Das Lipödem – ein häufig verkanntes Krankheitsbild

Das Lipödem ist ein häufiges Krankheitsbild bei Frauen. Es importiert mit einer massiven Fettvermehrung an den Beinen unter Aussparung der Füße mit zusätzlicher Ausbildung von Hämatomen, Cellulite und Dehnungsstreifen. Typisch ist eine Dysproportion bei schlankem Oberkörper. Häufig wird das Krankheitsbild als Adipositas interpretiert und den Frauen eine Gewichtsreduktion empfohlen.

MMW Sonderheft 2/2016

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Drogentest für Patienten mit Befallswahn

Wissenschaftler um Anthony Bewley vom Royal London Hospital empfehlen, Menschen mit Befalls- oder Dermatozoenwahn auf Drogenkonsum zu untersuchen. Wenn es unter der Haut kribbelt oder juckt, ohne dass ein objektiv nachweisbarer Befund vorliegt, vermuten Personen mit Befallswahn, dass Parasiten die Verursacher sind. Londoner Wissenschaftler haben in einem retrospektiven Review bestätigt, dass solche Patienten häufig als Drogen- oder Alkoholkonsumenten imponieren

MMW 1/2017

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Gepökelte Fleischprodukte bewirken eine Zunahme von Asthmabeschwerden

Wurst und Schinken sind in mancher Hinsicht gesundheitsschädlich. Sie steigern das Risiko für KHK und Diabetes, außerdem wurden sie von der WHO als karzinogen eingestuft. Einer prospektiven Studie aus Frankreich zur Folge bewirken sie darüber hinaus eine Zunahme von Asthmabeschwerden. An Asthma erkrankte Menschen, die häufig größere Mengen Wurst und Schinken essen, können von einer Zunahme der Asthmasymptome betroffen sein. Laut der Kohortenstudie hatten 22% der Teilnehmer mengenabhängig nach Konsum vom Wurst und Schinken eine deutliche Zunahme von Asthmabeschwerden.

MMW 1/2017

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Hautprobleme im Alter?

Juckreiz oder Bläschen, die im Alter neu auftreten, können manchmal durch Medikamente verursacht sein – auch wenn diese schon länger ohne Probleme eingenommen wurden. Darauf weist die Apothekerkammer Niedersachsen hin.

TIPP: Sprechen Sie nicht nur Ihren Arzt, sondern auch Ihren Apotheker auf Ihre Hautprobleme an. Er kann Ihre Medikationsliste auf mögliche Neben- oder Wechselwirkungen überprüfen und Ihnen Pflegeprodukte empfehlen.

Diabetes Ratgeber 03/2017

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Euromelanoma 2017 – „Ihr habt nur die eine… (Haut)“

BERLIN – „Früh erkannt, Gefahr gebannt“. Jeder kann selbst etwas unternehmen, sein eigenes Hautkrebsrisiko im Griff zu behalten. Darauf machen die Hautärztinnen und Hautärzte mit Ihrer alljährlichen Euromelanoma-Aufklärungskampagne bundesweit aufmerksam.
Die europaweite Initiative unter dem Dach der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) stellt die Aufklärung über Hautkrebsrisiken, die Früherkennung und die eigene Vorsorge in den Mittelpunkt
Wir machen mit !

In der Hautarztpraxis Dr. Marion Krakor wird am 11.5. 2017 ein „Hautcheck-Tag“ stattfinden.

An diesem Tag, der ganz im Zeichen des Mottos der Euromelanoma 2017 steht, werden drei Ärzte parallel Hautkrebsvorsorge – Untersuchungen durchführen.

Dr.med. Marion Krakor: „ Wir hoffen, an diesem Tag vielen Patienten die Option einer Vorsorgeuntersuchung anbieten zu können. Wir werden unterstützt von der Firma Beiersdorf, die uns Informationsmaterial und Proben zum Sonnenschutz zur Verfügung stellt. So werden die Patienten nicht nur körperlich untersucht, sondern erhalten auch noch eine Rundumberatung zum Thema Sonnenschutz und Lichtschädigung. „

Für die Krebsvorsorge-Untersuchungen ist eine Terminvergabe unumgänglich. Bitte melden Sie sich an per mail unter info@hautarztpraxis-krakor.de unter dem Kennwort „Euromelanoma“.

Bitte haben Sie aber Verständnis, dass auch bei drei Ärzten die Termin-Kapazität nicht unbegrenzt ist.

Patienten, die an diesem Tag keinen Termin mehr bekommen, werden regulär dann wieder in die Sprechstunde eingegliedert.

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Pilz-Infektionen – ungebetene Gäste wieder loswerden

Sie sind fast allen peinlich, obwohl sie beinahe jeder Erwachsene mindestens einmal hatte: Pilzinfektionen. Ob an Füßen und auf Nägeln, der Vaginalschleimhaut oder der Haut. Pilze können überall am Körper die Oberhand gewinnen.

Faden- und Hefepilze spielen als Erreger von Pilzinfektionen die Hauptrolle. Menschen, die eine schlechte Immunabwehr besitzen, sowie Diabetiker, Menschen mit Übergewicht oder mit einer Durchblutungsstörung leiden eher darunter. Aber auch bei völlig gesunden Menschen schlagen Pilze zu. Das bekannteste Beispiel: der Fußpilz. Er zeigt sich vorwiegend zwischen den Zehen in grau-weißlich verquollener Haut, die zu Rissen neigt. Wie jeder andere Haut- und Schleimhautpilz ist auch Fußpilz ansteckend. Hygiene spielt eine große Rolle, um andere und sich selbst nicht neu zu infizieren.

Die Ausdauer ist wichtig!
Socken und Handtücher bei mindestens 60 Grad Celsius waschen und täglich wechseln. Nach dem Duschen oder Baden trocknet man die Zwischenräume sorgfältig ab, denn Pilze lieben es feucht und warm. Weil Pilzinfektionen nicht von selbst verschwinden, kommen spezielle, gegen Pilze wirksame Medikamente über drei bis vier Wochen zum Einsatz.

Bei Nagelpilzen handelt es sich meist um Fadenpilze, die entweder von der Nagelbasis aus oder von oben durch die Nagelplatte eingedrungen sind. Optisch zeigt sich ein nachlassender Glanz der Nägel und eine verdickte Nagelplatte. Die Nägel verfärben sich weiß-, gelblich oder braun. Um Nagelpilz wieder loszuwerden, braucht man Geduld und Beharrlichkeit. Als Hygieneregeln gelten diejenigen für Fußpilz.

Vaginalpilz gut behandelbar
Bei einer Vaginalpilz-Infektion haben Hefepilze Überhand gewonnen und lösen die unangenehmen Symptome Juckreiz, Brennen und bröckeligen, eher gelblichen Ausfluss aus. Der Ausfluss riecht neutral. Riecht er fischig oder sonst unangenehm, handelt es sich eher um eine bakterielle Infektion.
Am besten trägt die Frau Slips aus Baumwolle, wechselt sie täglich und wäscht sie bei 60 Grad Celsius. Damit der Partner nicht auch erkrankt und die Partnerin ansteck, was bei Männern meist ohne Symptome bleibt, ihn direkt mitbehandeln.

Hautpilz hartnäckig
Pilzinfektionen der Haut treten gerne in feucht-warmen Arealen auf, wie in der Falte unter den Brüsten oder in fettbedingten Hautfalten. Diese Hefepilzinfektionen verschwinden mit entsprechenden, gegen die Hefepilze wirkenden Präparaten zum Auftragen auf die Haut.

Neue Apotheken Illustrierte 03/2017

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Nächstenliebe verlängert Leben

Wer sich im Alter um andere kümmert, tut damit auch sich selbst etwas Gutes. Dies fand jetzt die Berliner Altersstudie heraus. Deren Forscher beobachteten 20 Jahre lang über 500 Menschen zwischen 70 und 103 Jahren. Die Gruppe der sozial Engagierten lebte im Schnitt noch sieben weitere Jahre. Diejenigen, die dies nicht taten, hatten im Schnitt nur vier weitere Jahre vor sich.

Neue Apotheken Illustrierte 03/2017

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Bürokratieindex

Unglaublich: 57 Tage Papierkram im Jahr für Ärzte
Zum ersten Mal hat die KBV einen Bürokratieindex für die vertragsärztliche Versorgung erstellen lassen. Das Ergebnis: Zwar ist in den letzten Jahren der Bürokratieaufwand leicht gesunken, trotzdem sei das Ergebnis in harten Zahlen erschütternd, sagt KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. Auf Basis eines durchschnittlich achtstündigen Arbeitstages in Deutschland ergibt sich für das Bundesgebiet eine Bürokratiebelastung für 2016 von durchschnittlich rund Im Jahr 2013 lag dieser Aufwand noch bei rund 60 Tagen je Praxis. Besonders viel Zeit kostet Ärzten u.a. folgendes: Ausstellung von Überweisungen, Auskünfte an Krankenkassen und MDK sowie Bescheinigungen der Arbeitsunfähigkeit.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Strahlenschutz

Aufenthalte in Solarien können Hautkrebs fördern
Eine kleine Sonnendusche im Winter ist für manche eine willkommene Erinnerung an den Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt nun aber vor Gesundheitsgefahren durch das Künstliche Bräunen mit UV-Strahlung in Solarien. Dies hätten die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken festgestellt. Das Gremium habe eindeutig einen Zusammenhang zwischen Solariennutzung und Hautkrebserkrankungen festgestellt. Es gebe keine gesundheitlich sichere UV-Bestrahlung in Solarien. Es sei zwar richtig, dass ein Teil der Strahlung zur Bildung von Vitamin D nötig ist Doch für die Vitamin-D-Bildung reichten maßvolle Aufenthalte in der natürlichen Sonne.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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