Achtung, Verkehrseinschränkungen!

Verkehrseinschränkungen aufgrund von Baumaßnahmen für den KFZ Verkehr

11.03. – 07.06.2019:

Vollsperrung im Kreuzungsbereich Gerhard-Ellrodt-/Pfeilstraße mit weiträumiger Umleitung über die Dieskaustr., Rehbacher Straße, Rippachtalstraße zur Gerhard-Ellrodt-Straße

18.03. – 28.06.2019

Vollsperrung Pfeilstraße

Vollsperrung Huttenstraße

Die Straßenbahnlinie 3 verkehrt von 25.03. – 07.06.2019 verkürzt bis zur Ersatzendstelle Kleinzschocher, Kötzschauer Straße. Ein Schienenersatzverkehr wird zwischen den Haltestellen Adler und Knautkleeberg eingerichtet.

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Juckreiz, Kratzen und das Immunsystem

Juckreiz quält Patienten bei vielen Hauterkrankungen: Die Wahrnehmung des Juckreiz plus das Verlangen sich zu kratzen, passiert nicht auf der Haut, sondern im Gehirn. In Arbeiten von Prof. Dr. med. Sonja Ständer (Münster) wurde der Neurotransmitter Substanz P als wichtiger Auslöser von Juckreiz, Kratzen, läsionalen Kratzeffekten und reaktiven Hautveränderungen mit einer erhöhten Dichte an Substanz-P-positiven Nerven.

Quelle: Der Privatarzt Dermatologie, 8. Jahrgang – Ausgabe 4 / Dezember 2018

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Mehr als Juckreiz

Die Europäische Patientenorganisation EFA veröffentlichte im Juli 2018 einen Bericht zur Lage von Menschen mit schwerer Neurodermitis. Die Zahlen zeigen, wie stark die Erkrankung den Alltag sowie die Lebensqualität der Menschen beeinträchtigt – und welche Kosten sie im Monat selbst schultern.

Von Beschwerden zur Krankschreibung

Je stärker die Beschwerden sind, desto größer sind die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten sowie auch das Risiko für eine Depression. Juckreiz beeinträchtigt den Alltag und die Nacht: Die Hälfte der Befragten schläft schlecht. 70% der befragten beneiden andere Menschen um ihre Haut. 23% haben keinen optischen Ausblick auf ihr Leben mit AD und 57% sagen, dass sie das Jucken in der Wahnsinn treibt. Doch nicht nur die Seele leidet.

Patienten greifen oft tief in die eigene Tasche

Die Betroffenen geben im Schnitt im Jahr 900 Euro pro Jahr für die Behandlung ihrer Hauterkrankung aus. In Deutschland waren es 78,42 Euro pro Monat für Basispflege, Verbandsmittel oder Behandlungsverfahren.

Quelle: EFA European Report Launch: „Itching for Life – Quality of Life ans costs for people with severe atopic eczema in Europe“

Der Privatarzt Dermatologie, 8. Jahrgang – Ausgabe 4 / Dezember 2018

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Niesattacken gefährden den Straßenverkehr

Wer unter Heuschnupfen und anderen Allergien leidet, sollte besonders im Straßenverkehr spezielle Vorkehrungen treffen: Angefangen vom Verstauen der Jacken im Kofferraum, täglicher Haarwäsche und Kleidungswechsel bis hin zum regelmäßigen feuchten Abwischen der Armaturen und Absaugen der Teppiche und Polster. Des Weiteren sollten bevorzugt Tiefgaragen und betonierte Flächen als Parkmöglichkeiten benutzt werden, weniger Parkplätze im Grünen mit blühenden Arealen.

Darüber hinaus empfiehlt die A.T.U. einen Pollenfilter als bestes Mittel gegen Allergene beim Autofahren. Insbesondere ein Aktivkohlefilter soll hier helfen, kleinste Partikel wie Blütenpollen, Feinstaub, Schimmelsporen und Dieselruß effizient zu filtern. Ein weiteres Muss im Auto sollten stets eine Sonnenbrille sowie Papiertaschentücher sein, um auch hier die potenzielle Straßengefährdung zu minimieren. Zudem sollte jeder Allergiker über die richtige Einnahmeform des einzunehmenden Medikaments informiert sein, da ansonsten ggf. die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt wird (z.B. aufgrund erhöhter Müdigkeit und starker Konzentrationsschwierigkeiten), das im schlimmsten Fall in einem Entzug des Führerescheins resultieren kann.

ATU/ Der Privatarzt Dermatologie

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Lichttherapie hilft bei Schuppenflechte

Die hartnäckigen schuppenden und geröteten Hauterscheinungen einer Schuppenflechte können mit einer speziellen Lichttherapie deutlich gemindert werden. Diese medizinische Therapie erfolgt mittels UV-A-Licht. Zuvor muss ein Bad mit einer speziellen Substanz, dem Psoralen, durchgeführt werden. Dieses macht den Körper empfindlicher für das UV-Licht, was die entzündungshemmende Wirkung der Lichttherapie verstärkt. Die äußerliche Anwendung des Wirkstoffes hat den Vorteil, dass die inneren Organe nicht durch das Medikament belastet werden. Die PUVA Behandlung kann bei Schuppenflechte, aber auch bei zahlreichen anderen Hauterkrankungen eingesetzt werden.

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Fußschweiß

Fußschweiß behandeln

Wenn der Mensch schwitzt, ist das zunächst einmal gesund – auch an den Füßen. An den Fußsohlen befinden sich rund 250 000 Schweißdrüsen, die im Durchschnitt bis zu einem Viertel Liter Fußschweiß am Tag produzieren.

Wie viel Fußschweiß gebildet wird ist individuell verschieden. Genetische Veranlagung, Schuhwerk, Temperatur und Tätigkeit spielen eine Rolle. Da die Produktionsmenge des Schweißes beim Menschen sehr unterschiedlich stark ausgeprägt ist und verschiedene Ursachen hat, kann selbst emotionaler Stress zu vermehrtem Fußschweiß führen. Grundsätzlich ist Fußschweiß wie auch der Körperschweiß vollkommen geruchlos. Verantwortlich für den unangenehmen Geruch sind die Hautbakterien und Pilze, die auf der Haut leben und die organischen Bestandteile des Schweißes – in diesem Fall des Fußschweißes – zersetzen. Vermehrter Fußschweiß erhöht auch die Anzahl der Bakterien – dementsprechend nimmt das unangenehme Müffeln zu.

Luftundurchlässiges Schuhwerk fördert Fußschweiß

Viele Träger von Sicherheitsschuhen kennen das Problem des Fußschweißes: Werden die Schuhe nach einem langen Arbeitstag ausgezogen, entweicht der verdächtige Geruch. Andere Menschen haben vermehrte Fußschweiß-Probleme in der der warmen Jahreszeit, in der man generell mehr schwitzt, gerade dann, wenn man sich beruflich auch nicht in luftigen Sandalen zeigen kann. Aber auch im Winter ist Fußschweiß keine Seltenheit – wärmende Stiefel schützen draußen vor Minustemperaturen. Demzufolge gut „verpackt“ sind die Füße, so dass sie kein kalter Luftzug erreicht. Das geschlossene Schuhwerk aber hemmt gleichzeitig den Abtransport des Fußschweißes, weil dieser nicht auf natürliche Weise verdunsten kann.

Dauerhafter Fußschweiß kann die Haut schädigen

Bei dauerhaftem Fußschweiß können außer den Geruchsproblemen weitere Unannehmlichkeiten auftreten. Das wiederholte Schwitzen und der Fußschweiß weichen die Haut auf. Synthetikstrümpfe verschärfen die Situation. Nicht zuletzt leiden auch die Schuhe unter der ständigen Feuchtigkeit des Fußschweißes.

Wenn der Fußschweiß andere Ursachen hat

Des Weiteren gibt es Menschen, die trotz sorgfältiger Fußpflege und regelmäßigem Wechseln von Schuhen und Strümpfen nichts gegen den Fußschweiß auszurichten vermögen. Sie Schwitzen einfach mehr und stärker als andere Menschen. Typisch hierfür ist, dass das verstärkte Schwitzen nur lokal auftritt: unter den Achseln, an den Handflächen, an den Fußsohlen oder auf der Stirn. In seltenen Fällen kann es sogar vorkommen, dass jemand an einem Fuß viel Fußschweiß produziert, während der andere Fuß trocken bleibt. Darüber hinaus haben die Ausbrüche von Schweiß und Fußschweiß keine deutlich erkennbaren Ursachen wie zu hohe Temperatur oder körperlich anstrengende Tätigkeiten. Der Fußschweiß kommt wann und wie er will und das ist immer ungelegen. Wer mit solch starkem Fußschweiß beruflich Arbeitsschuhe oder Gummistiefel tragen muss, ist schnell der Verzweiflung nahe.

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Wir machen Urlaub!

In der Zeit vom 20.07. bis zum 13.08. bleibt unsere Praxis geschlossen. Ab dem 14.08.2018 sind wir wieder regulär für Sie da.

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Schwarzer Hautkrebs kann auch an den Füßen auftreten

Gerade an den Füßen kann die Diagnose eines schwarzen Hautkrebses schwierig sein. Oftmals wird dort der Hautkrebs zunächst für eine Wunde, eine Warze oder einen Bluterguss gehalten. Zudem betrachten viele Patienten ihre Füße nicht regelmäßig, so dass gerade der schwarze Hautkrebs zwischen den Zehen oder an der Fußsohle übersehen wird. Leider bedeudet eine späte Diagnose für die Patienten meist auch eine schlechtere Prognose. Es wird geraten, bei neu aufgetretenen Hautveränderungen an den Füßen unbedingt einen Arzt zu konsultieren. Zudem sollte jeder seine Füße regelmäßig selbst untersuchen.

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Strapaze: die tägliche Rasur

Durchschnittlich 140 Tage seines Lebens ist ein Mann mit Rasieren beschäftigt – eine ziemliche Strapaze für die Haut. Der schützende Hydrolipidfilm der Haut wird durch die tägliche Rasur immer mehr entfernt.

Deshalb klagen viele Männer im Laufe der Jahre über eine empfindlicher werdende Haut, die auf äußere Reize sofort mit Irritationen reagiert. Kleine Verletzungen verstärken diese Reaktion noch. Männer mit starkem Bartwuchs und gekräuseltem Haar leiden häufiger unter einwachsenden Barthaaren. Das kann verschiedene Ursachen haben: Ab einer gewissen Länge wachsen die Haare in einer Kurve wieder tiefer in die Haut. Das verursacht kleine Entzündungsherde, die wie Pickel aussehen.

Auch eine starke Verhornung der Haut kann Ursache für eingewachsene Barthaare sein. Das Haar kann nicht richtig aus der Haut herauswachsen und löst dicht unter der Hautoberfläche einen entzündlichen Prozess aus. Oder die Wuchsrichtung des Follikel-Kanals ist derart flach in der Haut, dass das Haar gar nicht an die Oberfläche kommt.

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Der Haarausfall Test

Sie wollen wissen, ob Sie an Haarausfall leiden?

Haben Sie den Eindruck, Sie finden täglich immer mehr Haare im Waschbecken, in der Bürste oder auf Ihrer Lieblingsjacke? Machen Sie den Selbst-Check mit diesen zwei einfachen Tests:

Der Haarsammeltest

Der Haarausfall kann durch Zählen der ausgefallenen Haare abgeschätzt werden. Dazu werden die ausgefallenen Haare über einen Zeitraum von sieben Tagen auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste oder nach dem Haarewaschen im Abflusssieb des Waschbeckens gezählt und dokumentiert. (Ein Haarkalender kann hilfreich sein. Außerdem ist es sinnvoll, den Test mehrfach innerhalb eines Jahres durchzuführen.) Befinden sich auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste oder im Abflusssieb pro Tag mehr als 100 Haare, so kann dies Anzeichen für krankhaften Haarausfall sein. Mögliche Ursachen sollten nun von einem Hautarzt abgeklärt werden.

Der Zupftest

Der Zupftest wird an verschiedenen Stellen des Kopfes durchgeführt. Mit Daumen und Zeigefinger werden kleine Büschel von ca. 60 Haaren gegriffen, und es wird sanft daran gezogen. Können die Haare leicht und schmerzlos herausgezogen werden, liegt möglicherweise krankhafter Haarausfall vor.

Diagnose Haarausfall?

Ein Arztbesuch bringt Klarheit, wenn Sie noch unsicher sind.

Ein Arzt kann Ihnen sagen, ob Sie unter hormonell erblich bedingtem Haarausfall leiden oder ob eventuell andere Gründe vorliegen. Diese drei Diagnosemethoden sind üblich:

Blutanalyse

Eine Blutanalyse dient dazu, bestimmte Erkrankungen, die dem Haarausfall zugrunde liegen können, festzustellen. So können z.B. abweichende Hormonkonzentrationen im Blut Ursache für den Haarausfall ein. Auch die Eisenwerte im Blut sollten überprüft werden, da eine ausreichende Eisenversorgung wichtig für gesundes Haarwachstum ist.

Trichogramm

Bei der androgenetischen Alopezie befinden sich weniger Haare in der Wachstumsphase als bei Personen mit gesundem Haarwachstum. Mit Hilfe des Trichogramms erhält der Arzt Informationen über den Zustand der Haarwurzeln und darüber, in welcher Phase sich das Haar befindet. Dazu zupft er ein Büschel (mindestens 60) Haare aus einem sich lichtenden Kopfbereich und untersucht die Haarwurzeln mikroskopisch. Ein prozentual erniedrigter Anteil an Haaren in der Wachstumsphase kann ein Anzeichen für krankhaften Haarausfall sein. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen, dürfen die Haare ein paar Tage vor Durchführung des Trichogramms nicht gewaschen werden. Auch ein übermäßiges Styling und damit Überbeanspruchung der Haare kann das Ergebnis des Trichogramms verfälschen.

Trichoscan

Der TrichoScan ist ein computergestütztes Verfahren zur Bestimmung einzelner Haarparameter. Es bietet die Möglichkeit alle wesentlichen Parameter des Haarwachstums (z.B. das Verhältnis der nachwachsenden zu den ruhenden Haaren oder auch die Haaranzahl) automatisch zu bestimmen. Zunächst wird ein Kopfhautareal von ca. zwei Quadratzentimetern rasiert. Anschließend wird dieses Areal fotografiert und meist mit einer Tätowierung zur Wiedererkennung markiert- Nach drei Tagen wird dieselbe Stelle erneut fotografiert. Die TrichoScan-Software berechnet anschließend automatisch die Haaranzahl, das Verhältnis der wachsenden Haare zu den ausfallenden (wissenschaftlich: Anagen-Telogenrate) und daraus die Haarwachstumsrate. Mit Hilfe dieser Methode können die Auswirkungen von Therapien zur Behandlung des Haarausfalls bewertet werden.

Wo bekomme ich professionelle Hilfe?

Antworten finden beim Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens.

Hautärzte, die sich auf die Behandlung von Kopfhauterkrankungen und Haarausfall spezialisiert haben, sind eine gute Anlaufstelle für Betroffene. Erste Fragen rund um das Thema Haarausfall beantwortet Ihnen sicher auch Ihr Apotheker gerne. Eine gute Vorbereitung erleichtert dem Arzt / der Ärztin die Diagnose. Wenn möglich, machen Sie vor ihrem Arztbesuch zuhause einen Haarsammeltest.

 

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