Psoriasis und Geburt

In jedem Fall sollten Frauen mit Psoriasis auch die Geburtshelfer und ihren Frauenarzt über Ihre Krankheit informieren. Bei der Geburt treten zwar als Folge der Psoriasis i.d.R. keine besonderen Vorkommnisse auf, aber Frauen mit schwerer Schuppenflechte tragen Untersuchungen zufolge ein erhöhtes Risiko, dass ihr Kind mit einem geringerem als üblichen Gewicht geboren wird. Bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis ist diese Gefahr i.d.R. nicht gegeben. Allerdings berichten viele Frauen über einen Psoriasis-Schub kurz nach der Geburt. Ist Letzteres der Fall, sollten die Betroffenen zusammen mit dem behandelndem Arzt abwägen, was sinnvoller ist: die Aufnahme einer systemischen Therapie und der Verzicht aufs Stillen des Kindes oder das Stillen des Kindes und die Weiterbehandlung der Psoriasis mit der topischen Basistherapie und der Verzicht auf weitere Medikamente.

Auch in der Stillzeit sollten alle systemisch wirkenden Medikamente für Psoriasis weggelassen werden, da viele von ihnen z.T. in die Muttermilch übergehen.

allergikus 1/2016

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Psoriasis-Therapie in der Schwangerschaft

Die topische Basispflege ist in der Schwangerschaft bei Psoriasis die erste Wahl. Vor allem rückfettende Salben und Cremes ohne medikamentöse Zusätze spielen hierbei eine Rolle. Der eingeschränkte Gebrauch von niedrig bis mäßig dosierten Glukokortikosteroiden ist durchaus möglich, doch müssen Schwangere diese Medikation zuvor mit ihrem Arzt absprechen. Genauso ist eine Phototherapie mit UVB-Strahlen möglich, auf UVA-Strahlen und vor allem Psoralen sollte jedoch verzichtet werden.

allergikus 1/2016

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Psoriasis und Schwangerschaft

Psoriasis beeinträchtigt weder die Fruchtbarkeit der Frau noch die des Mannes. Einer Schwangerschaft steht bei Schuppenflechte nichts entgegen, sofern einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.
 
Sinnvoll ist es in jedem Fall, systematisch wirkende Medikamente gegen Psoriasis schon beim Schwangerschaftswunsch abzusetzen, da bestimmte Wirkstoffe eine fruchtschädigende Wirkung haben. So sollten Männer und Frauen gleichermaßen auf Methotrexat wenigstens zwölf Wochen vor einer Empfängnis verzichten, da dieses Medikament die Fehlbildungsrate und die Zahl der Fehlgeburten erhöht. Das gleiche gilt für Frauen für alle Retoinoide – unabhängig davon,  ob sie eingenommen oder auf die Haut aufgetragen werden. Bei anderen Medikamenten sollten die behandelnden Ärzte für die Einnahme in der Schwangerschaft einen Risiko-Nutzen-Abgleich vornehmen. Sinnvoller und sicherer ist es jedoch, auf die systemische Psoriasis-Medikation für die Zeit der Schwangerschaft vollständig zu verzichten.

 
allergikus 1/2016

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Berliner Charité – Testpersonen für Totes-Meer-Schlamm gesucht

Dem Schlamm des Toten Meeres werden heilende Kräfte nachgesagt. Patienten mit Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Neurodermitis wird daher auch eine solche Schlamm-Kur empfohlen. Denn viele Mineralien wirken unterschiedlich positiv auf Haut und Entzündungen. Die Naturheilkundler der Berliner Charité unter Leitung von Dr. Bernhard Uehleke wollen jetzt einen bestimmten Mineralschlamm von Patienten mit Schuppenflechte testen lassen. Ausführliche Informationen finden Interessierte im Internet unter http://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/totes-meer-schlamm-bei-psoriasis/.

Arzt & Wirtschaft Dermatologie, Ausgabe 6, Dezember 2016

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Defekte Telefonanlage!

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Rotharrige und Ihre Gene

Rothaarige Menschen haben häufig auch eine sehr helle Haut und sind sonnenempfindlicher. Sie machen in Deutschland nur ca. 2 % der Bevölkerung aus. Eine neue englische Untersuchung hat nun ergeben, dass Genvarianten, die mit rotem Haar, heller Haut und Sommersprossen assoziiert sind, auch mit einem erhöhten Melanom-Risiko einhergehen – und dies nicht nur bei dieser Bevölkerungsgruppe, denn diese Genvariante tragen auch viele Nicht-Rothaarige in sich.

Quelle: Der Privatarzt Dermatologie

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Spätakne – Liegt´s am Stress?

Das Durchschnittsalter von Aknepatienten ist in den vergangenen Jahrzehnten von 20,5 auf 26,5 Jahre gestiegen. Vor allem Frauen über 25 sind immer häufiger – noch oder erstmals – von Akne betroffen. Die Ursache dafür war bisher unklar. Eine italienische Fall-Kontroll-Studie brachte jetzt etwas Licht ins Dunkle: Neben einer entsprechenden Vorbelastung identifizierten die Studienautoren auch Lebensstilfaktoren als mögliche Auslöser. Für die Autoren ist der Zu8sammenhang zwischen Stress und Akne ein interessanter Ansatz. Die Assoziation mit psychischen Erkrankungen und Akne im Erwachsenenalter wurde bereits in anderen Untersuchungen beschrieben. Psychische Faktoren seien demnach mögliche Verursacher für das häufigere Auftreten der Acne tarda bei Büroangestellten als etwa bei Hausfrauen.

Quelle: Der Privatarzt Dermatologie

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Solariumbesucher sorglos im Umgang mit der Sonne

Viele Menschen suchen in der kalten und dunklen Jahreszeit Sonnenstudios auf, um ihre Haut zu bräunen. Regelmäßige Besuche erhöhen jedoch nachweislich das Hautkrebsrisiko. Wie eine aktuelle Umfrage nun zeigt, kommt zum Risiko durch die künstlichen UV-Strahlen noch ein weiteres hinzu: Wer häufig Sonnenbänke nutzt, ist auch sorgloser im Umgang mit der Sonne und steigert sein Hautkrebsrisiko weiter. Demnach verzichten die „Sonnenanbeter“ im Sommer eher auf Sonnenschutz, suchen seltener Schatten auf und hatten häufiger Sonnenbrände als Menschen, die Solarien meiden. Zudem gehen sie trotz des erhöhten Risikos nicht häufiger zum Hautkrebsscreening als die Vergleichsgruppe. Offenbar ist Solariumnutzern die Gefahr von UV-Strahlen nicht bewusst oder egal.

Haut in Form 4/2016

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3 Tipps für Ihre Gesundheit in der nass-kalten Jahreszeit

  • Raus bei Wind und Wetter. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft bringt Ihre Abwehr in Schwung- Kleidung nicht vergessen!
  • Abhärt n durch Wechselduschen. Kalte und warmes Wasser im Wechsel regen Ihren Kreislauf und Ihre Durchblutung an. Perfekt auchgegen Wintermüdigkeit.
  • Wer regelmäßig schwitzt, ist seltener erkältet. Saunagänge trainieren optimal das Wechselspiel zwischen kalten Außentemperarturen und geheizten Innenräumen. Zudem kommen durch das Saunieren Ihre Abwehrzellen in Schwung.
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STARK IM STRESS – Teil 3

Abends bringt eine Mini-Gesichtsmassage Ruhe

Um die Haut vorab zu stimulieren, mit den Fingerspitzen ein paar Sekunden lang leichte, schnelle Klopfbewegungen vom Kinn über die Wangen bis zum Haaransatz durchführen. Die Maske in die Handflächen geben, den Duft tief einatmen und dann auf das gereinigte Gesicht auftragen. Im Sitzen die Ellenbogen aufstützen und mit den Fingerspitzen auf die Stirn drücken. Kopf nach vorne sinken lassen, sodass er mit seinem Gewicht in den Händen ruht. An den Schläfen und entlang der Jochbögen dieselben Druckbewegungen mit den Fingern ausüben.Das Kinn auf die Handflächen stützen, die Handgelenke berühren sich, die Hände umschließen das Gesicht. Zum Schluss die Produktreste einmassieren oder Überreste mit einem Tuch abnehmen.

Füsse hoch

Kann man sogar im Büro heimlich kurz probieren: Alle Yogapositionen, bei dennen die Füße höher kommen als der Kopf, senken das Stressniveau im Gehirn – und zwar in Rekordzeit! N

In Basilikum baden

Eine Handvoll frische Blätter direkt vom Zweig abreißen und ins heiße Badewasser werfen! Kurz ziehen lassen – dabei kühlt das Wasser auf Wunschtemperatur ab. Fertig ist das Entspannungsbad, denn Basilikum-Öl hilft bei geistiger Erschöpfung und Kopfschmerzen.

Küssen

Der Statistik nach wird jetzt im Winter weniger geküsst als im Sommer. Ein Fehler! Denn jeder lange Kuss setzt eine Heerschar von Neuropeptiden frei, die das Stresshormon Cortisol bekämpfen.

 

La beauté / Winter 2016

 

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