Tattoos im Sommer

Vorsicht bei Tattoos und Sonneneinstrahlung: Immer wieder berichten Patienten über sonnenbedingte Beschwerden an tätowierter Haut. Sie reagieren mit Schmerzen und Schwellungen, was als Photosensibilität bezeichnet wird. Insbesonders bei Verwendung von roter, blauer und schwarzer Tinte treten solche Reaktionen auf. Vorbeugend hilft nur ein ausreichender Sonnenschutz, möglichst mit tattoobedeckender Kleidung oder Hut und natürlich Sonnencreme.

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Hautkrebsvorsorge

Bei einer Vorsorgeuntersuchung zum Hautkrebs wird Ihre Haut sorgfältig von einem Dermatologen untersucht. Dieser kann feststellen, ob Veränderungen der Haut harmlos sind oder ob Anzeichen für Hautkrebs vorliegen. Die Untersuchung wird von allen Krankenkassen ab dem 35. Lebensjahr aller zwei Jahre übernommen, von einigen Krankenkassen auch schon früher (z. B. Barmer, AOK, Knappschaft, TK).

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UV-Licht und Krebsrisiko

Krebsauslösendes UV-Licht: UV-Strahlen sind sogenannte Karzinogene, d.h. sie können Krebs auslösen. Die hierdurch ausgelösten Hauttumore werden grob in zwei Kategorien eingeteilt: Am häufigsten ist der weiße Hautkrebs (Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome), seltener, aber gefährlicher ist der schwarze Hautkrebs (Melanom).

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Diabetiker müssen gut auf ihre Füße achten

Bei Diabetikern ist die Schmerzwahrnehmung an den Füßen oft eingeschränkt und die Wundheilung ist schlechter. Daher sollten Diabetiker bei Hautverletzungen an den Füßen, Blasen und Schwielen nicht selbst herumdoktern, sondern einen Hautarzt aufsuchen. Zudem sollte eine regelmäßige fachgerechte medizinische Fußpflege erfolgen, um Komplikationen vorzubeugen.

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Pollenallergie

In der Stadt ist die Pollenbelastung abends höher als am Morgen, auf dem Land ist es genau umgekehrt. Zudem ist die Feinstaubbelastung in den Städten höher, was zu einer höheren Allergenkonzentration in den Pollen beitragen kann. Demnach leiden Allergiker besonders in den Großstädten unter den Symptomen ihrer Allergie.

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Fehldiagnose durch Melanom-Apps

Oftmals erleichtern Apps den Alltag und sind in vielen Lebenslagen sehr nützlich. Allerdings können sie auch schaden, den beispielsweise die sogenannten Melanom-Apps tragen ein Gefährdungspotential in sich. Eine Studie zeigte, dass selbst die beste der untersuchten Apps fast ein Drittel der Melanome fälschlicherweise als gutartige Veränderungen einstufte. Bei solchen Apps nehmen die Patienten selbst ein Foto von ihrer Hautveränderung auf und die App analysiert dieses Bild automatisch. Daher kann nur eindrücklich davor gewarnt werden, sich auf die Ergebnisse solcher Apps zu verlassen!

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