Schwere chemische Verbrennungen durch HENNA-TATTOO

Tätowierungen,  die mit einer Henna-Lösung aufgetragen werden und nach ein bis zwei Wochen verblassen, sind normalerweise harmlos. Ein siebenjähriges Mädchen, das sich in Ägypten ein Tattoo auf dem rechten Arm aufmalen ließ, erlitt dadurch jedoch schwere Verbrennungen, verbunden mit starken Schmerzen und Juckreiz. Der Grund für Verbrennungen: Mit reinem Henna wird das Tattoo rot bis dunkelbraun. Für einen dunkleren oder schwarzen Farbton wird der Henna-Paste Phenylendiamin (PPD) beigemischt. PPD kann jedoch allergische Reaktionen und irreparable Hautschäden verursachen und bei Kindern zu schweren Verbrennungen führen. Experten raten grundsätzlich von Henna-Tattoos ab.

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Preis entscheidet über Geschmack

Wein, Schokolade und andere Genussmittel schmecken besser, wenn sie mit einem hohen Preisschild versehen sind. Dieses Phänomen ist als „Marketing-Placebo-Effekt“ bekannt, der nach dem Motto „Qualität hat Ihren Preis!“ funktioniert. Dazu ließen sie 15 Frauen und 15 Männer im Alter von durchschnittlich 30 Jahren identischen Wein verkosten. Ergebnis: Der Wein schmeckte besser, wenn er mit einem höheren Preis ausgezeichnet war.

Der Privatarzt DERMATOLOGIE

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Aloe Vera als hochpotenter Heiler

Zahlreiche Studien befassen sich mit der heilsamen Wirkung der Echten Aloe (Aloe vera). Im Tierversuch konnte ei9ne systematische Therapie die Wundheilung beschleunigen, die Anzahl und Größe an Papillomen reduzieren und die Manifestation von Leishmaniose-Parasiten in Milz, Leber und Knochenmark bei über 90 % der Tiere verhindern. Insbesondere für die Wundheilung zeigt sich das Aloe-Gel als hervorragend wirksam.

Das Aloe-Gel ist neben der Wundheilung unter anderem bei folgenden Erkrankungen wirksam:

  • genitaler Herpes simplex
  • humanes Papillom-Virus
  • Psoriasis
  • seborrhoisches Dermatitis
  • Verbrennungen
  • Frostbeulen
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Nächstenliebe verlängert Leben

Wer sich im Alter um andere kümmert, tut damit auch sich selbst etwas Gutes. Dies fand jetzt die Berliner Altersstudie heraus. Deren Forscher beobachteten 20 Jahre lang über 500 Menschen zwischen 70 und 103 Jahren. Die gruppe der sozial Engagierten lebte im Schnitt noch sieben weitere Jahre. Diejenigen, die dies nicht taten, hatten im Schnitt nur vier weitere Jahre vor sich.

Neue Apotheken Illustrierte 03/2017

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Jucken steckt an

Kratzende Menschen lassen es jucken: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Jucken ähnlich ansteckend ist wie Gähnen. Schuld ist das menschliche Nervensystem.

Jucken wirkt ähnlich ansteckend wie Gähnen: Wer jemand anderen beim Kratzen beobachtet, empfindet oft selbst ein juckendes Gefühl. Der Grund: Das Gehirn löst Juckreize aus oder verstärkt bereits vorhandene, so dass man sich häufiger kratzt. Das hat ein Forscherteam um Gil Yosipovitch vom Wake Forest Baptist Medical Center in Winston-Salem beobachtet.

Der Effekt ist bei Menschen mit einer juckenden Hauterkrankung deutlich stärker ausgeprägt als bei Gesunden, entdeckten die Forscher außerdem. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift «The British Journal of Dermatology»

Jucken steckt an – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Jucken-steckt-an-id14410186.html

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Ursachen und Auslöser von Couperose und Rosazea

Die genaue Ursache der Rosazea ist nicht bekannt. Fachleute haben jedoch eine Reihe gemeinsamer Faktoren bei den Betroffenen ausgemacht. So tritt Rosazea am häufigsten bei Hellhäutigen auf, insbesondere bei Hellhäutigen nordeuropäischen oder keltischen Ursprungs.

Die Erkrankung kommt in der Regel im Alter von 20 bis 50 Jahren zum Ausbruch. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, wobei die Symptome bei Frauen häufiger an Wangen und Kinn auftreten. Da Männer häufig eine andere Wahrnehmung von Hautveränderungen haben, suchen sie oft erst mit einer fortgeschrittenen Form der Rosazea professionelle Hilfe. In früheren Zeiten wurde sogar die Entwicklung bis hin zum Rhinophym beobachtet.

Rosazea ist eine fortschreitende Hauterkrankung, die im Anfangsstadium die Anzeichen einer überempfindlichen Haut aufweist: nicht sichtbare Symptome wie Stechen und Brennen. Die spontane Hautröte, das Flushing, kann zunächst nur vorübergehend auftreten, in einem späteren Stadium jedoch dauerhaft sein. Es können rote Papeln und Pusteln auftreten und in einigen Fällen sind die Augen gerötet. In schweren Fällen kann sich ein Rhinophym ausbilden, die Augen sind geschwollen und die Gesichtshaut ist stärker entzündet.

Rosazea und auch die Couperose können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, unter anderem Alter, genetische Faktoren und Ernährung.

Lesen Sie mehr über ethnische Zugehörigkeit.
Weitere Informationen zu zu Akne neigender Haut.
Weitere Faktoren, die den Hautzustand beeinflussen können

Bestimmte Auslöser können bei beiden Hautbildern eine Verschlechterung hervorrufen. Obwohl diese individuell verschieden sind, sind die Folgenden am häufigsten:

Umweltfaktoren wie Hitze und Kälte, Wind, Sonne, Feuchtigkeit und Luftverschmutzung (einschließlich Zigarettenrauch) sowie Pollen und Abgase.
Psychische Faktoren wie Ärger oder Stress. Stresshormone wie das Adrenalin lösen in der Haut entzündliche Prozesse aus.
Äußere Faktoren wie bestimmte Duftstoffe, Waschmittel und äußerlich anzuwendende Medikamente (unter anderem Kortisonsalben) sowie heiße Bäder, körperliche Anstrengungen, Alkohol und scharfes Essen. Die Kleidung kann den Zustand ebenfalls verschlechtern. Zusätzlich zu hautreizenden Farbstoffen und Chemikalien, mit denen unsere Kleidung imprägniert ist, enthalten insbesondere synthetische und bügelfreie Materialien eine Reihe von Chemikalien wie Formaldehyd, die Hautreizungen und Allergien hervorrufen können. Mechanische Faktoren wie Druck auf der Haut.

Eucerin / BEIERSDORF 2017

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Natürlich ist gefragt

Facelifting als Statussymbol? Das kommt für die Deutschen offenbar nicht infrage. Wer sich in Deutschland einer Schönheitsoperation unterzieht, will hinterher vor allem ein natürliches Aussehen. Der Trend gehe weg vom gestrafft wirkenden „Windkanal“-Gesicht, die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Damit sei der Trend bei uns anders als etwa in den Vereinigten Staaten, in vielen arabischen Ländern und in China. Dort würden Patienten gerne zeigen, dass sie Geld für eine Schönheits-OP ausgeben können. Bei Asiaten stünden dabei europäische Gesichtszüge, die nur mit radikalen Eingriffen möglich seien, hoch im Kurs.
HautinForm

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Hautkrebsvorsorge lohnt sich für jeden

Personen mit vielen sowie untypischen Leberflecken und Muttermalen (fachsprachlich Nävi) haben bekanntlich ein erhöhtes Melanomrisiko. Allerdings ist unklar, ob damit gleichzeitig auch die Gefahr, am Hautkrebs zu sterben, größer ist. Nach einer aktuellen Analyse gehen Dermatologen aus den USA davon aus, dass Melanome bei Personen mit mehr als 50 Nävi zum Zeitpunkt der Tumordiagnose eher dünn sind. Dagen ist bei wenigen und bei atypischen Nävi das Risiko deutlich erhöht, bei der Diagnose einen wesentlichen gefährlicheren Tumor jenseits von 2mm Dicke zu tragen. Die Ärzte vermuten, dass sich möglicherweise Personen mit zahlreichen Nävi sowie deren Ärzte des Erkrankungsrisikos eher bewusst sind und daher ihre Leberflecke strenger kontrollieren.
Dermatologen sollten daher Personen mit wenigen Leberflecken genauso kritisch betrachten und untersuchen wie solche mit sehr vielen. Menschen mit wenigen Leberflecken wiederum sollten das Angebot zum Hautkrebsscreening nutzen – vor allem jenseits des 60. Lebensjahres.

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Krebs durch Arbeiten im Freien

UV-Strahlung ist einer der größten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs.
Dies bestätigte nun wieder eine Studie aus Griechenland, welche die Gefahr für weißen als auch schwarzen Hautkrebs bei Bauarbeitern und Bauern, die sich bis zu acht Stunden täglich im Sonnenlicht aufhalten, untersuchte. Dabei teigte sich, dass die Arbeit an der frischen Luft das Risiko, an hellem Hautkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Für Melanome wurde kein Zusammenhang beobachtet. „Während in der Normalbevölkerung jeder Dritte an hellem Hautkrebs erkrankt, wird nahezu jeder, der im Freien arbeitet, im Laufe seines Lebens einen weißen Hautkrebs entwickeln“, erklären die griechischen Ärzte. Grund hierfür soll der unzureichende Sonnenschutz und die Unwissenheit von Bauarbeitern und Co. über die schädlichen Sonnenstrahlen sein. Die Ärzte fordern deshalb einen angemessenen Sonnenschutz, bessere Aufklärung und ein regelmäßiges Hautkrebsscreening, um eine Diagnose im frühen Stadium zu gewährleisten.
HautinForm 2-2016

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Sonnenprophylaxe von innen

Neben dem richtigen Sonnenschutz kann auch eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung helfen, die Haut auf die Sonne vorzubereiten.
Antioxidantien wie Betacarotin, Vitamin E oder Selen können aggressive Freie Radikale unschädlich machen, die in der Haut unter Sonneneinwirkung entstehen.

Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus Ihrer Apotheke können als einzelner Wirkstoff oder als sorgfältig abgestimmte Nährstoffkombination einen zusätzlichen Beitrag zur Gesunderhaltung der Haut leisten.

Entspannt in der Urlaub/ Reise 2016

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