Hautcremes – Verbot von Konservierungsstoff

Es gibt immer mehr Verbraucher, die auf den Konservierungsstoff Methylisothiazolinon allergisch reagieren. Als Folge davon ist die Substanz deshalb in Kosmetika seit dem 12. Februar verboten, die auf der Haut verbleiben wie z.B. Handcremes oder Bodylotions. Erlaubt bleibt sie in Produkten, die üblicherweise abgewaschen werden, etwa in Shampoo, Duschgel oder Seife. Die neue Regelung geht auf eine Bewertung durch den wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherung der Europäischen Union zurück. Für Kosmetika gilt seit 2009 in der EU ein Maximalwert für die Dosierung. Der Konservierungsstoff war zuletzt in einer wachsenden Zahl von Produkten zur Haltbarmachung eingesetzt worden.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Neurodermitis am Körper bei Kindern

Neurodermitis ist eine nicht ansteckende, sehr häufige Hautkrankheit, von der weltweit 10–20% der Kinder und 2–5% der Erwachsenen betroffen sind. Sie ist ein chronisches Leiden. Das heißt, dass die Hauterscheinungen langfristig anhalten können. Bei Babys und Kindern können sie sich jedoch auch mit dem Heranwachsen verlieren. Die Betroffenen erleben typischerweise einen phasenhaften Verlauf: eine schubfreie („symptomfreie“) Phase und eine akute Phase („Schub“). In beiden Phasen ist eine intensive Hautpflege notwendig und hilfreich. Was ist Neurodermitis?
Neurodermitis (oder atopisches Ekzem) ist eine sich zunehmend verbreitende chronische Hautkrankheit, von der Erwachsene , Kinder und Babys aller Hautfarben weltweit betroffen sind. Kinder sind besonders anfällig. 90% der Betroffenen bekommen Neurodermitis vor dem fünften Lebensjahr und bei vielen Kindern verliert sich die Krankheit mit dem Heranwachsen. Sie beginnt selten im Erwachsenenalter.

Die Hauterscheinungen treten an der Kopfhaut (dafür wird oft die Bezeichnung „Milchschorf“ verwendet), im Gesicht und am Körper auf, wobei sich Hauterscheinungen und betroffene Hautareale bei Babys, Kindern und Erwachsenen unterscheiden: Babys können schon mit 2–3 Monaten erste Hauterscheinungen entwickeln. Bei ihnen tritt die Neurodermitis typischerweise im Gesicht – vor allem auf den Wangen – und auf der Kopfhaut sowie an den Armen und Beinen auf: Die Haut ist sehr trocken, schuppig, gerötet und juckt. Ein Hautausschlag im Windelbereich ist keine Neurodermitis, da der Windelbereich zu feucht für die Entwicklung einer Neurodermitis ist. Wenn Kinder die Hauterscheinungen später entwickeln (zwischen zwei Jahren und der Pubertät), sind Ellenbeugen, Kniekehlen, Nacken, Hände und Knöchel typischerweise betroffen. Nach einem längeren Verlauf ist die Haut uneben, verdickt und ledrig.
Neurodermitis verläuft typischerweise in „Phasen“. In einer schubfreien („symptomfreien“) Phase ist die Haut sehr trocken und schuppig und benötigt täglich intensive Hautpflege. Akute Phasen (oder „Schübe“) verlaufen schwerer und erfordern eine entsprechende arzneiliche Behandlung, um entzündete Haut zu beruhigen und den Juckreiz zu lindern. Die Krankheit kann sehr quälend sein, nicht nur für das betroffene Kind, sondern auch für seine Eltern, da es schwierig sein kann, das Kind vom Kratzen abzuhalten. Kinder – vor allem Babys und Kleinkinder – reiben manchmal mit dem Körper an der Bettwäsche, Teppichen oder anderen Oberflächen, um den Juckreiz zu stoppen, was zu Infektionen der Haut führen kann. Eine effektive Behandlung mit Arzneimitteln und intensive Hautpflege kann aber viele der Beschwerden lindern und reduzieren.

Um Klarheit zu bekommen, hilft es, die Symptome, die Sie bei Ihrem Kind beobachten, systematisch zu dokumentieren und später im Rückblick zu analysieren. Notieren Sie Ihre Beobachtungen. Besonders einfach geht dies digital via App: Die AtopiCoach App (kostenlos im App Store und bei Google Play) bietet Tagebuchfunktionen sowie die Möglichkeit, Fotos via Smarthphone von der Haut zu speichern.

www.eucerin.de

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Warum ist Sonnenschutz im Frühling so wichtig?

Im Sommer ist UV-Schutz Pflicht, im Frühling noch nicht – stimmt das? Weil es an den ersten Sonnentagen des Jahres noch nicht so warm ist wie im Juli oder August, unterschätzen wir die Kraft der Frühlingssonne oft. Zu Unrecht, denn UV-Strahlung gefährdet die Haut zu jeder Jahreszeit und Temperatur.

Frühlingssonne trifft auf unvorbereitete Haut
Das Problem: Im Frühling kann sich die Haut noch nicht so gut selbst vor Sonne schützen. Nach den dunklen Wintermonaten ist sie nur gering pigmentiert und dadurch besonders lichtempfindlich. Auch die sogenannte Lichtschwiele fehlt – das ist eine Verdickung der Hornhaut, die durch UVB-Strahlung entsteht und den Eigenschutz der Haut verstärkt.

Höhere Strahlenbelastung in den Frühlingsmonaten
Das Risiko für Sonnenschäden auf der Haut ist im Frühling auch klimatisch bedingt hoch. Die Ozonschicht, die einen Großteil aggressiver UV-Strahlung herausfiltert, ist im März, April und Mai häufig dünner. Entsprechend mehr gefährliche Strahlen können die Schutzschicht der Erdatmosphäre durchdringen und auf die Haut gelangen.

Langsam vorbräunen und zusätzlich schützen!
Folglich sollten Sie auch im Frühling zu Sonnenschutzprodukten greifen, um Sonnenbrand zu vermeiden und das Hautkrebsrisiko gering zu halten. Behutsam an Sonneneinstrahlung gewöhnen können Sie Ihre Haut zum Beispiel mit Sonnenlotionen, die zur Pigmentierung anregen. Diese Produkte bieten zuverlässigen UV-Schutz und unterstützen zusätzlich die natürliche Bräunung der Haut.

www.nivea.de

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Die richtige Ernährung bei Rosacea

Rötungen, Pusteln und Äderchen – Rosacea geht mit unangenehmen Beschwerden einher. Diese werden oft durch auslösende Faktoren hervorgerufen oder verstärkt, sogenannte Trigger. Hier kommt die Ernährung ins Spiel, denn einige Lebensmittel zählen ebenfalls zu den Auslösern. Doch wo genau liegt der Zusammenhang und welche Lebensmittel sollten Betroffene lieber meiden?

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Rosacea?
Es gibt einige Faktoren, die den Krankheitsverlauf bei einer Rosacea negativ beeinflussen und einen neuen Schub auslösen können – den sogenannten Flush. Typisch hierfür ist eine verstärkte, plötzlich auftretende Rötung der Gesichtshaut. Unter anderem sind solche Faktoren durchblutungsfördernde Einflüsse wie zum Beispiel Hitze oder Sport.
Doch auch bestimmte Nahrungsmittel fördern die Durchblutung und sind aus diesem Grund nicht empfehlenswert bei Rosacea. Dazu gehören allgemein:
• sehr scharf gewürzte Speisen
• Alkohol
• heiße Speisen und Getränke

Eine spezielle Rosacea-Diät gibt es zwar nicht, allerdings ist es in vielen Fällen hilfreich, bei der Ernährung auf die Hautkrankheit Rücksicht zu nehmen. Hierbei gilt jedoch: Alles in Maßen. Wenn Sie beispielsweise gerne ein scharfes Curry essen, dürfen Sie sich den Genuss hin und wieder trotzdem gönnen.
Zudem reagiert nicht jeder Betroffene gleichermaßen auf die verdächtigen Lebensmittel. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, herauszufinden, auf welche Lebensmittel Sie besonders empfindlich reagieren. Hierfür schreiben Sie sich jeden Tag auf, was Sie gegessen haben und ob sich Ihr Hautbild daraufhin verschlechtert hat.
Tipp: Sie haben ein bestimmtes Gewürz oder Nahrungsmittel unter Verdacht? Dann kann es hilfreich sein, es einige Wochen lang vom Speiseplan zu streichen. Dadurch können Sie genau beobachten, ob es Ihrer Haut ohne dieses Lebensmittel besser geht.

Ein Schlückchen in Ehren – bei der Rosacea leider nicht
Obgleich Rosacea keine direkte Folge von übermäßigem Alkoholkonsum darstellt, wirkt sich Alkohol in der Regel negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Das liegt daran, dass er die Blutgefäße in der Haut erweitert und die Durchblutung anregt. In der Folge rötet sich die Gesichtshaut – bei Rosacea leider oft für längere Zeit.
In Sachen Ernährung haben heiße Getränke bei Rosacea eine ähnliche Wirkung, denn auch sie regen eine stärkere Durchblutung an. Zum Leidwesen vieler Betroffener stehen koffeinhaltige Getränke wie zum Beispiel Kaffee ebenfalls unter Verdacht, einen Flush auslösen zu können. Daher sollten sich Betroffene nicht mehr als zwei Tassen am Tag gönnen.

Ernährung bei Rosacea: Was gehört besser nicht auf den Speiseplan?
Bei den Lebensmitteln gilt das gleiche wie bei den Getränken: von Rosacea Betroffene sollten bei der Ernährung alles meiden, was die Durchblutung fördert. Dazu gehören auch Speisen, die gewöhnlich sehr heiß serviert werden, zum Beispiel eine Suppe. Hinzu kommen scharfe Gewürze, wie etwa:
• Ingwer
• frischer Meerrettich
• scharfer Senf
• Chili und Peperoni
• Pfeffer

Produkte mit raffiniertem Zucker haben allgemein einen schlechten Ruf und sollen auch bei Rosacea das Hautbild verschlechtern. Das gleiche gilt für tierische Fette. Jedoch haben diese Bestandteile der Ernährung keine direkt gefäßerweiternde oder durchblutungsfördernde Wirkung – der Zusammenhang mit Rosacea ist noch nicht nachgewiesen.
Zigaretten und Tabak sind tabu
Zigarettenkonsum beziehungsweise das Rauchen im Allgemeinen ist nicht nur schlecht für die Lungen, sondern auch für die Haut. Bei Rosacea wirkt sich das im Tabak enthaltene Nikotin besonders negativ aus, denn es verringert die Elastizität der Blutgefäße. Diese haben es in der Folge schwerer, sich wieder zusammenzuziehen.
Tipps für eine gesunde Ernährung bei Rosacea

Darüber, welche Lebensmittel beziehungsweise Ernährungsformen bei Rosacea keinen Flush auslösen oder gar den Verlauf positiv beeinflussen können, kursieren viele Ratschläge. Wissenschaftlich belegt sind sie jedoch in der Regel nicht. Allgemein kann jedoch eine gesunde Lebensweise und Ernährung das Hautbild verbessern – auch bei Rosacea. Dazu gehört:
• viel Wasser trinken (circa anderthalb bis zwei Liter am Tag)
• ausgewogen und abwechslungsreich ernähren
• häufig zu Obst und Gemüse greifen
• Süßigkeiten wie Schokoriegel sowie süße Getränke besser meiden
• salzige und fettige Snacks ebenfalls reduzieren
• Fleisch sollte nicht jeden Tag auf den Teller kommen
• Fisch ein- bis zweimal in der Woche essen

Säfte sind erlaubt, sollten jedoch wegen ihres oft hohen Zuckergehalts am besten in Form von leckeren Fruchtschorlen getrunken werden.

www.ratgeber-gesundheit.de

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Hauptsache Gesund 18.5.2017 MDR – Fernsehen ab 21:00 Uhr Dr. Marion Krakor live im Studio

Braune Flecken auf der Haut können harmlos sein oder aber ein Anzeichen für Krebs.
Wichtig ist es, die Flecken regelmäßig zu kontrollieren. Verändern sie ihre Struktur? Ihre Größe? Ihre Farbe?

Hauptsache Gesund klärt auf:
Wie schützt man sich gegen unschöne Hautveränderungen? Was kann man gegen Altersflecken tun?
Und: Welche Leberflecken sollte der Hautarzt näher anschauen?

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Schuppenflechte

Kostenloser Expertenrat
Wie pflege ich meine Hau, welche Ernährung hilft mir – wer unter Schuppenflechte leidet, hat viele Fragen. „Bitte berühren“, die Aufklärungskampagne zur Schuppenflechte, bietet auf www.bitteberuehren.de die Möglichkeit, Fragen an Experten zu richten. Damit möglichst viele von der Online-Beratung profitieren können, werden die Fragen und Antworten nicht per Mail ausgetauscht, sondern auf der Website von „Bitte berühren“ öffentlich zugänglich gemacht – selbstverständlich auf Wunsch so anonymisiert, dass die Privatsphäre der Anfragenden geschützt bleibt. Ein wenig Geduld sollten Nutzer des Online-Services allerdings mitbringen. Die Fragen werden zunächst gesammelt. Smtliche Experten müssen nämlich „nebenbei“ noch Tag für Tag zu den üblichen Sprechzeiten ihre Patienten im wahren Leben versorgen.

Arzt &Wirtschaft Dermatologie 02/2017

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Strengere Regeln für Tätowierer?

Tätowierungen in Deutschland sollen sicherer werden. Mit einer besseren Aufklärung der Verbraucher und strengeren Vorschriften für die Tätowierer wolle der Bundesminister für Verbraucherschutz dafür sorgen, dass „der Traum vom Tattoo nicht zum Albtraum-Tattoo“ wird. Schätzungen zufolge sind in Deutschland acht bis zehn Millionen Menschen tätowiert.
Auf der neuen Website www.safer-tattoo.de klärt das Ministerium für Verbraucherschutz über gesundheitliche Risiken und mögliche Schutzmaßnahmen auf. Darüber hinaus sollen sich die Regeln für Tätowierer verschärfen. So soll es zur Einführung von Befähigungsnachweisen kommen. „Wer dem anderen unter die Haut geht, muss selbst genau wissen, wie er das tut“, sagte der Minister für Verbraucherschutz. Bislang kann jeder ein Tattoo-Studio eröffnen, ohne sein Können nachweisen zu müssen.

Ärzte Zeitung 06/2017

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Macht nur Magermilch Akne?

Laut einer Untersuchung korreliert der tägliche Milchkonsum mit unreiner Haut. Ausschlaggebend war dabei der Fettgehalt.
US-amerikanische Dermatologen hatten 120 Teenager, die an einer mäßig ausgeprägten Akne litten, sowie 105 Altergenossen mit reiner Haut befragt, wie viele Milchprodukte sie pro Tag zu sich nehmen. Eine Assoziation mit Akne fand sich nur für „low-fat-milk“ und „skim milk“, also Milch mit 1% und 0% Fettgehalt. Die Teenager, die an Akne litten, tranken im Durchschnitt mit 0,61 Portionen pro Tag mehr Magermilch als ihre Altersgenossen mit reiner Haut, die es nur auf 0,41 Portionen pro Tag brachten. Berücksichtigten die Studienautoren nicht nur Milch, sondern alle Milchprodukte, war kein Unterschied in der täglichen Menge auszumachen. Auch bei der täglichen Menge gesättigter Fettsäuren und Trans-Fettsäuren lagen beide Gruppen gleich auf, ebenso beim Faktor glykämische Last. Die tägliche Kalorienzufuhr sowie der BMI waren vergleichbar.
Die Dermatologen sehen damit die Korrelation zwischen Akne du Magermilchkonsum erneut als bestätigt. Der Konsum von Vollmilch hingegen war nicht mit Akne assoziiert. Aknepatienten nun zu raten, auf Magermilch zu verzichten, halten die Studienautoren zum jetzigen Zeitpunkt jedoch für verfrüht, nicht zuletzt weil mit der Korrelation keine Kausalität bewiesen ist.

ästhetische dermatologie 04/2016

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Bürokratieindex

Unglaublich: 57 Tage Papierkram im Jahr für Ärzte
Zum ersten Mal hat die KBV einen Bürokratieindex für die vertragsärztliche Versorgung erstellen lassen. Das Ergebnis: Zwar ist in den letzten Jahren der Bürokratieaufwand leicht gesunken, trotzdem sei das Ergebnis in harten Zahlen erschütternd, sagt KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. Auf Basis eines durchschnittlich achtstündigen Arbeitstages in Deutschland ergibt sich für das Bundesgebiet eine Bürokratiebelastung für 2016 von durchschnittlich rund Im Jahr 2013 lag dieser Aufwand noch bei rund 60 Tagen je Praxis. Besonders viel Zeit kostet Ärzten u.a. folgendes: Ausstellung von Überweisungen, Auskünfte an Krankenkassen und MDK sowie Bescheinigungen der Arbeitsunfähigkeit.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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