Jucken steckt an

Kratzende Menschen lassen es jucken: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Jucken ähnlich ansteckend ist wie Gähnen. Schuld ist das menschliche Nervensystem.

Jucken wirkt ähnlich ansteckend wie Gähnen: Wer jemand anderen beim Kratzen beobachtet, empfindet oft selbst ein juckendes Gefühl. Der Grund: Das Gehirn löst Juckreize aus oder verstärkt bereits vorhandene, so dass man sich häufiger kratzt. Das hat ein Forscherteam um Gil Yosipovitch vom Wake Forest Baptist Medical Center in Winston-Salem beobachtet.

Der Effekt ist bei Menschen mit einer juckenden Hauterkrankung deutlich stärker ausgeprägt als bei Gesunden, entdeckten die Forscher außerdem. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift «The British Journal of Dermatology»

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Ursachen und Auslöser von Couperose und Rosazea

Die genaue Ursache der Rosazea ist nicht bekannt. Fachleute haben jedoch eine Reihe gemeinsamer Faktoren bei den Betroffenen ausgemacht. So tritt Rosazea am häufigsten bei Hellhäutigen auf, insbesondere bei Hellhäutigen nordeuropäischen oder keltischen Ursprungs.

Die Erkrankung kommt in der Regel im Alter von 20 bis 50 Jahren zum Ausbruch. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, wobei die Symptome bei Frauen häufiger an Wangen und Kinn auftreten. Da Männer häufig eine andere Wahrnehmung von Hautveränderungen haben, suchen sie oft erst mit einer fortgeschrittenen Form der Rosazea professionelle Hilfe. In früheren Zeiten wurde sogar die Entwicklung bis hin zum Rhinophym beobachtet.

Rosazea ist eine fortschreitende Hauterkrankung, die im Anfangsstadium die Anzeichen einer überempfindlichen Haut aufweist: nicht sichtbare Symptome wie Stechen und Brennen. Die spontane Hautröte, das Flushing, kann zunächst nur vorübergehend auftreten, in einem späteren Stadium jedoch dauerhaft sein. Es können rote Papeln und Pusteln auftreten und in einigen Fällen sind die Augen gerötet. In schweren Fällen kann sich ein Rhinophym ausbilden, die Augen sind geschwollen und die Gesichtshaut ist stärker entzündet.

Rosazea und auch die Couperose können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, unter anderem Alter, genetische Faktoren und Ernährung.

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Weitere Faktoren, die den Hautzustand beeinflussen können

Bestimmte Auslöser können bei beiden Hautbildern eine Verschlechterung hervorrufen. Obwohl diese individuell verschieden sind, sind die Folgenden am häufigsten:

Umweltfaktoren wie Hitze und Kälte, Wind, Sonne, Feuchtigkeit und Luftverschmutzung (einschließlich Zigarettenrauch) sowie Pollen und Abgase.
Psychische Faktoren wie Ärger oder Stress. Stresshormone wie das Adrenalin lösen in der Haut entzündliche Prozesse aus.
Äußere Faktoren wie bestimmte Duftstoffe, Waschmittel und äußerlich anzuwendende Medikamente (unter anderem Kortisonsalben) sowie heiße Bäder, körperliche Anstrengungen, Alkohol und scharfes Essen. Die Kleidung kann den Zustand ebenfalls verschlechtern. Zusätzlich zu hautreizenden Farbstoffen und Chemikalien, mit denen unsere Kleidung imprägniert ist, enthalten insbesondere synthetische und bügelfreie Materialien eine Reihe von Chemikalien wie Formaldehyd, die Hautreizungen und Allergien hervorrufen können. Mechanische Faktoren wie Druck auf der Haut.

Eucerin / BEIERSDORF 2017

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25 Millionen Menschen haben seit Einführung der durch die gesetzlichen Krankenkassen gezahlten Hautkrebs-Screening bei Haut- und Hausärzten an dieser Früherkennungsuntersuchung teilgenommen. Dadurch konnte bei fast 6 von 100 Teilnehmern ein bösartiger Hautkrebs entdeckt werden. Statistisch entspricht das 60 Prozent mehr Hautkrebsdiagnosen als vor Einführung der Früherkennungsuntersuchung. Die Experten sind sich sicher, dass das Screening zu einer Verbesserung der Überlebensrate bei Hautkrebs geführt hat. Das liegt nicht nur an der frühen Erkennung von bösartigen Tumoren, die noch gut zu operieren sind. Seit kurzem stehen auch neue medikamentöse Therapien zur Verfügung, die das Überleben selbst bei schwerster Erkrankung noch deutlich verlängern können. Das von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Hautkrebs-Screening wird ab 35 Jahren angeboten, manche Krankenkassen ermöglichen es aber auch schon ab 18 Jahren.

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Fußschweiß

Fußschweiß behandeln

Wenn der Mensch schwitzt, ist das zunächst einmal gesund – auch an den Füßen. An den Fußsohlen befinden sich rund 250 000 Schweißdrüsen, die im Durchschnitt bis zu einem Viertel Liter Fußschweiß am Tag produzieren.

Wie viel Fußschweiß gebildet wird ist individuell verschieden. Genetische Veranlagung, Schuhwerk, Temperatur und Tätigkeit spielen eine Rolle. Da die Produktionsmenge des Schweißes beim Menschen sehr unterschiedlich stark ausgeprägt ist und verschiedene Ursachen hat, kann selbst emotionaler Stress zu vermehrtem Fußschweiß führen. Grundsätzlich ist Fußschweiß wie auch der Körperschweiß vollkommen geruchlos. Verantwortlich für den unangenehmen Geruch sind die Hautbakterien und Pilze, die auf der Haut leben und die organischen Bestandteile des Schweißes – in diesem Fall des Fußschweißes – zersetzen. Vermehrter Fußschweiß erhöht auch die Anzahl der Bakterien – dementsprechend nimmt das unangenehme Müffeln zu.

Luftundurchlässiges Schuhwerk fördert Fußschweiß

Viele Träger von Sicherheitsschuhen kennen das Problem des Fußschweißes: Werden die Schuhe nach einem langen Arbeitstag ausgezogen, entweicht der verdächtige Geruch. Andere Menschen haben vermehrte Fußschweiß-Probleme in der der warmen Jahreszeit, in der man generell mehr schwitzt, gerade dann, wenn man sich beruflich auch nicht in luftigen Sandalen zeigen kann. Aber auch im Winter ist Fußschweiß keine Seltenheit – wärmende Stiefel schützen draußen vor Minustemperaturen. Demzufolge gut „verpackt“ sind die Füße, so dass sie kein kalter Luftzug erreicht. Das geschlossene Schuhwerk aber hemmt gleichzeitig den Abtransport des Fußschweißes, weil dieser nicht auf natürliche Weise verdunsten kann.

Dauerhafter Fußschweiß kann die Haut schädigen

Bei dauerhaftem Fußschweiß können außer den Geruchsproblemen weitere Unannehmlichkeiten auftreten. Das wiederholte Schwitzen und der Fußschweiß weichen die Haut auf. Synthetikstrümpfe verschärfen die Situation. Nicht zuletzt leiden auch die Schuhe unter der ständigen Feuchtigkeit des Fußschweißes.

Wenn der Fußschweiß andere Ursachen hat

Des Weiteren gibt es Menschen, die trotz sorgfältiger Fußpflege und regelmäßigem Wechseln von Schuhen und Strümpfen nichts gegen den Fußschweiß auszurichten vermögen. Sie Schwitzen einfach mehr und stärker als andere Menschen. Typisch hierfür ist, dass das verstärkte Schwitzen nur lokal auftritt: unter den Achseln, an den Handflächen, an den Fußsohlen oder auf der Stirn. In seltenen Fällen kann es sogar vorkommen, dass jemand an einem Fuß viel Fußschweiß produziert, während der andere Fuß trocken bleibt. Darüber hinaus haben die Ausbrüche von Schweiß und Fußschweiß keine deutlich erkennbaren Ursachen wie zu hohe Temperatur oder körperlich anstrengende Tätigkeiten. Der Fußschweiß kommt wann und wie er will und das ist immer ungelegen. Wer mit solch starkem Fußschweiß beruflich Arbeitsschuhe oder Gummistiefel tragen muss, ist schnell der Verzweiflung nahe.

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Natürlich ist gefragt

Facelifting als Statussymbol? Das kommt für die Deutschen offenbar nicht infrage. Wer sich in Deutschland einer Schönheitsoperation unterzieht, will hinterher vor allem ein natürliches Aussehen. Der Trend gehe weg vom gestrafft wirkenden „Windkanal“-Gesicht, die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Damit sei der Trend bei uns anders als etwa in den Vereinigten Staaten, in vielen arabischen Ländern und in China. Dort würden Patienten gerne zeigen, dass sie Geld für eine Schönheits-OP ausgeben können. Bei Asiaten stünden dabei europäische Gesichtszüge, die nur mit radikalen Eingriffen möglich seien, hoch im Kurs.
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UV-Belastung bei bewölktem Himmel höher als man denkt!

Wussten Sie schon,
dass auch bei bedecktem Himmel ohne direkte Sonneneinstrahlung die Belastung mit UV-Strahlen noch etwa 60% beträgt! Deswegen gilt: Auch bei bewölktem Himmel sollte man Sonnencreme und Sonnenhut benutzen. Auch Schatten kann trügerisch sein. Gerade bei Textilien wie Strandmuscheln oder Sonnenschirmen sollte man daher auf den ausgewiesenen Schutzfaktor achten. Fehlt eine solche Angabe, ist der Schutz ungenügend!

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Sonnenschutz betrifft jeden!!!

Sonnenlicht hat eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden- aber auch eine nachgewiesene schädigende auf die Haut. Nicht nur eine kurzzeitige starke Sonnenbelastung wie im Urlaub macht der Haut zu schaffen, auch die tägliche kürzere Einwirkung hinterlässt spuren. Deswegen sollte der Sonnenschutz sowohl im Urlaub als auch im Beruf und im Alltag eine wichtige Rolle spielen. Die UV-Strahlung wird entsprechend der Wellenlänge in UV-A, UV-B und UV-C-Strahlen eingeteilt. UV-C wird bereits von der Erdatmosphäre abgefangen, aber UV-A und UV-B erreichen die Haut. Während die UV-B-Strahlen intensiver auf der Hautoberfläche wirken und so Hautkrebs auslösen können, dringen die UV-A-Strahlen tief bis zum Bindegewebe ein. Die Haut altert, wird schlaff und faltig. Deswegen müssen Sonnencremes vor beiden Strahlenarten schützen.

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„Grasallergie“ mal anders

Nicht nur auf die bekannten Gräserpollen reagieren manche Menschen mit Augentränen und laufender Nase, sondern auch Cannabis kann allergische Reaktionen hervorrufen. Diese treten am häufigsten bei den Konsumenten selbst auf. Dabei sind diejenigen am meisten gefährdet, die bereits andere Allergien haben. Eine Luftverunreinigung durch Pollenbelastung bei Cannabisanbau ist hingegen wesentlich seltener.

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Reiseapotheke – Richtig gepackt?

Das gehört aus Sicht der Haut in die Reiseapotheke:

  • wasserfeste Sonnenschutzmittel
  • Verbandsmaterial (Pflaster, Kompressen, Mullbinden), Schere, Splitterpinzette
  • Handschuhe
  • Desinfektionsmittel (Wundsalbe oder -spray)
  • Haut- und Wund-Antiseptikum (PVP-Jod, Octenidin)
  • Antihistamin- und Hydrocortison-Salbe oder Gel gegen allergische Hautreaktionen oder -entzündungen
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (in den Tropen mit Lichtschutzfaktor 50+), Sunblocker für exponierte Stellen wie Nasenrücken
  • Insektenschutzmittel, zum Beispiel mit DEET, Icaridin oder Naturprodukten
  • bei Insektengiftallergie: Notfallset

Das sollte sonst noch in Ihrer Reiseapotheke sein:

  • Fieberthermometer
  • Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Entzündungen
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen
  • ausreichende Menge an Medikamenten, die sie dauerhaft einnehmen
  • Plastikbeutel für Utensilien, die Sie an den Strand mitnehmen wollen
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