Hautkrebsvorsorge lohnt sich für jeden

Personen mit vielen sowie untypischen Leberflecken und Muttermalen (fachsprachlich Nävi) haben bekanntlich ein erhöhtes Melanomrisiko. Allerdings ist unklar, ob damit gleichzeitig auch die Gefahr, am Hautkrebs zu sterben, größer ist. Nach einer aktuellen Analyse gehen Dermatologen aus den USA davon aus, dass Melanome bei Personen mit mehr als 50 Nävi zum Zeitpunkt der Tumordiagnose eher dünn sind. Dagen ist bei wenigen und bei atypischen Nävi das Risiko deutlich erhöht, bei der Diagnose einen wesentlichen gefährlicheren Tumor jenseits von 2mm Dicke zu tragen. Die Ärzte vermuten, dass sich möglicherweise Personen mit zahlreichen Nävi sowie deren Ärzte des Erkrankungsrisikos eher bewusst sind und daher ihre Leberflecke strenger kontrollieren.
Dermatologen sollten daher Personen mit wenigen Leberflecken genauso kritisch betrachten und untersuchen wie solche mit sehr vielen. Menschen mit wenigen Leberflecken wiederum sollten das Angebot zum Hautkrebsscreening nutzen – vor allem jenseits des 60. Lebensjahres.

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Wie man Haarausfall behandelt

Vermehrter Haarverlust nach einer Kopfwäsche oder saisonbedingt im Frühherbst ist nicht ungewöhnlich. Fallen jedoch plötzlich ohne erkennbaren Grund über längere Zeit viele Haare aus, bilden sich Geheimratsecken oder schimmert die Kopfhaut durch, ist ein krankhafter Haarausfall wahrscheinlich.

Haarwachstum und Haarausfall gehören untrennbar zusammen. Haarwachstum verläuft in drei  unterschiedlich langen Zyklen. Weil sich die Haare unabhängig voneinander in verschiedenen Phasen befinden, fällt der natürliche Haarwechsel nicht auf. Plötzlich einsetzender Haarausfall über den ganzen Kopf verteilt, bezeichnet man als diffusen Haarausfall. Er ist die Folge von Störungen im Ablauf des Haarzyklus. Für die Diagnose untersucht der Arzt das Haarwurzelmuster und bestimmt die Blutwerte für Hämoglobin, Ferritin (Speichereisen), TSH (Schilddrüsenhormon) und die Blutsenkungsgeschwindigkeit.

Häufige Ursachen für diffusen Haarausfall sind bestehende oder durchgemachte Krankheiten wie Infektionen, Schilddrüsenerkrankungen, Krebs, Eisenmangel oder Vergiftungen. Ebenso kommen hormonelle Umstellungen, etwa eine Geburt oder die Menopause, sowie psychische Faktoren wie Stress oder Traumata infrage.

Eine Reihe von Arzneimitteln kann Haarausfall provozieren. Eher selten sind Mangelzustände von Vitaminen oder Spurenelementen die Ursache. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist deshalb nur sinnvoll, wenn tatsächlich ein Mangel vorliegt.

Die androgenetische Alopezie (AGA), der anlagebedingte Haarausfall, zeigt sich bei Männern als Geheimratsecken, Tonsor oder Glatze, bei Frauen als Lichtung in der Scheitelregion. Ursache: Die Haarwurzel reagiert überempfindlich gegenüber dem männlichen Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Es verkürzt die Wachstumsphase und schädigt die Haarwurzeln. Ab 40 Jahren betrifft die AGA jeden zweiten Mann. Bei Frauen setzt der Haarverlust meist in der Menopause ein.

Zur Behandlung gibt es zahlreiche Tinkturen und Nahrungsergänzungsmittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Nur folgende Arzneimittel helfen: Finasterid-Tabletten reduzieren die Bildung von DHT. Das verschreibungspflichtige Präparat ist nur für Männer zugelassen. Die Behandlung sollte möglichst frühzeitig beginnen. Wird das Medikament abgesetzt, klingt die Wirkung ab: Nach etwa einem Jahr ist der Ausgangsstatus wieder erreicht.

Bei Frauen lässt sich ein erhöhter Spiegel an männlichen Hormonen mit speziellen „Pillenpräparaten“ behandeln. Die Therapie führen am besten nur Gynäkologen und Dermatologen mit ausreichender Erfahrung durch.

Die äußerliche Anwendung von Minoxidil ist bei Männern und Frauen bei regelmäßiger Anwendung meist erfolgreich, solange die Haarwurzel noch nicht zu stark geschädigt ist. Die Präparate werden gut vertragen, gelegentlich reizen sie jedoch die Haut. Allergien sind ebenfalls möglich. Ein zu Beginn der Behandlung verstärkter Haarausfall ist normal. Nach absetzen der Therapie lässt die Wirkung wieder nach.

Die regelmäßige Anwendung einer Tinktur mit Alfatradiol soll bei Frauen und Männern das Haarwachstum wieder fördern. Der Wirkstoff, ein Hormon, wurde chemisch so verändert, dass keine Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Neue Apothekenillustrierte 08/2016

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ANZEICHEN FÜR UV-SCHÄDEN AN DER KÖRPERHAUT

Sonnenbrand
UVB-Strahlen sind für akute UV-Schäden verantwortlich: Sonnenbrand. Sie dringen zwar nicht so tief in die Haut ein, sind jedoch die Hauptursache für die unmittelbare Schädigung der DNA. Ungeschützte Haut kann rot werden, Blasen bilden und sehr schmerzen. Das ist besonders für Kinder und Jugendliche gefährlich, da so das Risiko steigt, später an einem malignen Melanom oder anderen Formen von Hautkrebs zu erkranken.

Vorzeitige Hautalterung
Tiefe Falten und unelastisches, schlaffes Hautgewebe gehören zu den negativen Folgen des Sonnenlichts.

Hyperpigmentierung/dunkle Flecken
Übermäßige Sonneneinwirkung ist die Hauptursache für eine Hyperpigmentierung – ein unangenehmes Hautbild, bei dem dunkle Flecken auf der Haut erscheinen.

Polymorphe Lichtdermatose (PLD)
Die normalerweise bedeckte Körperhaut kann auf Sonnenexposition reagieren, zum Beispiel im Frühjahr oder im Urlaub. Dieser Hautzustand, der durch Juckreiz und einen brennenden Hautausschlag gekennzeichnet ist.

Acne aestivalis (Mallorca-Akne)
Im Gegensatz zur Acne vulgaris werden die roten, entzündeten Läsionen nicht durch Hormonveränderungen und Bakterien hervorgerufen, sondern durch die Reaktion der Haut auf Hitze und Sonnenlicht sowie auf bestimmte Inhaltsstoffe in Hautpflegeprodukten und Sonnenschutzmitteln. Die Mallorca-Akne ist der PLD sehr ähnlich und eine Abgrenzung dieser beiden Hautbilder ist manchmal nicht leicht.

Neurodermitis/Psoriasis
Auch bei Neurodermitis und Psoriasis sollte ein Sonnenschutzmittel verwendet werden, da die Haut bereits trocken ist. Äußerlich anzuwendende Medikamente können die betroffenen Hautareale für einen Sonnenbrand anfälliger machen.

Diabetische Haut
In diabetischer Haut wird Feuchtigkeit nicht so gut gebunden wie bei einem Gesunden. Der Feuchtigkeitsmangel führt häufig zu starkem Juckreiz, der den gesamten Körper betreffen kann. Das Sonnenlicht trocknet die Haut noch stärker aus, sie wird dadurch infektionsanfälliger. Durch die verringerte Schmerzwahrnehmung bei Diabetikern steigt auch die Gefahr eines Sonnenbrandes.

Hautkrebs
Es gibt vier verschiedene Formen von Krebs oder Krebsvorstufen, die mit der UV-Strahlung assoziiert werden. Aktinische Keratosen erscheinen als kleine, runde, erhabene Stellen auf Haut, die lange Zeit der Sonne ausgesetzt war. Manchmal kann sich aus einer aktinischen Keratose eine Form des Hautkrebs entwickeln. Der Basalzellkrebs (Basaliom) ist die häufigste Form des Hautkrebses. Er kann als offene Wunden, rote Stellen, rosige Wucherung, glänzende Pickel oder Narben auftreten. Plattenepithelkrebs zeigt sich in der Regel als dauerhaft rote, schuppige Stelle, die auch anfangen kann zu bluten. Dieser ist bei hellhäutigen Menschen der zweithäufigste Krebs. Die schwerste Form des Hautkrebses ist das Melanom. Meistens ist ein Melanom schwarz oder braun, kann jedoch auch hautfarben, rosa, rot, lila, blau oder weiß sein.

Beiersdorf AG

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Sonnencreme ist der bevorzugte Sonnenschutz

Sonnencreme ist der bevorzugte Sonnenschutz
Wer sich vor der Sonne schützen will, hat zahlreiche Optionen – darunter Sonnencreme, geeignete Kleidung und Aufenthalte im Schatten oder Inneren. Auch wenn Experten das Vermeiden von UV-Strahlung und textilen Lichtschutz als wichtigste Schutzmaßnahmen vor Sonnenbränden ansehen, greifen die allermeisten Menschen primär zu Sonnencremes.

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Krebs durch Arbeiten im Freien

UV-Strahlung ist einer der größten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs.
Dies bestätigte nun wieder eine Studie aus Griechenland, welche die Gefahr für weißen als auch schwarzen Hautkrebs bei Bauarbeitern und Bauern, die sich bis zu acht Stunden täglich im Sonnenlicht aufhalten, untersuchte. Dabei teigte sich, dass die Arbeit an der frischen Luft das Risiko, an hellem Hautkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Für Melanome wurde kein Zusammenhang beobachtet. „Während in der Normalbevölkerung jeder Dritte an hellem Hautkrebs erkrankt, wird nahezu jeder, der im Freien arbeitet, im Laufe seines Lebens einen weißen Hautkrebs entwickeln“, erklären die griechischen Ärzte. Grund hierfür soll der unzureichende Sonnenschutz und die Unwissenheit von Bauarbeitern und Co. über die schädlichen Sonnenstrahlen sein. Die Ärzte fordern deshalb einen angemessenen Sonnenschutz, bessere Aufklärung und ein regelmäßiges Hautkrebsscreening, um eine Diagnose im frühen Stadium zu gewährleisten.
HautinForm 2-2016

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Sonnenprophylaxe von innen

Neben dem richtigen Sonnenschutz kann auch eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung helfen, die Haut auf die Sonne vorzubereiten.
Antioxidantien wie Betacarotin, Vitamin E oder Selen können aggressive Freie Radikale unschädlich machen, die in der Haut unter Sonneneinwirkung entstehen.

Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus Ihrer Apotheke können als einzelner Wirkstoff oder als sorgfältig abgestimmte Nährstoffkombination einen zusätzlichen Beitrag zur Gesunderhaltung der Haut leisten.

Entspannt in der Urlaub/ Reise 2016

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Pflege bei Sonnenbrand

Wieder zurück aus dem Urlaub? Braungebrannt und guter Dinge? Womöglich einen Sonnenbrand erlitten? Dann ist es spätestens jetzt an der Zeit, auch Ihrer Haut einen Urlaub zu gönnen – Urlaub von Sonne, Salzwasser, Wind und Schweiss. Denn mit der nötigen Unterstützung und Entlastung kann Ihre Haut sehr viel schneller und tiefgreifender regenerieren als ohne jede Hilfe. Kümmern Sie sich daher um Ihre Haut und bieten Sie ihr einige Wellnesstage oder besser –wochen.

Die Pflege für (sonnen) strapazierte Haut

Nach dem Urlaub fühlt man sich oft so gut, dass man darüber hinaus ganz vergisst, dass es der Haut vielleicht nicht ganz so gut geht. Denn im Urlaub wird die Haut mit ganz anderen Faktoren konfrontiert als beispielsweise im lichtarmen Alltag eines Büromenschen. Nicht selten ist die Haut daher besonders nach dem Urlaub ausserordentlich strapaziert und benötigt jetzt eine sorgfältige Pflege.

Denken Sie in jedem Fall daran: Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand! Nicht umsonst heisst es so oft, das Leben stehe einem im Gesicht geschrieben.

Gezielte Pflege für strapazierte Haut

Bei einer übermässigen Sonnenbestrahlung können erhebliche Schäden an der Haut auftreten, die das körpereigene Reparatursystem nicht mehr so einfach beheben kann. Bereits kurze Zeit nach dem „Sonnenurlaub“ klagen viele Menschen daher über so genannte Sonnenfalten sowie über trockene, schuppige und juckende Hautstellen.

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, der Haut ein gezieltes Pflegeprogramm anzubieten. Die verwendeten Produkte sollten von höchster Qualität und selbstverständlich frei von jeglichen chemischen Zusätzen sein.

Die Haut braucht Nährstoffe

Die sonnengeschädigte Haut hat einen besonders hohen Bedarf an hochwertigen, verwertbaren Nährstoffen. Aus diesem Grund sollte sie hinreichend vorbereitet und mit Feuchtigkeit spendenden Pflanzenkonzentraten versorgt werden. Durch eine Vorbereitung in Form eines Peelings können die zugeführten Substanzen die tieferen Hautschichten erreichen und die Hautzellen ihrem Bedarf entsprechend ernähren.

Das Ergebnis einer konsequenten natürlichen Hautpflege ist eine gesunde, strahlende und faltenreduzierte Haut.

Unsere Empfehlung für Ihre Gesichtshaut:

  • Gönnen Sie sich zweimal wöchentlich ein sanftes, aber dennoch intensives Gesichtspeeling, damit die Überverhornung der Haut abgetragen werden kann. Auf diese Weise wird Ihre Haut aufnahmefähig für die essentiellen Pflanzennährstoffe.
  • Reinigen und klären Sie Ihre Haut. Die in einer natürlichen Reinigungslotion enthaltenen Ingredienzien regen die natürlichen Hautfunktionen an, wirken beruhigend und pflegend. Ein Tonic (Gesichtswasser) erfrischt die Haut und bereitet sie auf die Pflege vor.
  • Verwenden Sie ein entsprechendes Hautöl, damit das Ungleichgewicht der Haut korrigiert und einer Hautschädigung entgegengewirkt werden kann.
  • Für eine schnelle Regeneration Ihrer Gesichtshaut empfehlen wir Ihnen eine Pflegecreme, die Vitamin E enthält.
  • Eine zweimal wöchentlich angewandte Intensiv-Kur für sonnengeschädigte Kopfhaut verspricht eine besonders schnelle Regeneration Ihres Haarbodens.

Unsere Empfehlung für Ihre Körperhaut:

  • Verwöhnen Sie Ihren Körper zweimal wöchentlich mit einem intensiven Körperpeeling zur schnellen Beseitigung der verhornten Schuppenschicht. Auf diese Weise wird Ihre Haut aufnahmefähig für die essentiellen Pflanzennährstoffe.
  • Verwenden Sie nach der Dusche eine basische Körperlotion.

Durch diese optimale Zellernährung mit natürlichen Wirkstoffen regeneriert das Zellgewebe derart grundlegend, dass auch die nachfolgenden, neuen Zellen von diesem Zustand profitieren. Die Alterungsprozesse der Haut, die unter anderem auch durch übermäßiges Sonnenbaden entstehen, können dadurch gestoppt und bei konsequenter Pflege sichtbar aufbauend verändert werden.

Und beim nächsten Urlaub denken Sie rechtzeitig an einen gesunden und gleichsam wirkungsvollen Sonnenschutz:

zentrum-der-gesundheit / biologische-hautpflege

 

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WIE LASSEN SICH SONNENLICHTBEDINGTE SCHÄDEN AM BESTEN VERMEIDEN?

* Den Aufenthalt im direkten Sonnenlicht vermeiden, besonders ein ausgedehnter
Aufenthalt zwischen 11 und 15 Uhr.
* Sonnenschutzmittel großzügig und wiederholt auftragen.
* Kinder nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen.
* Den individuellen Hauttyp und die entsprechenden Auswirkungen berücksichtigen.
* Geeignete Kleidung oder Kopfbedeckungen tragen.
* Berücksichtigen, dass sich Medikamente auf die Lichtempfindlichkeit auswirken
können.

Am besten können sonnenlichtbedingte Hauterkrankungen vermieden werden, wenn die Sonne weitestmöglich gemieden wird. Da das nicht immer möglich oder wünschenswert ist, kommt es an dieser Stelle auf den Sonnenschutz an. Man sollte sich unbedingt bewusst sein, dass die gefährlichen Strahlen auch an bewölkten Tagen, im Schatten oder im Wasser auf die Haut auftreffen, daher sollte nicht nur beim Sonnenbaden auf Sonnenschutz geachtet werden.

Auch wenn das Sonnenlicht viele positive Wirkungen hat – bessere Laune, Bildung von Vitamin D, bessere Durchblutung und verstärkte Synthese von Melanin, müssen die negativen Auswirkungen der UVA-Strahlung (Augenschäden, Unterdrückung des Immunsystems, vorzeitige Hautalterung, Genmutationen (Melanom), Sonnenallergie und Sonnenunverträglichkeit) und UVB-Strahlung (Augenschäden, Bräunung (asiatische Haut), Sonnenbrand und genetische Mutationen/andere Formen des Hautkrebses als ein Melanom) vermieden werden, um einer Hautschädigung vorzubeugen.

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Das Lipödem – ein häufig verkanntes Krankheitsbild

Das Lipödem ist ein häufiges Krankheitsbild bei Frauen. Es importiert mit einer massiven Fettvermehrung an den Beinen unter Aussparung der Füße mit zusätzlicher Ausbildung von Hämatomen, Cellulite und Dehnungsstreifen. Typisch ist eine Dysproportion bei schlankem Oberkörper. Häufig wird das Krankheitsbild als Adipositas interpretiert und den Frauen eine Gewichtsreduktion empfohlen.

MMW Sonderheft 2/2016

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