Warum ist Sonnenschutz im Frühling so wichtig?

Im Sommer ist UV-Schutz Pflicht, im Frühling noch nicht – stimmt das? Weil es an den ersten Sonnentagen des Jahres noch nicht so warm ist wie im Juli oder August, unterschätzen wir die Kraft der Frühlingssonne oft. Zu Unrecht, denn UV-Strahlung gefährdet die Haut zu jeder Jahreszeit und Temperatur.

Frühlingssonne trifft auf unvorbereitete Haut
Das Problem: Im Frühling kann sich die Haut noch nicht so gut selbst vor Sonne schützen. Nach den dunklen Wintermonaten ist sie nur gering pigmentiert und dadurch besonders lichtempfindlich. Auch die sogenannte Lichtschwiele fehlt – das ist eine Verdickung der Hornhaut, die durch UVB-Strahlung entsteht und den Eigenschutz der Haut verstärkt.

Höhere Strahlenbelastung in den Frühlingsmonaten
Das Risiko für Sonnenschäden auf der Haut ist im Frühling auch klimatisch bedingt hoch. Die Ozonschicht, die einen Großteil aggressiver UV-Strahlung herausfiltert, ist im März, April und Mai häufig dünner. Entsprechend mehr gefährliche Strahlen können die Schutzschicht der Erdatmosphäre durchdringen und auf die Haut gelangen.

Langsam vorbräunen und zusätzlich schützen!
Folglich sollten Sie auch im Frühling zu Sonnenschutzprodukten greifen, um Sonnenbrand zu vermeiden und das Hautkrebsrisiko gering zu halten. Behutsam an Sonneneinstrahlung gewöhnen können Sie Ihre Haut zum Beispiel mit Sonnenlotionen, die zur Pigmentierung anregen. Diese Produkte bieten zuverlässigen UV-Schutz und unterstützen zusätzlich die natürliche Bräunung der Haut.

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Einladung zum FERN-sehen

Am 9.7.2015 ab 21:00 Uhr bin ich zu Gast bei Dr. Franziska Rubin in der Sendung „Hauptsache gesund“.
Es geht um „Gefahren im Sommer“ und wir sprechen über Sonnenschutz und Hautkrebserkrankungen.

Weitere Themen sind Reiseapotheke, Badeunfälle, Bergung Ertrinkender, „tierische Mitbringsel aus dem Urlaub“ und tropische Infektionserkrankungen.

Viel Spaß beim Zusehen.

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Sonnenschutz bei Kindern

Kinder sind besonders sonnenempfindlich. Das liegt daran, dass sich der natürliche Schutzmechanismus vor UV-Strahlen erst langsam aufbaut. Daher dürfen Kinder im 1. Lebensjahr der direkten Sonneneinstrahlung niemals ausgesetzt werden. Ältere Kinder sollten regelmäßig mit Sonnencreme eingecremt werden, am besten mit LSF 50. Grundsätzlich gilt: Der beste Sonnenschutz für Kinder ist der durch Textilien!

Sehen Sie zu diesem Thema auch die Sendung „Hauptsache Gesund“ am Donnerstag, den 9.7.2015 um 21 Uhr im MDR. Frau Dr. Krakor spricht als Expertin in der Sendung zum Thema „Gefahren im Sommer“.

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Textiler Sonnenschutz

Übermäßige UV-Strahlung schädigt das Erbgut und ist der größte Risikofaktor für Hautkrebs. Schutz bietet lange Kleidung. Dabei gilt, dass dicht gewebte, dunklere Baumwollkleidung besser schützt als leichte weiße Bekleidung. Spezielle Textilien mit integriertem UV-Schutz lassen noch weniger Sonnenstrahlen durch. Sonnenschirme bieten hingegen nur ungenügenden Schutz, es sei denn, sie sind mit speziellem UV-Schutz versehen. Auch der Schatten durch Bäume schützt nicht genügend vor der gefährlichen UV-Strahlung.

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Wie viel UV-Strahlung wird durch Sonnencremes gefiltert?

Ein SPF 50 lässt nur noch 2 Prozent der Sonnenstrahlung durch, ein SPF 10 immerhin noch 10 Prozent. Eine Steigerung des Sonnenschutzes über den Faktor 50 hinaus hat dagegen nur noch wenig Bedeutung. Denn ein SPF 100 würde immer noch 1 Prozent der Sonnenstrahlung durchlassen. Demnach ist es wichtiger, den Sonnenschutz großzügig aufzutragen, als einen höheren LSF als 50 zu verwenden.

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Sonnenschutz richtig anwenden

Bei Sonnencreme kommt es auf die aufgetragene Menge an. Wird Sonnencreme nur dünn aufgetragen, verringert sich die Schutzwirkung deutlich – und zwar exponential, d.h. um ein Vielfaches weniger als die Hälfte! Das bedeutet, dass ein Erwachsener sich mit etwa 40 Gramm Sonnencreme eincremen muss, um den deklarierten Sonnenschutz zu erreichen.

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Richtiger Sonnenschutz

Die wichtigste Regel ist die Meidung der Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr. In dieser Zeit werden etwa zwei Drittel der gesamten Tagesstrahlung abgegeben. Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung ist die UV-Strahlung auch bei bewölktem Wetter relativ hoch und auch im Wasser ist man vor der Strahlung nicht geschützt. Zudem spielt auch der textile Sonnenschutz eine große Rolle. Hierbei kommt es vor allem auf die Webdichte an, weniger auf die Farbe. Noch besser ist spezielle UV-Schutzkleidung, insbesondere für Kinder. Besonders wichtig ist das Tragen eines Hutes mit breiter Krempe.

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Sonnenschutz auch im Winter

Die ersten Sonnenstrahlen lassen vermuten, dass der Frühling vielleicht nicht mehr allzu weit weg ist. Für das kommende Wochenende werden Temperaturen bis zu 15°C vorhergesagt. Denken Sie schon jetzt daran, die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen. Besonders die Gesichtshaut sollte bei längeren Aufenthalten in der Sonne durch Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 sowie eine Mütze oder Hut geschützt werden. Besonders wichtig sind diese Maßnahmen für Patienten, bei denen bereits in der Vergangenheit Hautkrebs oder seine Vorstufen festgestellt wurden.

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UV-Schutz bei Kindern

Eine Studie der Universitäts-Hautklinik Dresden unter Leitung von Prof. Wollina zeigte ein enttäuschendes Ergebnis: Wurden Eltern über den korrekten Lichtschutz der Haut ihrer Kinder aufgeklärt, führte dies leider zu keinen signifikanten Verhaltensänderungen. Die Studie untersuchte 395 Vorschulkinder in einem Zeitraum zwischen 2009 und 2012. Prof. Wollina fordert daher eine besser Präventionsarbeit (Ästhetische dermatologie August 2013).

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