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Syphilis ist wieder da – Bei Männern

Der Privatarzt Dermatologie

Syphilis ist wieder da – Bei Männern

Während die Zahl der gemeldeten Syphilis-Fälle in den 90er-Jahren auf niedrigem Niveau von etwa 2.000 Fällen im Jahr stagnierte, steigt sie seit der Jahrtausendwende kontinuierlich an. 2017 wurden 7.474 Erkrankungsfälle beim Robert-Koch-Institut registriert. Bei den neu gemeldeten Fällen in 2017 waren 6.994 Männer und nur 480 Frauen mit Syphilis infiziert. Bei den Frauen ist seit den 90er-Jahren die Inzidenz somit auf etwa gleichem Niveau geblieben.

Die Gründe für diese Entwicklung sieht Schöfer vor allem in der nachlassenden Angst vor AIDS bei homosexuellen Männern, was zu einem gesteigerten Risikoverhalten führt. Dazu trägt bei, dass HIV- Infizierte unter Therapie eine annähernd normale Lebenserwartung haben sich gesund fühlen und (ungeschützt) Sex haben können. Aber auch Partydrogen fördern das riskante Verhalten, in dessen Folge es zu ungeschütztem Sexualverkehr kommt.

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Masern WHO erklärt Impfgegner zur globalen Bedrohung

Eigentlich sollten die Masern bald ausgerottet sein. Doch weil einige Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen wollen, breitet sich die gefährliche Krankheit weiter aus. Die WHO führt Impfgegner deshalb nun als Bedrohung.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Vermeidung oder Verzögerung von Impfungen in die Liste der globalen Gesundheitsbedrohungen aufgenommen. Aus der Sicht der Experten geht von Impfgegnern damit ein ähnlich großes Risiko für die weltweite Gesundheit aus wie von Ebola, Antibiotikaresistenzen und Luftverschmutzung.

Das Problem: Je weniger Menschen geimpft sind, umso leichter breiten sich Krankheiten aus, die eigentlich ausgerottet werden könnten. Ein Beispiel dafür sind die Pocken. Durch konsequentes Impfen gibt es die Viren außerhalb von Laboren nicht mehr. Wer heute geboren wird, ist deshalb auch ohne Impfung geschützt.

Zahl der Masernfälle um 30 Prozent gestiegen

Auch die Masern sollten eigentlich bis 2020 ausgerottet werden. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Infektionen aber um bis zu 30 Prozent zugenommen, kritisiert die WHO. Ein Grund sei die wachsende Zahl der Impfgegner in Industrienationen und in arabischen Ländern.

Auch in Deutschland ist die Zahl der Masernerkrankungen angestiegen. Im Jahr 2017 wurden beispielsweise 929 Masernfälle gemeldet, 2016 dagegen nur 325. Um Ausbrüche zu verhindern, müssten 95 Prozent der Bevölkerung immunisiert sein. Doch in Deutschland wird diese Quote nicht in allen Altersgruppen erfüllt. Die Masern sind extrem ansteckend und entgegen hartnäckiger Gerüchte keine unbedenkliche Kinderkrankheit. Die Viren werden beim Sprechen, Husten oder Niesen über kleine Tröpfchen in der Luft übertragen. Die Erkrankung geht zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und später einem charakteristischen Hautausschlag einher. Die Infektion schwächt das Immunsystem immens, weitere Infektionen sind darum häufig.

„Unspezifische Effekte“ Wie eine provokante These die Sicht aufs Impfen ändern könnte

Eine gefürchtete Folge ist eine Gehirnentzündung, die Masern-Enzephalitis, die tödlich oder mit bleibenden Schäden enden kann. Als Spätfolge einer Maserninfektion kann sich zudem nach Jahren eine sogenannte subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) ausbilden, eine Entzündung der Nervenzellen des Gehirns und des Rückenmarks. Sie führt zum Ausfall von Gehirnfunktionen und schließlich zum Tod. Eltern, die ihren Kinder den Pikser ersparen wollen oder vermeintliche Nebenwirkungen fürchten, könnten ihrem Nachwuchs deshalb schaden statt schützen. Außerdem bringen sie andere Kinder in Gefahr, die noch zu jung sind für eine Impfung. Einige Ärzte fordern deshalb eine Impfpflicht.

SPIEGEL TV-online

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Juckreiz, Kratzen und das Immunsystem

Juckreiz quält Patienten bei vielen Hauterkrankungen: Die Wahrnehmung des Juckreiz plus das Verlangen sich zu kratzen, passiert nicht auf der Haut, sondern im Gehirn. In Arbeiten von Prof. Dr. med. Sonja Ständer (Münster) wurde der Neurotransmitter Substanz P als wichtiger Auslöser von Juckreiz, Kratzen, läsionalen Kratzeffekten und reaktiven Hautveränderungen mit einer erhöhten Dichte an Substanz-P-positiven Nerven.

Quelle: Der Privatarzt Dermatologie, 8. Jahrgang – Ausgabe 4 / Dezember 2018

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Mehr als Juckreiz

Die Europäische Patientenorganisation EFA veröffentlichte im Juli 2018 einen Bericht zur Lage von Menschen mit schwerer Neurodermitis. Die Zahlen zeigen, wie stark die Erkrankung den Alltag sowie die Lebensqualität der Menschen beeinträchtigt – und welche Kosten sie im Monat selbst schultern.

Von Beschwerden zur Krankschreibung

Je stärker die Beschwerden sind, desto größer sind die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten sowie auch das Risiko für eine Depression. Juckreiz beeinträchtigt den Alltag und die Nacht: Die Hälfte der Befragten schläft schlecht. 70% der befragten beneiden andere Menschen um ihre Haut. 23% haben keinen optischen Ausblick auf ihr Leben mit AD und 57% sagen, dass sie das Jucken in der Wahnsinn treibt. Doch nicht nur die Seele leidet.

Patienten greifen oft tief in die eigene Tasche

Die Betroffenen geben im Schnitt im Jahr 900 Euro pro Jahr für die Behandlung ihrer Hauterkrankung aus. In Deutschland waren es 78,42 Euro pro Monat für Basispflege, Verbandsmittel oder Behandlungsverfahren.

Quelle: EFA European Report Launch: „Itching for Life – Quality of Life ans costs for people with severe atopic eczema in Europe“

Der Privatarzt Dermatologie, 8. Jahrgang – Ausgabe 4 / Dezember 2018

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Niesattacken gefährden den Straßenverkehr

Wer unter Heuschnupfen und anderen Allergien leidet, sollte besonders im Straßenverkehr spezielle Vorkehrungen treffen: Angefangen vom Verstauen der Jacken im Kofferraum, täglicher Haarwäsche und Kleidungswechsel bis hin zum regelmäßigen feuchten Abwischen der Armaturen und Absaugen der Teppiche und Polster. Des Weiteren sollten bevorzugt Tiefgaragen und betonierte Flächen als Parkmöglichkeiten benutzt werden, weniger Parkplätze im Grünen mit blühenden Arealen.

Darüber hinaus empfiehlt die A.T.U. einen Pollenfilter als bestes Mittel gegen Allergene beim Autofahren. Insbesondere ein Aktivkohlefilter soll hier helfen, kleinste Partikel wie Blütenpollen, Feinstaub, Schimmelsporen und Dieselruß effizient zu filtern. Ein weiteres Muss im Auto sollten stets eine Sonnenbrille sowie Papiertaschentücher sein, um auch hier die potenzielle Straßengefährdung zu minimieren. Zudem sollte jeder Allergiker über die richtige Einnahmeform des einzunehmenden Medikaments informiert sein, da ansonsten ggf. die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt wird (z.B. aufgrund erhöhter Müdigkeit und starker Konzentrationsschwierigkeiten), das im schlimmsten Fall in einem Entzug des Führerescheins resultieren kann.

ATU/ Der Privatarzt Dermatologie

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Tattoos, die die Polizei erlaubt

Sichtbare Tätowierungen bei Polizisten werden in zwischen in einigen Bundesländern akzeptiert. So sind beispielsweise in Berlin Tattoos auch auf den Unterarmen erlaubt, solange es sich nicht um gewaltverherrlichende, religiöse, diskriminierende oder sexistische Motive handelt.

In Rheinland-Pfalz sind Tattoos und Piercings ebenfalls ein Thema. Das Fazit einer Studie der Hochschule der Polizei lautete, dass Polizisten mit Körperschmuck weniger Respekt und Vertrauen genießen und die Autorität dadurch beeinträchtigt wird. In Niedersachsen sind keine sichtbaren Tätowierungen im kurzärmlichen Diensthemd erlaubt, doch auch hier wird je nach Einzelfall entschieden. Grundsätzlich sollten angehende Polizisten die Regelungen der einzelnen Bundesländer beachten.

Der Privatarzt Dermatologie

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Faust ballen statt kratzen

Damit Kinder mit Neurodermitis besser mit Kratzattacken umgehen können, eignet sich das Habit-Reversal-Training (HRT). Ihnen wurde vermittelt, die Hand 30 Sekunden lang zur Faust ballen, sobald sie den Drang verspürten, sich zu kratzen. Danach konnten sie den Finger auf die juckende Haut pressen oder sich leicht zwicken. Dieses Verhalten sollte regelmäßig geübt und durch Lob verstärkt werden.

Dies zeigt, dass es oft ausreicht, einem Patienten eine negative Angewohnheit bewusst zu machen, damit er sie, und damit weitere Schädigungen, möglichst vermeidet.

Dermatol 2018

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Lichttherapie hilft bei Schuppenflechte

Die hartnäckigen schuppenden und geröteten Hauterscheinungen einer Schuppenflechte können mit einer speziellen Lichttherapie deutlich gemindert werden. Diese medizinische Therapie erfolgt mittels UV-A-Licht. Zuvor muss ein Bad mit einer speziellen Substanz, dem Psoralen, durchgeführt werden. Dieses macht den Körper empfindlicher für das UV-Licht, was die entzündungshemmende Wirkung der Lichttherapie verstärkt. Die äußerliche Anwendung des Wirkstoffes hat den Vorteil, dass die inneren Organe nicht durch das Medikament belastet werden. Die PUVA Behandlung kann bei Schuppenflechte, aber auch bei zahlreichen anderen Hauterkrankungen eingesetzt werden.

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Fußschweiß

Fußschweiß behandeln

Wenn der Mensch schwitzt, ist das zunächst einmal gesund – auch an den Füßen. An den Fußsohlen befinden sich rund 250 000 Schweißdrüsen, die im Durchschnitt bis zu einem Viertel Liter Fußschweiß am Tag produzieren.

Wie viel Fußschweiß gebildet wird ist individuell verschieden. Genetische Veranlagung, Schuhwerk, Temperatur und Tätigkeit spielen eine Rolle. Da die Produktionsmenge des Schweißes beim Menschen sehr unterschiedlich stark ausgeprägt ist und verschiedene Ursachen hat, kann selbst emotionaler Stress zu vermehrtem Fußschweiß führen. Grundsätzlich ist Fußschweiß wie auch der Körperschweiß vollkommen geruchlos. Verantwortlich für den unangenehmen Geruch sind die Hautbakterien und Pilze, die auf der Haut leben und die organischen Bestandteile des Schweißes – in diesem Fall des Fußschweißes – zersetzen. Vermehrter Fußschweiß erhöht auch die Anzahl der Bakterien – dementsprechend nimmt das unangenehme Müffeln zu.

Luftundurchlässiges Schuhwerk fördert Fußschweiß

Viele Träger von Sicherheitsschuhen kennen das Problem des Fußschweißes: Werden die Schuhe nach einem langen Arbeitstag ausgezogen, entweicht der verdächtige Geruch. Andere Menschen haben vermehrte Fußschweiß-Probleme in der der warmen Jahreszeit, in der man generell mehr schwitzt, gerade dann, wenn man sich beruflich auch nicht in luftigen Sandalen zeigen kann. Aber auch im Winter ist Fußschweiß keine Seltenheit – wärmende Stiefel schützen draußen vor Minustemperaturen. Demzufolge gut „verpackt“ sind die Füße, so dass sie kein kalter Luftzug erreicht. Das geschlossene Schuhwerk aber hemmt gleichzeitig den Abtransport des Fußschweißes, weil dieser nicht auf natürliche Weise verdunsten kann.

Dauerhafter Fußschweiß kann die Haut schädigen

Bei dauerhaftem Fußschweiß können außer den Geruchsproblemen weitere Unannehmlichkeiten auftreten. Das wiederholte Schwitzen und der Fußschweiß weichen die Haut auf. Synthetikstrümpfe verschärfen die Situation. Nicht zuletzt leiden auch die Schuhe unter der ständigen Feuchtigkeit des Fußschweißes.

Wenn der Fußschweiß andere Ursachen hat

Des Weiteren gibt es Menschen, die trotz sorgfältiger Fußpflege und regelmäßigem Wechseln von Schuhen und Strümpfen nichts gegen den Fußschweiß auszurichten vermögen. Sie Schwitzen einfach mehr und stärker als andere Menschen. Typisch hierfür ist, dass das verstärkte Schwitzen nur lokal auftritt: unter den Achseln, an den Handflächen, an den Fußsohlen oder auf der Stirn. In seltenen Fällen kann es sogar vorkommen, dass jemand an einem Fuß viel Fußschweiß produziert, während der andere Fuß trocken bleibt. Darüber hinaus haben die Ausbrüche von Schweiß und Fußschweiß keine deutlich erkennbaren Ursachen wie zu hohe Temperatur oder körperlich anstrengende Tätigkeiten. Der Fußschweiß kommt wann und wie er will und das ist immer ungelegen. Wer mit solch starkem Fußschweiß beruflich Arbeitsschuhe oder Gummistiefel tragen muss, ist schnell der Verzweiflung nahe.

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