Schuppenflechte

Kostenloser Expertenrat
Wie pflege ich meine Hau, welche Ernährung hilft mir – wer unter Schuppenflechte leidet, hat viele Fragen. „Bitte berühren“, die Aufklärungskampagne zur Schuppenflechte, bietet auf www.bitteberuehren.de die Möglichkeit, Fragen an Experten zu richten. Damit möglichst viele von der Online-Beratung profitieren können, werden die Fragen und Antworten nicht per Mail ausgetauscht, sondern auf der Website von „Bitte berühren“ öffentlich zugänglich gemacht – selbstverständlich auf Wunsch so anonymisiert, dass die Privatsphäre der Anfragenden geschützt bleibt. Ein wenig Geduld sollten Nutzer des Online-Services allerdings mitbringen. Die Fragen werden zunächst gesammelt. Smtliche Experten müssen nämlich „nebenbei“ noch Tag für Tag zu den üblichen Sprechzeiten ihre Patienten im wahren Leben versorgen.

Arzt &Wirtschaft Dermatologie 02/2017

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Strengere Regeln für Tätowierer?

Tätowierungen in Deutschland sollen sicherer werden. Mit einer besseren Aufklärung der Verbraucher und strengeren Vorschriften für die Tätowierer wolle der Bundesminister für Verbraucherschutz dafür sorgen, dass „der Traum vom Tattoo nicht zum Albtraum-Tattoo“ wird. Schätzungen zufolge sind in Deutschland acht bis zehn Millionen Menschen tätowiert.
Auf der neuen Website www.safer-tattoo.de klärt das Ministerium für Verbraucherschutz über gesundheitliche Risiken und mögliche Schutzmaßnahmen auf. Darüber hinaus sollen sich die Regeln für Tätowierer verschärfen. So soll es zur Einführung von Befähigungsnachweisen kommen. „Wer dem anderen unter die Haut geht, muss selbst genau wissen, wie er das tut“, sagte der Minister für Verbraucherschutz. Bislang kann jeder ein Tattoo-Studio eröffnen, ohne sein Können nachweisen zu müssen.

Ärzte Zeitung 06/2017

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Macht nur Magermilch Akne?

Laut einer Untersuchung korreliert der tägliche Milchkonsum mit unreiner Haut. Ausschlaggebend war dabei der Fettgehalt.
US-amerikanische Dermatologen hatten 120 Teenager, die an einer mäßig ausgeprägten Akne litten, sowie 105 Altergenossen mit reiner Haut befragt, wie viele Milchprodukte sie pro Tag zu sich nehmen. Eine Assoziation mit Akne fand sich nur für „low-fat-milk“ und „skim milk“, also Milch mit 1% und 0% Fettgehalt. Die Teenager, die an Akne litten, tranken im Durchschnitt mit 0,61 Portionen pro Tag mehr Magermilch als ihre Altersgenossen mit reiner Haut, die es nur auf 0,41 Portionen pro Tag brachten. Berücksichtigten die Studienautoren nicht nur Milch, sondern alle Milchprodukte, war kein Unterschied in der täglichen Menge auszumachen. Auch bei der täglichen Menge gesättigter Fettsäuren und Trans-Fettsäuren lagen beide Gruppen gleich auf, ebenso beim Faktor glykämische Last. Die tägliche Kalorienzufuhr sowie der BMI waren vergleichbar.
Die Dermatologen sehen damit die Korrelation zwischen Akne du Magermilchkonsum erneut als bestätigt. Der Konsum von Vollmilch hingegen war nicht mit Akne assoziiert. Aknepatienten nun zu raten, auf Magermilch zu verzichten, halten die Studienautoren zum jetzigen Zeitpunkt jedoch für verfrüht, nicht zuletzt weil mit der Korrelation keine Kausalität bewiesen ist.

ästhetische dermatologie 04/2016

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Bürokratieindex

Unglaublich: 57 Tage Papierkram im Jahr für Ärzte
Zum ersten Mal hat die KBV einen Bürokratieindex für die vertragsärztliche Versorgung erstellen lassen. Das Ergebnis: Zwar ist in den letzten Jahren der Bürokratieaufwand leicht gesunken, trotzdem sei das Ergebnis in harten Zahlen erschütternd, sagt KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. Auf Basis eines durchschnittlich achtstündigen Arbeitstages in Deutschland ergibt sich für das Bundesgebiet eine Bürokratiebelastung für 2016 von durchschnittlich rund Im Jahr 2013 lag dieser Aufwand noch bei rund 60 Tagen je Praxis. Besonders viel Zeit kostet Ärzten u.a. folgendes: Ausstellung von Überweisungen, Auskünfte an Krankenkassen und MDK sowie Bescheinigungen der Arbeitsunfähigkeit.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Strahlenschutz

Aufenthalte in Solarien können Hautkrebs fördern
Eine kleine Sonnendusche im Winter ist für manche eine willkommene Erinnerung an den Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt nun aber vor Gesundheitsgefahren durch das Künstliche Bräunen mit UV-Strahlung in Solarien. Dies hätten die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken festgestellt. Das Gremium habe eindeutig einen Zusammenhang zwischen Solariennutzung und Hautkrebserkrankungen festgestellt. Es gebe keine gesundheitlich sichere UV-Bestrahlung in Solarien. Es sei zwar richtig, dass ein Teil der Strahlung zur Bildung von Vitamin D nötig ist Doch für die Vitamin-D-Bildung reichten maßvolle Aufenthalte in der natürlichen Sonne.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Hautcremes – Verbot von Konservierungsstoff

Es gibt immer mehr Verbraucher, die auf den Konservierungsstoff Methylisothiazolinon allergisch reagieren. Als Folge davon ist die Substanz deshalb in Kosmetika seit dem 12. Februar verboten, die auf der Haut verbleiben wie z.B. Handcremes oder Bodylotions. Erlaubt bleibt sie in Produkten, die üblicherweise abgewaschen werden, etwa in Shampoo, Duschgel oder Seife. Die neue Regelung geht auf eine Bewertung durch den wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherung der Europäischen Union zurück. Für Kosmetika gilt seit 2009 in der EU ein Maximalwert für die Dosierung. Der Konservierungsstoff war zuletzt in einer wachsenden Zahl von Produkten zur Haltbarmachung eingesetzt worden.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie Februar/2017

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Risiko Frühlingskind

Italienische Ärzte haben die Geburtsdaten von Patienten, die mit schweren allergischen Reaktionen – etwa nach einer Medikamenteneinnahme oder einem Insektenstich – in Notaufnahmen gelandet sind, genauer unter die Lupe genommen. Mit überrachendem Ergebnis. Wie sich zeigte, waren Patienten mit einem Geburtsdatum im März, April oder Mai deutlich überrepräsentiert. Noch deutlicher waren die Unterschiede, wenn die Ärzte nur schwere allergische Reaktionen wie einen anaphylaktischen Schock betrachteten. Das saisonale Muster fanden die Ärzte vor allem bei Patienten mit allergischen Reaktionen auf unbekannte Trigger und auf Medikamente. Dagegen gab es keinen offensichtlichen Zusammenhang zwischen Geburtstermin und Allergien gegen Insektenstiche, Nahrungsmittel und Chemikalien. Nach den Gründen für diese Unterschiede muss nun geforscht werden

SpringerMedizin 1-2016

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Pilzbedingte Hauterkrankung

Bemerkbar machen sich Pilzinfektionen durch Juckreiz und einen kreisrunden Ausschlag auf der Haut. Zu den häufigsten Pilzinfektionen gehören Fuß- und Nagelpilz. Um sie behandeln zu können, muss zunächst der Erreger bestimmt werden.

Zu den Symptomen einer Pilzinfektion gehören Juckreiz, Ausschlag, Rötungen, trübe und dicke Nägel sowie in Einzelfällen Haarausfall. Bleibt eine Pilzerkrankung unbehandelt, können sich die Erreger weiter ausbreiten. Am schlimmsten ist es, wenn der Pilzerreger bis zum Kopf wandert. Mit Hilfe einer Hautprobe kann eine zuverlässige Diagnose gestellt werden. Der Hautarzt oder das beauftragte Labor legt eine Probe der Haut, des Nagels oder der Haare auf einen Nährboden an und versucht den Pilz anzuzüchten. Wenn die Pilze anfangen zu wachsen, kann das medizinische Fachpersonal feststellen, um welchen Erreger es sich handelt.

Um eine entsprechende Behandlung einleiten zu können, ist es wichtig, den Erreger zu kennen. Wenn die Pilzinfektion bereits fortgeschritten ist, wird die Hauterkrankung sowohl von innen als auch von außen behandelt. Also neben Cremes nimmt der Patient auch Tabletten ein. Für die Pilzerreger der Haut gibt es verschiedene Wirkstoffe. Um die Pilzinfektion effektiv zu behandeln, erfolgt neben der medikamentösen Behandlung mit Tabletten auch eine Lokalbehandlung der Haut, Haare und Nägel. Um die Pilzinfektion an den Nägeln einzudämmen, werden die Nägel meist mit Nagellack behandelt, der einen Anti-Pilz-Wirkstoff enthält. Da Pilzinfektionen der Haut sehr ansteckend sind, ist eine konsequente Behandlung sehr wichtig. Immer öfter sind auch schon Kinder von Nagelpilz betroffen. Der Pilz wird oft innerhalb der Familie übertragen.

Ist nur die Haut betroffen, dauert die Behandlung i.d.R. zwei Wochen. Ist aber auch der Nagel betroffen, kann die Behandlung bis zu einem Jahr andauern, da der Nagel langsam und gesund wieder nachwachsen muss. In diesem Fall muss der Pilz also während des gesamten Jahres sowohl äußerlich als auch innerlich behandelt werden.

Patient & Haut 1/2015

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Stoffwechsel

Ihr Körper sorgt permanent für sich selbst, indem er die Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die Sie ihm regelmäßig durch Nahrungsmittel zuführen, nutzt.

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