsreich ernähren
• häufig zu Obst und Gemüse greifen
• Süßigkeiten wie Schokoriegel sowie süße Getränke besser meiden
• salzige und fettige Snacks ebenfalls reduzieren
• Fleisch sollte nicht jeden Tag auf den Teller kommen
• Fisch ein- bis zweimal in der Woche essen

Säfte sind erlaubt, sollten jedoch wegen ihres oft hohen Zuckergehalts am besten in Form von leckeren Fruchtschorlen getrunken werden.

www.ratgeber-gesundheit.de

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Schuppenflechte

Kostenloser Expertenrat
Wie pflege ich meine Hau, welche Ernährung hilft mir – wer unter Schuppenflechte leidet, hat viele Fragen. „Bitte berühren“, die Aufklärungskampagne zur Schuppenflechte, bietet auf www.bitteberuehren.de die Möglichkeit, Fragen an Experten zu richten. Damit möglichst viele von der Online-Beratung profitieren können, werden die Fragen und Antworten nicht per Mail ausgetauscht, sondern auf der Website von „Bitte berühren“ öffentlich zugänglich gemacht – selbstverständlich auf Wunsch so anonymisiert, dass die Privatsphäre der Anfragenden geschützt bleibt. Ein wenig Geduld sollten Nutzer des Online-Services allerdings mitbringen. Die Fragen werden zunächst gesammelt. Smtliche Experten müssen nämlich „nebenbei“ noch Tag für Tag zu den üblichen Sprechzeiten ihre Patienten im wahren Leben versorgen.

Arzt &Wirtschaft Dermatologie 02/2017

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Psoriasis und Geburt

In jedem Fall sollten Frauen mit Psoriasis auch die Geburtshelfer und ihren Frauenarzt über Ihre Krankheit informieren. Bei der Geburt treten zwar als Folge der Psoriasis i.d.R. keine besonderen Vorkommnisse auf, aber Frauen mit schwerer Schuppenflechte tragen Untersuchungen zufolge ein erhöhtes Risiko, dass ihr Kind mit einem geringerem als üblichen Gewicht geboren wird. Bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis ist diese Gefahr i.d.R. nicht gegeben. Allerdings berichten viele Frauen über einen Psoriasis-Schub kurz nach der Geburt. Ist Letzteres der Fall, sollten die Betroffenen zusammen mit dem behandelndem Arzt abwägen, was sinnvoller ist: die Aufnahme einer systemischen Therapie und der Verzicht aufs Stillen des Kindes oder das Stillen des Kindes und die Weiterbehandlung der Psoriasis mit der topischen Basistherapie und der Verzicht auf weitere Medikamente.

Auch in der Stillzeit sollten alle systemisch wirkenden Medikamente für Psoriasis weggelassen werden, da viele von ihnen z.T. in die Muttermilch übergehen.

allergikus 1/2016

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Psoriasis-Therapie in der Schwangerschaft

Die topische Basispflege ist in der Schwangerschaft bei Psoriasis die erste Wahl. Vor allem rückfettende Salben und Cremes ohne medikamentöse Zusätze spielen hierbei eine Rolle. Der eingeschränkte Gebrauch von niedrig bis mäßig dosierten Glukokortikosteroiden ist durchaus möglich, doch müssen Schwangere diese Medikation zuvor mit ihrem Arzt absprechen. Genauso ist eine Phototherapie mit UVB-Strahlen möglich, auf UVA-Strahlen und vor allem Psoralen sollte jedoch verzichtet werden.

allergikus 1/2016

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