Tipps zum UV-Schutz

  • Gewöhnen Sie blasse Winterhaut langsam an die Sonne.
  • Meiden Sie Mittagssonne ganz.
  • Beachten Sie Reflexionen von Wasser, Sand etc..
  • Säuglinge sollten sich ausschließlich im Schatten aufhalten.
  • Der beste Schutz vor UV-Strahlung ist Kleidung.
  • Die Sonnenbrille beugt Augenschäden vor.
  • Reichlich Sonnencreme mit UV-A- und UV-B-Filter auf unbedeckte Körperstellen: Kinder mindestens Lichtschutzfaktor 30, Jugendliche und Erwachsene mindesten LSF 20; bei empfindlicher Haut in südlichen Ländern und im Hochsommer LSF 50.
  • Auch vor dem Schwimmen eincremen. UV-Badekleidung schützt zusätzlich.
  • Nicht alle Medikamente vertragen sich mit Sonnenlicht (z.B. manche Antibiotika, Antidiabetika oder Rheumapräparate).
  •  Kosmetika, Deos und Parfüms können im Sonnenlicht bleibende Pigmentstörungen verursachen.
  • Erst die Sonnencreme, dann den Mückenschutz auftragen.
  • Vorbräunen im Solarium schützt die Haut nicht, die zusätzliche UV-Belastung schadet eher.
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Hautkrebsvorsorge fängt im Kindesalter an

Sonnebrände im Kindesalter gehören zu den Hauptursachen von Hautkrebs. Doch obwohl Sonnenbrände leicht vermeidbar sind, steigt die Zahl der Hautkrebsfälle seit Jahren an, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks warnt deshalb davor, den Sonnenschutz von Kindern zu vernachlässigen.

 

UV-Schutz für Kinder

„Hautkrebsvorsorge fängt im Kindesalter an. Eltern tragen dafür eine besondere Verantwortung. Gerade in der Urlaubszeit sollen sie penibel auf den Sonnenschutz ihrer Kinder achten. Dass die Haut am Ende eines Sommertags schmerzhaft rot ist, ist schnell passiert – und damit kann schon der erste Grundstein für späteren Hautkrebs gelegt sein“, sagt Hendricks. „Dabei ist UV-Schutz für Kinder ein absolutes Muss: Sie brauchen Sonnenschutz lange, bevor sie selbst darüber entscheiden können. Das BfS weist deswegen bereits seit Jahren auf die Gesundheitsrisiken von UV-Strahlung hin und vermittelt praktische Möglichkeiten des Sonnenschutzes“, so Wolfram König, BfS-Präsident.

 

Kinder vor Sonnenbrand im Winterurlaub schützen

Vor allem im Winterurlaub wird die Kraft der Sonne häufig unterschätzt. Dabei erhöht sich die UV-Strahlung vor allem in den Bergen nochmals. Eltern sollten also darauf achten, dass Ihre Kinder beim Skifahren oder spielen im Schnee stets vor der Sonne geschützt sind. Das Kind sollte nach Möglichkeit immer eine Sonnen- oder Skibrille mit ausreichendem UV-Schutz tragen. Am besten sind die Augen vor der Sonne geschützt, wenn die Brille auch seitlich am Kopf anliegt. Auf der Sonnenbrille sollte „UV 400“ oder „100% UV“ und „Cat 2“ oder „Cat 3“ stehen. Die Gläser sollten grau oder braun getönt sein.

Es darf natürlich auch nicht vergessen werden, die Haut des Kindes einzucremen: Alle nackten Körperstellen sollten am besten eine halbe Stunde vor dem Rausgehen eingecremt werden. Stirn, Nase, Ohren, Lippen und Hände dürfen nicht vergessen werden.

Am besten eignet sich eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 30. Bei empfindlicher Haut sollte der LSF noch höher sein. Achten Sie darauf, dass die Sonnencreme ihr Kind gegen UV-A und UV-B-Strahlung schützt. Für die Lippen gibt es spezielle Lippenpflegestifte, die einen hohen Lichtschutzfaktor besitzen. Möglichst alle zwei Stunden sollten Eltern ihr Kind erneut eincremen.

Bericht / Patient & Haut 1/2015

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UV-Schutz im Beruf

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Haut&Job, welche
von Hautärzten, der Deutschen Gesetzlichen
Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft für
Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege ausgerichtet wird,
warnen Experten vor einer zu hohen UV-Belastung am
Arbeitsplatz. Dies betrifft nicht nur die bekannten
Hautkrebsrisikoberufe in Bau und Landwirtschaft, sondern
alle Berufe mit regelmäßiger Arbeit im Freien. Bei den
notwendigen Schutzmaßnahmen spielt nicht nur die
regelmäßige Anwendung von Sonnenschutzcremes und das Tragen
von textilen Sonnenschutz eine Rolle. Auch an technische
Problemlösungen wie Sonnenschutzsegel oder organisatorische
Veränderungen (Meidung der Mittagsssonne) sollte dabei
gedacht werden.

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