Strahlenschutz

Aufenthalte in Solarien können Hautkrebs fördern
Eine kleine Sonnendusche im Winter ist für manche eine willkommene Erinnerung an den Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt nun aber vor Gesundheitsgefahren durch das Künstliche Bräunen mit UV-Strahlung in Solarien. Dies hätten die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken festgestellt. Das Gremium habe eindeutig einen Zusammenhang zwischen Solariennutzung und Hautkrebserkrankungen festgestellt. Es gebe keine gesundheitlich sichere UV-Bestrahlung in Solarien. Es sei zwar richtig, dass ein Teil der Strahlung zur Bildung von Vitamin D nötig ist Doch für die Vitamin-D-Bildung reichten maßvolle Aufenthalte in der natürlichen Sonne.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Hautcremes – Verbot von Konservierungsstoff

Es gibt immer mehr Verbraucher, die auf den Konservierungsstoff Methylisothiazolinon allergisch reagieren. Als Folge davon ist die Substanz deshalb in Kosmetika seit dem 12. Februar verboten, die auf der Haut verbleiben wie z.B. Handcremes oder Bodylotions. Erlaubt bleibt sie in Produkten, die üblicherweise abgewaschen werden, etwa in Shampoo, Duschgel oder Seife. Die neue Regelung geht auf eine Bewertung durch den wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherung der Europäischen Union zurück. Für Kosmetika gilt seit 2009 in der EU ein Maximalwert für die Dosierung. Der Konservierungsstoff war zuletzt in einer wachsenden Zahl von Produkten zur Haltbarmachung eingesetzt worden.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Risiko Frühlingskind

Italienische Ärzte haben die Geburtsdaten von Patienten, die mit schweren allergischen Reaktionen – etwa nach einer Medikamenteneinnahme oder einem Insektenstich – in Notaufnahmen gelandet sind, genauer unter die Lupe genommen. Mit überrachendem Ergebnis. Wie sich zeigte, waren Patienten mit einem Geburtsdatum im März, April oder Mai deutlich überrepräsentiert. Noch deutlicher waren die Unterschiede, wenn die Ärzte nur schwere allergische Reaktionen wie einen anaphylaktischen Schock betrachteten. Das saisonale Muster fanden die Ärzte vor allem bei Patienten mit allergischen Reaktionen auf unbekannte Trigger und auf Medikamente. Dagegen gab es keinen offensichtlichen Zusammenhang zwischen Geburtstermin und Allergien gegen Insektenstiche, Nahrungsmittel und Chemikalien. Nach den Gründen für diese Unterschiede muss nun geforscht werden

SpringerMedizin 1-2016

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Pilzbedingte Hauterkrankung

Bemerkbar machen sich Pilzinfektionen durch Juckreiz und einen kreisrunden Ausschlag auf der Haut. Zu den häufigsten Pilzinfektionen gehören Fuß- und Nagelpilz. Um sie behandeln zu können, muss zunächst der Erreger bestimmt werden.

Zu den Symptomen einer Pilzinfektion gehören Juckreiz, Ausschlag, Rötungen, trübe und dicke Nägel sowie in Einzelfällen Haarausfall. Bleibt eine Pilzerkrankung unbehandelt, können sich die Erreger weiter ausbreiten. Am schlimmsten ist es, wenn der Pilzerreger bis zum Kopf wandert. Mit Hilfe einer Hautprobe kann eine zuverlässige Diagnose gestellt werden. Der Hautarzt oder das beauftragte Labor legt eine Probe der Haut, des Nagels oder der Haare auf einen Nährboden an und versucht den Pilz anzuzüchten. Wenn die Pilze anfangen zu wachsen, kann das medizinische Fachpersonal feststellen, um welchen Erreger es sich handelt.

Um eine entsprechende Behandlung einleiten zu können, ist es wichtig, den Erreger zu kennen. Wenn die Pilzinfektion bereits fortgeschritten ist, wird die Hauterkrankung sowohl von innen als auch von außen behandelt. Also neben Cremes nimmt der Patient auch Tabletten ein. Für die Pilzerreger der Haut gibt es verschiedene Wirkstoffe. Um die Pilzinfektion effektiv zu behandeln, erfolgt neben der medikamentösen Behandlung mit Tabletten auch eine Lokalbehandlung der Haut, Haare und Nägel. Um die Pilzinfektion an den Nägeln einzudämmen, werden die Nägel meist mit Nagellack behandelt, der einen Anti-Pilz-Wirkstoff enthält. Da Pilzinfektionen der Haut sehr ansteckend sind, ist eine konsequente Behandlung sehr wichtig. Immer öfter sind auch schon Kinder von Nagelpilz betroffen. Der Pilz wird oft innerhalb der Familie übertragen.

Ist nur die Haut betroffen, dauert die Behandlung i.d.R. zwei Wochen. Ist aber auch der Nagel betroffen, kann die Behandlung bis zu einem Jahr andauern, da der Nagel langsam und gesund wieder nachwachsen muss. In diesem Fall muss der Pilz also während des gesamten Jahres sowohl äußerlich als auch innerlich behandelt werden.

Patient & Haut 1/2015

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Stoffwechsel

Ihr Körper sorgt permanent für sich selbst, indem er die Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die Sie ihm regelmäßig durch Nahrungsmittel zuführen, nutzt.

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Psoriasis und Geburt

In jedem Fall sollten Frauen mit Psoriasis auch die Geburtshelfer und ihren Frauenarzt über Ihre Krankheit informieren. Bei der Geburt treten zwar als Folge der Psoriasis i.d.R. keine besonderen Vorkommnisse auf, aber Frauen mit schwerer Schuppenflechte tragen Untersuchungen zufolge ein erhöhtes Risiko, dass ihr Kind mit einem geringerem als üblichen Gewicht geboren wird. Bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis ist diese Gefahr i.d.R. nicht gegeben. Allerdings berichten viele Frauen über einen Psoriasis-Schub kurz nach der Geburt. Ist Letzteres der Fall, sollten die Betroffenen zusammen mit dem behandelndem Arzt abwägen, was sinnvoller ist: die Aufnahme einer systemischen Therapie und der Verzicht aufs Stillen des Kindes oder das Stillen des Kindes und die Weiterbehandlung der Psoriasis mit der topischen Basistherapie und der Verzicht auf weitere Medikamente.

Auch in der Stillzeit sollten alle systemisch wirkenden Medikamente für Psoriasis weggelassen werden, da viele von ihnen z.T. in die Muttermilch übergehen.

allergikus 1/2016

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Psoriasis-Therapie in der Schwangerschaft

Die topische Basispflege ist in der Schwangerschaft bei Psoriasis die erste Wahl. Vor allem rückfettende Salben und Cremes ohne medikamentöse Zusätze spielen hierbei eine Rolle. Der eingeschränkte Gebrauch von niedrig bis mäßig dosierten Glukokortikosteroiden ist durchaus möglich, doch müssen Schwangere diese Medikation zuvor mit ihrem Arzt absprechen. Genauso ist eine Phototherapie mit UVB-Strahlen möglich, auf UVA-Strahlen und vor allem Psoralen sollte jedoch verzichtet werden.

allergikus 1/2016

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Psoriasis und Schwangerschaft

Psoriasis beeinträchtigt weder die Fruchtbarkeit der Frau noch die des Mannes. Einer Schwangerschaft steht bei Schuppenflechte nichts entgegen, sofern einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.
 
Sinnvoll ist es in jedem Fall, systematisch wirkende Medikamente gegen Psoriasis schon beim Schwangerschaftswunsch abzusetzen, da bestimmte Wirkstoffe eine fruchtschädigende Wirkung haben. So sollten Männer und Frauen gleichermaßen auf Methotrexat wenigstens zwölf Wochen vor einer Empfängnis verzichten, da dieses Medikament die Fehlbildungsrate und die Zahl der Fehlgeburten erhöht. Das gleiche gilt für Frauen für alle Retoinoide – unabhängig davon,  ob sie eingenommen oder auf die Haut aufgetragen werden. Bei anderen Medikamenten sollten die behandelnden Ärzte für die Einnahme in der Schwangerschaft einen Risiko-Nutzen-Abgleich vornehmen. Sinnvoller und sicherer ist es jedoch, auf die systemische Psoriasis-Medikation für die Zeit der Schwangerschaft vollständig zu verzichten.

 
allergikus 1/2016

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Berliner Charité – Testpersonen für Totes-Meer-Schlamm gesucht

Dem Schlamm des Toten Meeres werden heilende Kräfte nachgesagt. Patienten mit Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Neurodermitis wird daher auch eine solche Schlamm-Kur empfohlen. Denn viele Mineralien wirken unterschiedlich positiv auf Haut und Entzündungen. Die Naturheilkundler der Berliner Charité unter Leitung von Dr. Bernhard Uehleke wollen jetzt einen bestimmten Mineralschlamm von Patienten mit Schuppenflechte testen lassen. Ausführliche Informationen finden Interessierte im Internet unter http://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/totes-meer-schlamm-bei-psoriasis/.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie, Ausgabe 6, Dezember 2016

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Defekte Telefonanlage!

Liebe Patienten,

momentan sind wir leider telefonisch nicht zu erreichen. Die Deutsche Telekom ist bemüht, die Störung zeitnah zu beheben.
Gern können Sie uns auch eine E-mail schreiben oder Sie kommen zur Terminvereinbarung in unsere Praxis.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
Ihr Praxisteam

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