mdr Hauptsache gesund

Danke an das tolle Team von Hauptsache Gesund und Danke an alle Zuschauer. Wer die Sendung zum Thema „Faltenfrei“ verpasst hat, kann hier noch mal „nachsehen“.

 

Hauptsache gesund, Sendung vom 08.03.2018 21:00 Uhr

Link des Videos

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-181122_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

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Superklebstoff aus der Natur

Knochenbruch, Gewebeschäden…
Klebstoff drauf und gut? Das wäre doch ein einfaches Verfahren für die Medizin der Zukunft, oder? Forscher bereiteten jetzt den Weg zu diesem Szenario, indem sie von der Natur abschauten, was Muscheln so fest am Boden hält.

Die Wissenschaftler haben das Gen für den „Superkleber“ der Muscheln in Bakterienzellen eingeschleust und den Kleber im Labor nachbilden lassen. Hierbei zeigte sich ein besonderer Clou: Der Bakterienkleber wird durch einen speziellen Schutzmechanismus so lange inaktiv gehalten, bis er punktgenau mithilfe von Licht aktiviert wird. Erst dann bildet die Klebermatrix ihre Netzstrukturen aus und der Kleber haftet fest. Dadurch ergäben sich in Zukunft ganz neue Optionen, beispielsweise zum kleben von gebrochenen Konochen oder Zähnen.

ChemBoChem, 2017

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Nächtliche Wunden heilen langsam

Wie schnell eine Verletzung wieder ausheilt, hängt von der Tageszeit ab, in der wir uns diese zugezogen haben. Erfolgt die Verletzung am Tag, so heilt die Wunde um rund 60% schneller als sie es in der Nacht tun würde. Der Grund dafür: Die für die Wundheilung wichtigen Reparaurzellen, die Fibroblasten, unterliegen ebenfalls dem Takt der inneren Uhr. Das bedeutet, dass sie vergleichbar dem Menschen nachts weniger aktiv sind.

Der Privatarzt Dermatologie 2017

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Ekzeme am Kinderfuß – Oft ist der Turnschuh schuld!

Der Kinderfuß der oft und über lange Zeit im Turnschuh steckt, ist geradezu prädestiniert, eine Kontaktallergie zu entwickeln: Im geschlossenen Schuh bildet sich durch Feuchtigkeit, Wärme und einem Mix aus diversen Chemikalien ein geradezu idealer Nährboden für ein (allergisches) Ekzem.

Beim Kauf von Kinderschuhen legen viele Eltern größten Wert auf Qualität. Dass der teure vom Markenhersteller den Kinderfuß schützt und ihm nicht schadet, sollte selbstverständlich sein – ist es aber keineswegs! Experten warnen vor vielfach hohen Konzentrationen an Schadstoffen in Schuhen, die bei Kindern immer wieder zu Kontaktekzemen, der sogenannten Turnschuhallergie führen. Zu den „Übeltätern“ gehören Klebstoffe, mit denen die Sohle befestigt ist, Gummibestandteile, aber auch das beim Gerben von Leder verwendete Kaliumdichromat. Dieses war in der Studie aus Spanien der Hauptauslöser von Kontaktekzemen im Fußbereich bei Kindern. Seit Mai 2015 ist eine EU-Vorschrift in Kraft, nach der Leder, welches mit der Haut in Kontakt kommt, nicht mehr als 3 mg/kg Chrom enthalten darf. Diese wird jedoch auch von führenden Herstellern offenbar gerne unterwandert. Wie Funde des europäischen Schnellwarnsystems RAPEX belegen, tauchen immer wieder Kinderschuhe und andere Textilien auf, die den Grenzwert deutlich überschreiten. Einigermaßen sicher gehen kann man, wenn man bei Spezialanbietern kauft, die für die Schadstofffreiheit garantieren. Den oft grotesk hohen Preis dafür zahlen die Eltern.

05/2017 ästhetische dermatologie & kosmetologie

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„Du hast die Pest!“ – Leben mit Schuppenflechte

Eine Schuppenflechte – medizinisch als Psoriasis bezeichnet – ist mehr als „bloß ein kosmetisches Problem“. Sie betrifft alle Bereiche des Lebens. Bei Schuppenflechte leiden Betroffene unter stark schuppenden Hautstellen – häufig an der Kopfhaut, manchmal im Gesicht, an Händen und Füßen, den Ellenbögen und Knien oder sogar an den Genitalien. Schwerwiegender als die schmerzenden und stark juckenden Hautstellen sind die zwischenmenschlichen Probleme.

Die auffälligen rötlich-entzündeten und schuppenden Hautareale ziehen die Blicke auf sich und lassen andere auf Abstand gehen – sie werden zu einer psychischen Belastung und schränken die persönlichen sozialen Beziehungen ein. Darunter leiden zwischenmenschliche und körperliche Nähe.
So geht es rund zwei Millionen Schuppenflechte-Betroffenen in Deutschland. Hinzu kommt ein hartnäckiges Vorurteil, die Psoriasis könnte bei direktem Kontakt mit dem Betroffenen übertragen werden und sei ansteckend. Die Umwelt geht auf Abstand.

Tatsache ist: Die Schuppenflechte ist eine nicht übertragbare entzündliche Hautkrankheit, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Der Körper bildet zum Schutz stetig und im Übermaß neue Hautzellen. Braucht eine gesunde Oberhaut normalerweise vier Wochen, um sich zu erneuern, so ist es bei Psoriasis drei bis vier Tage. Dieser beschleunigte Prozess verhindert, dass eine normale Hornschicht entsteht. Schlimmer noch: Das Entzündungsgeschehen im Körper führt zu weiteren Erkrankungen. Die Gelenke entzünden sich oder es kommt zu Störungen im Fettstoffwechsel. Eine Arthritis oder eine Adipositas kann entstehen, auch das Herz-Kreislauf-System kann in Mitleidenschaft gezogen werden.

Therapien helfen in schweren Fällen

Eine Psoriasis ist chronisch, das heißt sie währt lebenslang und ist zur Zeit noch nicht vollständig heilbar – aber sehr gut behandelbar. Frühzeitig erkannt und fachgerecht behandelt, können Psoriasiskranke eine gute Lebensqualität erreichen.

Darum ist für viele Betroffenen der Besuch eines Hautarztes der erste Schritt.
Innerlich wirkende Therapien wie Biologika und PDE-4-Hemmer greifen in fehlerhafte Abwehrreaktionen des Körpers ein: Sie hemmen gezielt Botenstoffe oder Enzyme, die Entzündungen auslösen oder unterbrechen. Auf diese Weise regulieren sie den Entzündungsprozess der Haut – die Symptome der Schuppenflechte können so gut und langfristig kontrolliert werden.

Welche Therapie sich für welchen Betroffenen eignet, hängt vor allem von der Schwere der Erkrankung ab. Wie schwer ein Patient erkrankt ist, stellt der Arzt vor allem anhand von zwei Kriterien fest: dem Ausmaß der Erkrankung und ihrer Auswirkung auf die Lebensqualität der Betroffenen. Um die Schwere einer Schuppenflechte-Erkrankung zu bestimmen, nutzen Hautärzte vor allem zwei Werte: Psoriasis Area and Severity Index (PASI) und Dermatology Life Qualitiy Index / Dermatologischer Lebensqualitäts-Index (DLQI).

HautinForm 03/2016

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Wenig Sonne genügt

Bei Gesunden genügt eine recht geringe UV-Bestrahlung, um genügend Vitamin D zu bilden. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt zusammen mit dem Krebsinformationsdienst Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche der Hälfte der minimalen sonnenbrandwirksamen UV-Dosis (0,5 MED) auszusetzen, also der Hälfte der Zeit, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde. Beispielsweise bedeutet dies für Menschen mit Hauttyp II bei hohen sonnenbrandwirksamen UV-Bestrahlungsintensitäten (UV- Index 7) rein rechnerisch eine Bestrahlungszeit von circa zwölf Minuten.

Der Privatarzt DERMATOLOGIE

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Verstärkter Appetit durch Schlafmangel

In einer Metaanalyse fanden Ärzte aus Großbritanien und den Niederlanden heraus, dass Schlafdefizite möglicherweise durch vermehrte Kalorenzufuhr kompensiert werden. Beim Essverhalten zeigte sich ein hochsignifikanter Unterschied zwischen Teilnehmern mit und ohne Schlafmangel. Bei Schlafrestriktion wurden im Mittel 385 Kilokalorien zugeführt.

Keine signifikante Differenz gab es beim Energieverbrauch und beim metabolischen Ruheumsatz zwischen den Gruppen mit und ohne Schlafentzug.
„Schlaf könnte zusätzlich zu Bewegung und Ernährung ein neuer Ansatzpunkt im Gewichtsmanagement sein“, folgern die Autoren.

MMW 20/2016

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Tipps für gesunde Haut

  • Wechselduschen mit jeweils drei Kalt- und Warmanwendungen fördern die Durchblutung und somit Nährstoffversorgung der Haut.
  • Trinken Sie täglich 2-3 Liter Mineralwasser oder Kräutertee, um den verstärkten Feuchtigkeitsverlust der Haut auszugleichen.
  • Eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse versorgt die Haut mit wichtigen Nährstoffen von „innen“.
  • Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima, z.B. mit elektrischen Luftbefeuchtern. Auch Zimmerpflanzen eignen sich hierfür gut.

NOWEDA eG, Der Ratgeber aus der Apotheke

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Krebs durch Arbeiten im Freien

UV-Strahlung ist einer der größten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs. Dies bestätigte nun wieder eine Studie aus Griechenland, welche die Gefahr für weißen als auch schwarzen Hautkrebs bei Bauarbeitern und Bauern, die sich bis zu acht Stunden täglich im Sonnenlicht aufhalten, untersuchte. Dabei teigte sich, dass die Arbeit an der frischen Luft das Risiko, an hellem Hautkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Für Melanome wurde kein Zusammenhang beobachtet. „Während in der Normalbevölkerung jeder Dritte an hellem Hautkrebs erkrankt, wird nahezu jeder, der im Freien arbeitet, im Laufe seines Lebens einen weißen Hautkrebs entwickeln“, erklären die griechischen Ärzte. Grund hierfür soll der unzureichende Sonnenschutz und die Unwissenheit von Bauarbeitern und Co. über die schädlichen Sonnenstrahlen sein. Die Ärzte fordern deshalb einen angemessenen Sonnenschutz, bessere Aufklärung und ein regelmäßiges Hautkrebsscreening, um eine Diagnose im frühen Stadium zu gewährleisten.
HautinForm 2-2016

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