Verstärkter Appetit durch Schlafmangel

In einer Metaanalyse fanden Ärzte aus Großbritanien und den Niederlanden heraus, dass Schlafdefizite möglicherweise durch vermehrte Kalorenzufuhr kompensiert werden. Beim Essverhalten zeigte sich ein hochsignifikanter Unterschied zwischen Teilnehmern mit und ohne Schlafmangel. Bei Schlafrestriktion wurden im Mittel 385 Kilokalorien zugeführt.

Keine signifikante Differenz gab es beim Energieverbrauch und beim metabolischen Ruheumsatz zwischen den Gruppen mit und ohne Schlafentzug.
„Schlaf könnte zusätzlich zu Bewegung und Ernährung ein neuer Ansatzpunkt im Gewichtsmanagement sein“, folgern die Autoren.

MMW 20/2016

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Tipps für gesunde Haut

  • Wechselduschen mit jeweils drei Kalt- und Warmanwendungen fördern die Durchblutung und somit Nährstoffversorgung der Haut.
  • Trinken Sie täglich 2-3 Liter Mineralwasser oder Kräutertee, um den verstärkten Feuchtigkeitsverlust der Haut auszugleichen.
  • Eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse versorgt die Haut mit wichtigen Nährstoffen von „innen“.
  • Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima, z.B. mit elektrischen Luftbefeuchtern. Auch Zimmerpflanzen eignen sich hierfür gut.

NOWEDA eG, Der Ratgeber aus der Apotheke

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Krebs durch Arbeiten im Freien

UV-Strahlung ist einer der größten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs. Dies bestätigte nun wieder eine Studie aus Griechenland, welche die Gefahr für weißen als auch schwarzen Hautkrebs bei Bauarbeitern und Bauern, die sich bis zu acht Stunden täglich im Sonnenlicht aufhalten, untersuchte. Dabei teigte sich, dass die Arbeit an der frischen Luft das Risiko, an hellem Hautkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Für Melanome wurde kein Zusammenhang beobachtet. „Während in der Normalbevölkerung jeder Dritte an hellem Hautkrebs erkrankt, wird nahezu jeder, der im Freien arbeitet, im Laufe seines Lebens einen weißen Hautkrebs entwickeln“, erklären die griechischen Ärzte. Grund hierfür soll der unzureichende Sonnenschutz und die Unwissenheit von Bauarbeitern und Co. über die schädlichen Sonnenstrahlen sein. Die Ärzte fordern deshalb einen angemessenen Sonnenschutz, bessere Aufklärung und ein regelmäßiges Hautkrebsscreening, um eine Diagnose im frühen Stadium zu gewährleisten.
HautinForm 2-2016

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Tipps und Hinweise für Schuppenflechte-Betroffene

Einen Hautarzt in der Nähe finden:
Alles beginnt mit dem Besuch eines Hautarztes! Manche Dermatologen sind auf chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie Schuppenflechte spezialisiert und betreuen jährlich viele Hunderte Betroffene.

Sich vorab „schlau machen“:
Informieren Sie sich vor Ihrem Hautarzttermin über Ihre Erkrankung und zur Verfügung stehende Therapieoptionen. So können Sie die Sprechstunde effektiv nutzen, um offene Fragen zu klären und Ihre individuelle Therapie abzustimmen. Die aktuelle Patientenleitlinie zur Behandlung der Psoriasis der Haut informiert über Erkrankungsformen der Schuppenflechte und moderne Therapien. Die Patientenleitlinie fasst allgemeinverständlich die wichtigsten Informationen der S3-Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris zusammen, die Hautärzten eine Entscheidungshilfe für die Auswahl einer geeigneten Therapie bietet.

Tagebuch führen:
Dokumentieren Sie Ihre Symptome und Ihr Wohlbefinden in einem Tagebuch. Beobachten Sie auch, ob bestimmte Faktoren (Trigger) bei Ihnen Krankheitsschübe auslösen. Notieren Sie sich Fragen und Anliegen, damit Sie im Gespräch mit dem Hautarzt nichts vergessen.

Den Hautarzt umfassend informieren:
Berichten Sie über Ihre körperlichen Symptome, mögliche Auslöser und alle Medikamente, die Sie gerade einnehmen. Wichtig ist auch, dass Sie den Hautarzt offen über Ihr seelisches Befinden informieren und ihn über schwerwiegende Einschränkungen im Alltag informieren – zum Beispiel wenn die Erkrankung Sie in Ihrem beruflichen Fortkommen behindert.

Nach modernen Therapien fragen:
In den letzten Jahren sind für mittelschwere FORMEN DER Schuppenflechte moderne und Nebenwirkungsarme Therapien zugelassen worden, die innerlich wirken. Fragen Sie Ihren Hautarzt, ob eine solche Behandlung für Sie geeignet sein könnte und nach den medizinischen Grundsätzen möglich ist. Vertrauen Sie jedoch auch auf die Entscheidung Ihres Arztes, denn nicht für jeden Patienten eignet sich eine moderne, innere Therapie.

Therapieziel festlegen:
Schlägt Ihnen Ihr Hautarzt eine Behandlung vor, wird er mit Ihnen zusammen auch ein Therapieziel festlegen. Achten Sie darauf, dass der Arzt Ihre Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt. Ist Ihnen ein schnellerer Therapieerfolg wichtig, für den Sie unter Umständen Nebenwirkungen in Kauf nehmen? Oder haben Sie mehr Geduld, erwarten dafür aber eine bessere Verträglichkeit?

Nachfragen, Bedenken mitteilen:
Haben Sie keine Scheu nachzufragen, wenn Ihnen etwas unklar ist. Besonders wichtig ist, dass Sie die Vorgaben Ihrer Therapie verstehen. Teilen Sie Ihrem Hautarzt auch vorhandene Bedenken mit. Denn ein Therapieerfolg kann sich nur dann einstellen,wenn Sie von Ihrer Behandlung überzeugt sind und sie konsequent einhalten.

Rat holen:
Ihr Hautarzt kann Sie beraten, wie Sie Ihre persönliche Lebensweise anpassen können, um den Verlauf der Schuppenflechte positiv zu beeinflussen.

HautinForm 03/2016

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Solarien führen zu jährlich 3.400 Melanom-Fällen

Insgesamt werde geschätzt, dass die Nutzung von Solarien für mehr als 450.000 Non-Melanoma-Skin-Cancer-Fälle und mehr als 10.000 Melanome in den Vereinigten Staaten, Europa und Australien verantwortlich ist. Je früher mit der Solariennutzung begonnen wird, desto höher ist das Risiko für Hautkrebs. Startet die Nutzung mit unter 35 Jahren, steigt das Melanomrisiko um 60 Prozent.

Der Deutsche Dermatologe 2017;65

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Hamamelis – antioxidative Wirkung belegt

Die Zaubernuss (Hamamelis) gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen. Naturheilkundler schätzen ihre adstringierende Wirkung in Form von Salben für die äußere Anwendung. Hamamelis überzeugt aber auch durch zahlreiche weitere günstige Effekte auf die Wundheilung. So wirken die Inhaltsstoffe ähnlich wie Cortison entzündungshemmend und darüber hinaus juckreizstillend sowie lokal blutungsstillend. Außerdem wird die Kapillarpermeabilität gehemmt, was zu einem oberflächenanästhesierenden, schmerzstillenden Effekt führt. Auch die antioxidative Wirkung ist wissenschaftlich nachgewiesen.

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Schwere chemische Verbrennungen durch HENNA-TATTOO

Tätowierungen,  die mit einer Henna-Lösung aufgetragen werden und nach ein bis zwei Wochen verblassen, sind normalerweise harmlos. Ein siebenjähriges Mädchen, das sich in Ägypten ein Tattoo auf dem rechten Arm aufmalen ließ, erlitt dadurch jedoch schwere Verbrennungen, verbunden mit starken Schmerzen und Juckreiz. Der Grund für Verbrennungen: Mit reinem Henna wird das Tattoo rot bis dunkelbraun. Für einen dunkleren oder schwarzen Farbton wird der Henna-Paste Phenylendiamin (PPD) beigemischt. PPD kann jedoch allergische Reaktionen und irreparable Hautschäden verursachen und bei Kindern zu schweren Verbrennungen führen. Experten raten grundsätzlich von Henna-Tattoos ab.

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Preis entscheidet über Geschmack

Wein, Schokolade und andere Genussmittel schmecken besser, wenn sie mit einem hohen Preisschild versehen sind. Dieses Phänomen ist als „Marketing-Placebo-Effekt“ bekannt, der nach dem Motto „Qualität hat Ihren Preis!“ funktioniert. Dazu ließen sie 15 Frauen und 15 Männer im Alter von durchschnittlich 30 Jahren identischen Wein verkosten. Ergebnis: Der Wein schmeckte besser, wenn er mit einem höheren Preis ausgezeichnet war.

Der Privatarzt DERMATOLOGIE

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Aloe Vera als hochpotenter Heiler

Zahlreiche Studien befassen sich mit der heilsamen Wirkung der Echten Aloe (Aloe vera). Im Tierversuch konnte ei9ne systematische Therapie die Wundheilung beschleunigen, die Anzahl und Größe an Papillomen reduzieren und die Manifestation von Leishmaniose-Parasiten in Milz, Leber und Knochenmark bei über 90 % der Tiere verhindern. Insbesondere für die Wundheilung zeigt sich das Aloe-Gel als hervorragend wirksam.

Das Aloe-Gel ist neben der Wundheilung unter anderem bei folgenden Erkrankungen wirksam:

  • genitaler Herpes simplex
  • humanes Papillom-Virus
  • Psoriasis
  • seborrhoisches Dermatitis
  • Verbrennungen
  • Frostbeulen
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