Wir machen Urlaub!

In der Zeit vom 20.07. bis zum 13.08. bleibt unsere Praxis geschlossen. Ab dem 14.08.2018 sind wir wieder regulär für Sie da.

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Schwarzer Hautkrebs kann auch an den Füßen auftreten

Gerade an den Füßen kann die Diagnose eines schwarzen Hautkrebses schwierig sein. Oftmals wird dort der Hautkrebs zunächst für eine Wunde, eine Warze oder einen Bluterguss gehalten. Zudem betrachten viele Patienten ihre Füße nicht regelmäßig, so dass gerade der schwarze Hautkrebs zwischen den Zehen oder an der Fußsohle übersehen wird. Leider bedeudet eine späte Diagnose für die Patienten meist auch eine schlechtere Prognose. Es wird geraten, bei neu aufgetretenen Hautveränderungen an den Füßen unbedingt einen Arzt zu konsultieren. Zudem sollte jeder seine Füße regelmäßig selbst untersuchen.

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Strapaze: die tägliche Rasur

Durchschnittlich 140 Tage seines Lebens ist ein Mann mit Rasieren beschäftigt – eine ziemliche Strapaze für die Haut. Der schützende Hydrolipidfilm der Haut wird durch die tägliche Rasur immer mehr entfernt.

Deshalb klagen viele Männer im Laufe der Jahre über eine empfindlicher werdende Haut, die auf äußere Reize sofort mit Irritationen reagiert. Kleine Verletzungen verstärken diese Reaktion noch. Männer mit starkem Bartwuchs und gekräuseltem Haar leiden häufiger unter einwachsenden Barthaaren. Das kann verschiedene Ursachen haben: Ab einer gewissen Länge wachsen die Haare in einer Kurve wieder tiefer in die Haut. Das verursacht kleine Entzündungsherde, die wie Pickel aussehen.

Auch eine starke Verhornung der Haut kann Ursache für eingewachsene Barthaare sein. Das Haar kann nicht richtig aus der Haut herauswachsen und löst dicht unter der Hautoberfläche einen entzündlichen Prozess aus. Oder die Wuchsrichtung des Follikel-Kanals ist derart flach in der Haut, dass das Haar gar nicht an die Oberfläche kommt.

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Der Haarausfall Test

Sie wollen wissen, ob Sie an Haarausfall leiden?

Haben Sie den Eindruck, Sie finden täglich immer mehr Haare im Waschbecken, in der Bürste oder auf Ihrer Lieblingsjacke? Machen Sie den Selbst-Check mit diesen zwei einfachen Tests:

Der Haarsammeltest

Der Haarausfall kann durch Zählen der ausgefallenen Haare abgeschätzt werden. Dazu werden die ausgefallenen Haare über einen Zeitraum von sieben Tagen auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste oder nach dem Haarewaschen im Abflusssieb des Waschbeckens gezählt und dokumentiert. (Ein Haarkalender kann hilfreich sein. Außerdem ist es sinnvoll, den Test mehrfach innerhalb eines Jahres durchzuführen.) Befinden sich auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste oder im Abflusssieb pro Tag mehr als 100 Haare, so kann dies Anzeichen für krankhaften Haarausfall sein. Mögliche Ursachen sollten nun von einem Hautarzt abgeklärt werden.

Der Zupftest

Der Zupftest wird an verschiedenen Stellen des Kopfes durchgeführt. Mit Daumen und Zeigefinger werden kleine Büschel von ca. 60 Haaren gegriffen, und es wird sanft daran gezogen. Können die Haare leicht und schmerzlos herausgezogen werden, liegt möglicherweise krankhafter Haarausfall vor.

Diagnose Haarausfall?

Ein Arztbesuch bringt Klarheit, wenn Sie noch unsicher sind.

Ein Arzt kann Ihnen sagen, ob Sie unter hormonell erblich bedingtem Haarausfall leiden oder ob eventuell andere Gründe vorliegen. Diese drei Diagnosemethoden sind üblich:

Blutanalyse

Eine Blutanalyse dient dazu, bestimmte Erkrankungen, die dem Haarausfall zugrunde liegen können, festzustellen. So können z.B. abweichende Hormonkonzentrationen im Blut Ursache für den Haarausfall ein. Auch die Eisenwerte im Blut sollten überprüft werden, da eine ausreichende Eisenversorgung wichtig für gesundes Haarwachstum ist.

Trichogramm

Bei der androgenetischen Alopezie befinden sich weniger Haare in der Wachstumsphase als bei Personen mit gesundem Haarwachstum. Mit Hilfe des Trichogramms erhält der Arzt Informationen über den Zustand der Haarwurzeln und darüber, in welcher Phase sich das Haar befindet. Dazu zupft er ein Büschel (mindestens 60) Haare aus einem sich lichtenden Kopfbereich und untersucht die Haarwurzeln mikroskopisch. Ein prozentual erniedrigter Anteil an Haaren in der Wachstumsphase kann ein Anzeichen für krankhaften Haarausfall sein. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen, dürfen die Haare ein paar Tage vor Durchführung des Trichogramms nicht gewaschen werden. Auch ein übermäßiges Styling und damit Überbeanspruchung der Haare kann das Ergebnis des Trichogramms verfälschen.

Trichoscan

Der TrichoScan ist ein computergestütztes Verfahren zur Bestimmung einzelner Haarparameter. Es bietet die Möglichkeit alle wesentlichen Parameter des Haarwachstums (z.B. das Verhältnis der nachwachsenden zu den ruhenden Haaren oder auch die Haaranzahl) automatisch zu bestimmen. Zunächst wird ein Kopfhautareal von ca. zwei Quadratzentimetern rasiert. Anschließend wird dieses Areal fotografiert und meist mit einer Tätowierung zur Wiedererkennung markiert- Nach drei Tagen wird dieselbe Stelle erneut fotografiert. Die TrichoScan-Software berechnet anschließend automatisch die Haaranzahl, das Verhältnis der wachsenden Haare zu den ausfallenden (wissenschaftlich: Anagen-Telogenrate) und daraus die Haarwachstumsrate. Mit Hilfe dieser Methode können die Auswirkungen von Therapien zur Behandlung des Haarausfalls bewertet werden.

Wo bekomme ich professionelle Hilfe?

Antworten finden beim Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens.

Hautärzte, die sich auf die Behandlung von Kopfhauterkrankungen und Haarausfall spezialisiert haben, sind eine gute Anlaufstelle für Betroffene. Erste Fragen rund um das Thema Haarausfall beantwortet Ihnen sicher auch Ihr Apotheker gerne. Eine gute Vorbereitung erleichtert dem Arzt / der Ärztin die Diagnose. Wenn möglich, machen Sie vor ihrem Arztbesuch zuhause einen Haarsammeltest.

 

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Sonnenschutz bei Kindern ist lückenhaft

Den meisten Eltern ist offenbar bewusst, dass sie ihre Kinder gut vor der UV-Belastung im Freien schützen sollten. Allerdings lässt sich dieses Wissen in einigen Punkten noch verbessern. Darauf deuten jedenfalls Ergebnisse der Erlanger Kindergarten-Studien, bei der 5.800 Eltern von Kindern im Vorschulalter zum Sonnenschutz ihres Nachwuchses befragt wurden.

Bei den Fragen sollten die Eltern aus einer Liste mit neun möglichen Hautkrebsrisikofaktoren die richtigen ankreuzen. Nur sechs der neun waren richtig. Fünf davon wurden auch von den meisten der Eltern richtig erkannt, nämlich Sonnenbrände in der Kindheit, chronische Sonnenexposition, Sonnenbaden, eine hohe Zahl von Leberflecken sowie helle Haut und Haare.

Allerdings war nur etwa einem Drittel klar, dass auch eine gelegentliche intensive UV-Exposition, etwa im Urlaub, das Hautkrebsrisiko steigert. Etwa zwei Drittel aller Eltern erkannten mindestens vier dieser sechs Risikofaktoren richtig, alle sechs nannte jedoch nur ein Siebtel.

Die Forscher verwiesen die Eltern zusätzlich auf fünf Situationen, für die sie angeben sollten, wie wichtig der Sonnenschutz ihrer Kinder ist. Über 90% hielten den UV-Schutz am Strand sowie mittags für sehr wichtig, drei Viertel auch bei Freizeitaktivitäten. Über 80% erkannten, dass Abendsonnen kaum gefährlich ist, aber ebenso viele unterschätzten die UV-Belastung im Sommer bei bewölktem Himmel: Nur knapp 19% hielten einen Sonnenschutz auch dann für dringend erforderlich.

HautinForm 2/2015

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MDR um 4

In der Sendung „MDR um 4“ geht es um die Behandlung von Krätze. Ausgelöst wird dieses Krankheitsbild durch Milben.
Wir erklären, woher die Krätzmilben kommen und wie man sie wieder los wird.

Link zur Sendung

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-181896_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

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mdr Hauptsache gesund

Danke an das tolle Team von Hauptsache Gesund und Danke an alle Zuschauer. Wer die Sendung zum Thema „Faltenfrei“ verpasst hat, kann hier noch mal „nachsehen“.

 

Hauptsache gesund, Sendung vom 08.03.2018 21:00 Uhr

Link des Videos

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-181122_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

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„Du hast die Pest!“ – Leben mit Schuppenflechte

Eine Schuppenflechte – medizinisch als Psoriasis bezeichnet – ist mehr als „bloß ein kosmetisches Problem“. Sie betrifft alle Bereiche des Lebens. Bei Schuppenflechte leiden Betroffene unter stark schuppenden Hautstellen – häufig an der Kopfhaut, manchmal im Gesicht, an Händen und Füßen, den Ellenbögen und Knien oder sogar an den Genitalien. Schwerwiegender als die schmerzenden und stark juckenden Hautstellen sind die zwischenmenschlichen Probleme.

Die auffälligen rötlich-entzündeten und schuppenden Hautareale ziehen die Blicke auf sich und lassen andere auf Abstand gehen – sie werden zu einer psychischen Belastung und schränken die persönlichen sozialen Beziehungen ein. Darunter leiden zwischenmenschliche und körperliche Nähe.
So geht es rund zwei Millionen Schuppenflechte-Betroffenen in Deutschland. Hinzu kommt ein hartnäckiges Vorurteil, die Psoriasis könnte bei direktem Kontakt mit dem Betroffenen übertragen werden und sei ansteckend. Die Umwelt geht auf Abstand.

Tatsache ist: Die Schuppenflechte ist eine nicht übertragbare entzündliche Hautkrankheit, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Der Körper bildet zum Schutz stetig und im Übermaß neue Hautzellen. Braucht eine gesunde Oberhaut normalerweise vier Wochen, um sich zu erneuern, so ist es bei Psoriasis drei bis vier Tage. Dieser beschleunigte Prozess verhindert, dass eine normale Hornschicht entsteht. Schlimmer noch: Das Entzündungsgeschehen im Körper führt zu weiteren Erkrankungen. Die Gelenke entzünden sich oder es kommt zu Störungen im Fettstoffwechsel. Eine Arthritis oder eine Adipositas kann entstehen, auch das Herz-Kreislauf-System kann in Mitleidenschaft gezogen werden.

Therapien helfen in schweren Fällen

Eine Psoriasis ist chronisch, das heißt sie währt lebenslang und ist zur Zeit noch nicht vollständig heilbar – aber sehr gut behandelbar. Frühzeitig erkannt und fachgerecht behandelt, können Psoriasiskranke eine gute Lebensqualität erreichen.

Darum ist für viele Betroffenen der Besuch eines Hautarztes der erste Schritt.
Innerlich wirkende Therapien wie Biologika und PDE-4-Hemmer greifen in fehlerhafte Abwehrreaktionen des Körpers ein: Sie hemmen gezielt Botenstoffe oder Enzyme, die Entzündungen auslösen oder unterbrechen. Auf diese Weise regulieren sie den Entzündungsprozess der Haut – die Symptome der Schuppenflechte können so gut und langfristig kontrolliert werden.

Welche Therapie sich für welchen Betroffenen eignet, hängt vor allem von der Schwere der Erkrankung ab. Wie schwer ein Patient erkrankt ist, stellt der Arzt vor allem anhand von zwei Kriterien fest: dem Ausmaß der Erkrankung und ihrer Auswirkung auf die Lebensqualität der Betroffenen. Um die Schwere einer Schuppenflechte-Erkrankung zu bestimmen, nutzen Hautärzte vor allem zwei Werte: Psoriasis Area and Severity Index (PASI) und Dermatology Life Qualitiy Index / Dermatologischer Lebensqualitäts-Index (DLQI).

HautinForm 03/2016

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Verstärkter Appetit durch Schlafmangel

In einer Metaanalyse fanden Ärzte aus Großbritanien und den Niederlanden heraus, dass Schlafdefizite möglicherweise durch vermehrte Kalorenzufuhr kompensiert werden. Beim Essverhalten zeigte sich ein hochsignifikanter Unterschied zwischen Teilnehmern mit und ohne Schlafmangel. Bei Schlafrestriktion wurden im Mittel 385 Kilokalorien zugeführt.

Keine signifikante Differenz gab es beim Energieverbrauch und beim metabolischen Ruheumsatz zwischen den Gruppen mit und ohne Schlafentzug.
„Schlaf könnte zusätzlich zu Bewegung und Ernährung ein neuer Ansatzpunkt im Gewichtsmanagement sein“, folgern die Autoren.

MMW 20/2016

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Krebs durch Arbeiten im Freien

UV-Strahlung ist einer der größten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs. Dies bestätigte nun wieder eine Studie aus Griechenland, welche die Gefahr für weißen als auch schwarzen Hautkrebs bei Bauarbeitern und Bauern, die sich bis zu acht Stunden täglich im Sonnenlicht aufhalten, untersuchte. Dabei teigte sich, dass die Arbeit an der frischen Luft das Risiko, an hellem Hautkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Für Melanome wurde kein Zusammenhang beobachtet. „Während in der Normalbevölkerung jeder Dritte an hellem Hautkrebs erkrankt, wird nahezu jeder, der im Freien arbeitet, im Laufe seines Lebens einen weißen Hautkrebs entwickeln“, erklären die griechischen Ärzte. Grund hierfür soll der unzureichende Sonnenschutz und die Unwissenheit von Bauarbeitern und Co. über die schädlichen Sonnenstrahlen sein. Die Ärzte fordern deshalb einen angemessenen Sonnenschutz, bessere Aufklärung und ein regelmäßiges Hautkrebsscreening, um eine Diagnose im frühen Stadium zu gewährleisten.
HautinForm 2-2016

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