Juckreiz nach Sonnennbad

Sollte Ihre Haut nach oder während dem Sonnenbaden jucken, gehen Sie bitte in den Schatten und wechseln Sie das Sonnenschutzprodukt. Es könnte sich um eine allergische Reaktion auf das Produkt oder um eine Sonnenallergie handeln. Wenn der Juckreiz immer wieder auftritt, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen.

Avène Sommer 2018

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www.safer-tattoo.de

Die Informationsmaßnahme „Safer Tattoo“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sensibilisiert für die Gefahren beim Tätowieren und gibt Hinweise, was jeder tun kann, um diese zu minimieren. Auf der Website können sich Interessierte über Grundlagen des Tätowierens, gesundheitliche Risiken und mögliche Schutzmaßnahmen informieren. Zudem werden Verbraucher bei der Wahl des richtigen Tattoo-Studios unterstützt.

Wirtschaftsmagazin für den Hautarzt 1/2018

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MDR um 4

In der Sendung „MDR um 4“ geht es um die Behandlung von Krätze. Ausgelöst wird dieses Krankheitsbild durch Milben.
Wir erklären, woher die Krätzmilben kommen und wie man sie wieder los wird.

Link zur Sendung

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-181896_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

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Mehr Schönheits-OP bei Männern

Volles Haar, straffe Haut, trainierter Körper – der Wunsch, lange jugendlich und vital zu wirken, hat sich auch bei Männern etabliert. Und mit steigender gesellschaftlicher Akzeptanz, sich mit dem eigenen Aussehen zu beschäftigen, steigt auch die Bereitschaft zum kosmetischen Eingriff. So hat sich die Zahl der Schönheitsoperationen bei Männern seit 2009 beinahe verdoppelt: von 9,6 Prozent auf aktuell 17,5 Prozent. Das bedeutet: Annähernd jeder fünfte Patient, der sich einer Schönheitsoperation unterzieht, ist heutzutage ein Mann.

Auszug aus: Arzt & Wirtschaft Dermatologie, Ausgabe 1, Februar/2018

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mdr Hauptsache gesund

Danke an das tolle Team von Hauptsache Gesund und Danke an alle Zuschauer. Wer die Sendung zum Thema „Faltenfrei“ verpasst hat, kann hier noch mal „nachsehen“.

 

Hauptsache gesund, Sendung vom 08.03.2018 21:00 Uhr

Link des Videos

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-181122_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

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Superklebstoff aus der Natur

Knochenbruch, Gewebeschäden…
Klebstoff drauf und gut? Das wäre doch ein einfaches Verfahren für die Medizin der Zukunft, oder? Forscher bereiteten jetzt den Weg zu diesem Szenario, indem sie von der Natur abschauten, was Muscheln so fest am Boden hält.

Die Wissenschaftler haben das Gen für den „Superkleber“ der Muscheln in Bakterienzellen eingeschleust und den Kleber im Labor nachbilden lassen. Hierbei zeigte sich ein besonderer Clou: Der Bakterienkleber wird durch einen speziellen Schutzmechanismus so lange inaktiv gehalten, bis er punktgenau mithilfe von Licht aktiviert wird. Erst dann bildet die Klebermatrix ihre Netzstrukturen aus und der Kleber haftet fest. Dadurch ergäben sich in Zukunft ganz neue Optionen, beispielsweise zum kleben von gebrochenen Konochen oder Zähnen.

ChemBoChem, 2017

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Nächtliche Wunden heilen langsam

Wie schnell eine Verletzung wieder ausheilt, hängt von der Tageszeit ab, in der wir uns diese zugezogen haben. Erfolgt die Verletzung am Tag, so heilt die Wunde um rund 60% schneller als sie es in der Nacht tun würde. Der Grund dafür: Die für die Wundheilung wichtigen Reparaurzellen, die Fibroblasten, unterliegen ebenfalls dem Takt der inneren Uhr. Das bedeutet, dass sie vergleichbar dem Menschen nachts weniger aktiv sind.

Der Privatarzt Dermatologie 2017

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Ekzeme am Kinderfuß – Oft ist der Turnschuh schuld!

Der Kinderfuß der oft und über lange Zeit im Turnschuh steckt, ist geradezu prädestiniert, eine Kontaktallergie zu entwickeln: Im geschlossenen Schuh bildet sich durch Feuchtigkeit, Wärme und einem Mix aus diversen Chemikalien ein geradezu idealer Nährboden für ein (allergisches) Ekzem.

Beim Kauf von Kinderschuhen legen viele Eltern größten Wert auf Qualität. Dass der teure vom Markenhersteller den Kinderfuß schützt und ihm nicht schadet, sollte selbstverständlich sein – ist es aber keineswegs! Experten warnen vor vielfach hohen Konzentrationen an Schadstoffen in Schuhen, die bei Kindern immer wieder zu Kontaktekzemen, der sogenannten Turnschuhallergie führen. Zu den „Übeltätern“ gehören Klebstoffe, mit denen die Sohle befestigt ist, Gummibestandteile, aber auch das beim Gerben von Leder verwendete Kaliumdichromat. Dieses war in der Studie aus Spanien der Hauptauslöser von Kontaktekzemen im Fußbereich bei Kindern. Seit Mai 2015 ist eine EU-Vorschrift in Kraft, nach der Leder, welches mit der Haut in Kontakt kommt, nicht mehr als 3 mg/kg Chrom enthalten darf. Diese wird jedoch auch von führenden Herstellern offenbar gerne unterwandert. Wie Funde des europäischen Schnellwarnsystems RAPEX belegen, tauchen immer wieder Kinderschuhe und andere Textilien auf, die den Grenzwert deutlich überschreiten. Einigermaßen sicher gehen kann man, wenn man bei Spezialanbietern kauft, die für die Schadstofffreiheit garantieren. Den oft grotesk hohen Preis dafür zahlen die Eltern.

05/2017 ästhetische dermatologie & kosmetologie

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„Du hast die Pest!“ – Leben mit Schuppenflechte

Eine Schuppenflechte – medizinisch als Psoriasis bezeichnet – ist mehr als „bloß ein kosmetisches Problem“. Sie betrifft alle Bereiche des Lebens. Bei Schuppenflechte leiden Betroffene unter stark schuppenden Hautstellen – häufig an der Kopfhaut, manchmal im Gesicht, an Händen und Füßen, den Ellenbögen und Knien oder sogar an den Genitalien. Schwerwiegender als die schmerzenden und stark juckenden Hautstellen sind die zwischenmenschlichen Probleme.

Die auffälligen rötlich-entzündeten und schuppenden Hautareale ziehen die Blicke auf sich und lassen andere auf Abstand gehen – sie werden zu einer psychischen Belastung und schränken die persönlichen sozialen Beziehungen ein. Darunter leiden zwischenmenschliche und körperliche Nähe.
So geht es rund zwei Millionen Schuppenflechte-Betroffenen in Deutschland. Hinzu kommt ein hartnäckiges Vorurteil, die Psoriasis könnte bei direktem Kontakt mit dem Betroffenen übertragen werden und sei ansteckend. Die Umwelt geht auf Abstand.

Tatsache ist: Die Schuppenflechte ist eine nicht übertragbare entzündliche Hautkrankheit, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Der Körper bildet zum Schutz stetig und im Übermaß neue Hautzellen. Braucht eine gesunde Oberhaut normalerweise vier Wochen, um sich zu erneuern, so ist es bei Psoriasis drei bis vier Tage. Dieser beschleunigte Prozess verhindert, dass eine normale Hornschicht entsteht. Schlimmer noch: Das Entzündungsgeschehen im Körper führt zu weiteren Erkrankungen. Die Gelenke entzünden sich oder es kommt zu Störungen im Fettstoffwechsel. Eine Arthritis oder eine Adipositas kann entstehen, auch das Herz-Kreislauf-System kann in Mitleidenschaft gezogen werden.

Therapien helfen in schweren Fällen

Eine Psoriasis ist chronisch, das heißt sie währt lebenslang und ist zur Zeit noch nicht vollständig heilbar – aber sehr gut behandelbar. Frühzeitig erkannt und fachgerecht behandelt, können Psoriasiskranke eine gute Lebensqualität erreichen.

Darum ist für viele Betroffenen der Besuch eines Hautarztes der erste Schritt.
Innerlich wirkende Therapien wie Biologika und PDE-4-Hemmer greifen in fehlerhafte Abwehrreaktionen des Körpers ein: Sie hemmen gezielt Botenstoffe oder Enzyme, die Entzündungen auslösen oder unterbrechen. Auf diese Weise regulieren sie den Entzündungsprozess der Haut – die Symptome der Schuppenflechte können so gut und langfristig kontrolliert werden.

Welche Therapie sich für welchen Betroffenen eignet, hängt vor allem von der Schwere der Erkrankung ab. Wie schwer ein Patient erkrankt ist, stellt der Arzt vor allem anhand von zwei Kriterien fest: dem Ausmaß der Erkrankung und ihrer Auswirkung auf die Lebensqualität der Betroffenen. Um die Schwere einer Schuppenflechte-Erkrankung zu bestimmen, nutzen Hautärzte vor allem zwei Werte: Psoriasis Area and Severity Index (PASI) und Dermatology Life Qualitiy Index / Dermatologischer Lebensqualitäts-Index (DLQI).

HautinForm 03/2016

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Wenig Sonne genügt

Bei Gesunden genügt eine recht geringe UV-Bestrahlung, um genügend Vitamin D zu bilden. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt zusammen mit dem Krebsinformationsdienst Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche der Hälfte der minimalen sonnenbrandwirksamen UV-Dosis (0,5 MED) auszusetzen, also der Hälfte der Zeit, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde. Beispielsweise bedeutet dies für Menschen mit Hauttyp II bei hohen sonnenbrandwirksamen UV-Bestrahlungsintensitäten (UV- Index 7) rein rechnerisch eine Bestrahlungszeit von circa zwölf Minuten.

Der Privatarzt DERMATOLOGIE

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