Tipps und Hinweise für Schuppenflechte-Betroffene

Einen Hautarzt in der Nähe finden:
Alles beginnt mit dem Besuch eines Hautarztes! Manche Dermatologen sind auf chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie Schuppenflechte spezialisiert und betreuen jährlich viele Hunderte Betroffene.

Sich vorab „schlau machen“:
Informieren Sie sich vor Ihrem Hautarzttermin über Ihre Erkrankung und zur Verfügung stehende Therapieoptionen. So können Sie die Sprechstunde effektiv nutzen, um offene Fragen zu klären und Ihre individuelle Therapie abzustimmen. Die aktuelle Patientenleitlinie zur Behandlung der Psoriasis der Haut informiert über Erkrankungsformen der Schuppenflechte und moderne Therapien. Die Patientenleitlinie fasst allgemeinverständlich die wichtigsten Informationen der S3-Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris zusammen, die Hautärzten eine Entscheidungshilfe für die Auswahl einer geeigneten Therapie bietet.

Tagebuch führen:
Dokumentieren Sie Ihre Symptome und Ihr Wohlbefinden in einem Tagebuch. Beobachten Sie auch, ob bestimmte Faktoren (Trigger) bei Ihnen Krankheitsschübe auslösen. Notieren Sie sich Fragen und Anliegen, damit Sie im Gespräch mit dem Hautarzt nichts vergessen.

Den Hautarzt umfassend informieren:
Berichten Sie über Ihre körperlichen Symptome, mögliche Auslöser und alle Medikamente, die Sie gerade einnehmen. Wichtig ist auch, dass Sie den Hautarzt offen über Ihr seelisches Befinden informieren und ihn über schwerwiegende Einschränkungen im Alltag informieren – zum Beispiel wenn die Erkrankung Sie in Ihrem beruflichen Fortkommen behindert.

Nach modernen Therapien fragen:
In den letzten Jahren sind für mittelschwere FORMEN DER Schuppenflechte moderne und Nebenwirkungsarme Therapien zugelassen worden, die innerlich wirken. Fragen Sie Ihren Hautarzt, ob eine solche Behandlung für Sie geeignet sein könnte und nach den medizinischen Grundsätzen möglich ist. Vertrauen Sie jedoch auch auf die Entscheidung Ihres Arztes, denn nicht für jeden Patienten eignet sich eine moderne, innere Therapie.

Therapieziel festlegen:
Schlägt Ihnen Ihr Hautarzt eine Behandlung vor, wird er mit Ihnen zusammen auch ein Therapieziel festlegen. Achten Sie darauf, dass der Arzt Ihre Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt. Ist Ihnen ein schnellerer Therapieerfolg wichtig, für den Sie unter Umständen Nebenwirkungen in Kauf nehmen? Oder haben Sie mehr Geduld, erwarten dafür aber eine bessere Verträglichkeit?

Nachfragen, Bedenken mitteilen:
Haben Sie keine Scheu nachzufragen, wenn Ihnen etwas unklar ist. Besonders wichtig ist, dass Sie die Vorgaben Ihrer Therapie verstehen. Teilen Sie Ihrem Hautarzt auch vorhandene Bedenken mit. Denn ein Therapieerfolg kann sich nur dann einstellen,wenn Sie von Ihrer Behandlung überzeugt sind und sie konsequent einhalten.

Rat holen:
Ihr Hautarzt kann Sie beraten, wie Sie Ihre persönliche Lebensweise anpassen können, um den Verlauf der Schuppenflechte positiv zu beeinflussen.

HautinForm 03/2016

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Solarien führen zu jährlich 3.400 Melanom-Fällen

Insgesamt werde geschätzt, dass die Nutzung von Solarien für mehr als 450.000 Non-Melanoma-Skin-Cancer-Fälle und mehr als 10.000 Melanome in den Vereinigten Staaten, Europa und Australien verantwortlich ist. Je früher mit der Solariennutzung begonnen wird, desto höher ist das Risiko für Hautkrebs. Startet die Nutzung mit unter 35 Jahren, steigt das Melanomrisiko um 60 Prozent.

Der Deutsche Dermatologe 2017;65

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Hamamelis – antioxidative Wirkung belegt

Die Zaubernuss (Hamamelis) gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen. Naturheilkundler schätzen ihre adstringierende Wirkung in Form von Salben für die äußere Anwendung. Hamamelis überzeugt aber auch durch zahlreiche weitere günstige Effekte auf die Wundheilung. So wirken die Inhaltsstoffe ähnlich wie Cortison entzündungshemmend und darüber hinaus juckreizstillend sowie lokal blutungsstillend. Außerdem wird die Kapillarpermeabilität gehemmt, was zu einem oberflächenanästhesierenden, schmerzstillenden Effekt führt. Auch die antioxidative Wirkung ist wissenschaftlich nachgewiesen.

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Schwere chemische Verbrennungen durch HENNA-TATTOO

Tätowierungen,  die mit einer Henna-Lösung aufgetragen werden und nach ein bis zwei Wochen verblassen, sind normalerweise harmlos. Ein siebenjähriges Mädchen, das sich in Ägypten ein Tattoo auf dem rechten Arm aufmalen ließ, erlitt dadurch jedoch schwere Verbrennungen, verbunden mit starken Schmerzen und Juckreiz. Der Grund für Verbrennungen: Mit reinem Henna wird das Tattoo rot bis dunkelbraun. Für einen dunkleren oder schwarzen Farbton wird der Henna-Paste Phenylendiamin (PPD) beigemischt. PPD kann jedoch allergische Reaktionen und irreparable Hautschäden verursachen und bei Kindern zu schweren Verbrennungen führen. Experten raten grundsätzlich von Henna-Tattoos ab.

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Preis entscheidet über Geschmack

Wein, Schokolade und andere Genussmittel schmecken besser, wenn sie mit einem hohen Preisschild versehen sind. Dieses Phänomen ist als „Marketing-Placebo-Effekt“ bekannt, der nach dem Motto „Qualität hat Ihren Preis!“ funktioniert. Dazu ließen sie 15 Frauen und 15 Männer im Alter von durchschnittlich 30 Jahren identischen Wein verkosten. Ergebnis: Der Wein schmeckte besser, wenn er mit einem höheren Preis ausgezeichnet war.

Der Privatarzt DERMATOLOGIE

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Aloe Vera als hochpotenter Heiler

Zahlreiche Studien befassen sich mit der heilsamen Wirkung der Echten Aloe (Aloe vera). Im Tierversuch konnte ei9ne systematische Therapie die Wundheilung beschleunigen, die Anzahl und Größe an Papillomen reduzieren und die Manifestation von Leishmaniose-Parasiten in Milz, Leber und Knochenmark bei über 90 % der Tiere verhindern. Insbesondere für die Wundheilung zeigt sich das Aloe-Gel als hervorragend wirksam.

Das Aloe-Gel ist neben der Wundheilung unter anderem bei folgenden Erkrankungen wirksam:

  • genitaler Herpes simplex
  • humanes Papillom-Virus
  • Psoriasis
  • seborrhoisches Dermatitis
  • Verbrennungen
  • Frostbeulen
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Pilz-Infektionen – ungebetene Gäste wieder loswerden

Sie sind fast allen peinlich, obwohl sie beinahe jeder Erwachsene mindestens einmal hatte: Pilzinfektionen. Ob an Füßen und auf Nägeln, der Vaginalschleimhaut oder der Haut. Pilze können überall am Körper die Oberhand gewinnen.

 

Faden- und Hefepilze spielen als Erreger von Pilzinfektionen die Hauptrolle. Menschen, die eine schlechte Immunabwehr besitzen, sowie Diabetiker, Menschen mit Übergewicht oder mit einer Durchblutungsstörung leiden eher darunter. Aber auch bei völlig gesunden Menschen schlagen Pilze zu. Das bekannteste Beispiel: der Fußpilz. Er zeigt sich vorwiegend zwischen den Zehen in grau-weißlich verquollener Haut, die zu Rissen neigt. Wie jeder andere Haut- und Schleimhautpilz ist auch Fußpilz ansteckend. Hygiene spielt eine große Rolle, um andere und sich selbst nicht neu zu infizieren.

 

Ausdauer wichtig

Socken und Handtücher bei mindestens 60 Grad Celsius waschen und täglich wechseln. Nach dem Duschen oder Baden trocknet man die Zwischenräume sorgfältig ab, denn Pilze lieben es feucht und warm. Weil Pilzinfektionen nicht von selbst verschwinden, kommen spezielle, gegen Pilze wirksame Medikamente über drei bis vier Wochen zum Einsatz.

 

Bei Nagelpilzen handelt es sich meist um Fadenpilze, die entweder von der Nagelbasis aus oder von oben durch die Nagelplatte eingedrungen sind. Optisch zeigt sich ein nachlassender Glanz der Nägel und eine verdickte Nagelplatte. Die Nägel verfärben sich weiß-, gelblich oder braun. Um Nagelpilz wieder loszuwerden, braucht man Geduld und Beharrlichkeit. Als Hygieneregeln gelten diejenigen für Fußpilz.

 

Vaginalpilz gut behandelbar

Bei einer Vaginalpilz-Infektion haben Hefepilze Überhand gewonnen und lösen die unangenehmen Symptome Juckreiz, Brennen und bröckeligen, eher gelblichen Ausfluss aus. Der Ausfluss riecht neutral. Riecht er fischig oder sonst unangenehm, handelt es sich eher um eine bakterielle Infektion.

Am besten trägt die Frau Slips aus Baumwolle, wechselt sie täglich und wäscht sie bei 60 Grad Celsius.

Hautpilz hartnäckig

Pilzinfektionen der Haut treten gerne in feucht-warmen Arealen auf, wie in der Falte unter den Brüsten oder in fettbedingten Hautfalten. Diese Hefepilzinfektionen verschwinden mit entsprechenden, gegen die Hefepilze wirkenden Präparaten zum Auftragen auf die Haut.

Neue Apotheken Illustrierte 03/2017

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Nächstenliebe verlängert Leben

Wer sich im Alter um andere kümmert, tut damit auch sich selbst etwas Gutes. Dies fand jetzt die Berliner Altersstudie heraus. Deren Forscher beobachteten 20 Jahre lang über 500 Menschen zwischen 70 und 103 Jahren. Die gruppe der sozial Engagierten lebte im Schnitt noch sieben weitere Jahre. Diejenigen, die dies nicht taten, hatten im Schnitt nur vier weitere Jahre vor sich.

Neue Apotheken Illustrierte 03/2017

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Make-up im Herbst

Wählen Sie nach Möglichkeit ein feuchtigkeitsspendendes Make-up, um sich der Jahreszeit anzupassen. Wenn Sie auf ein “normales” Lieblingsprodukt nicht verzichten können, dann sollte man zunächst ein Feuchtigkeitspflegeprodukt auftragen.

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Handpflege im Herbst

Die mangelnde Feuchtigkeit der Haut im Herbst zeigt sich oft zuerst an den Händen.  Die niedrigen Temperaturen gepaart mit der trockenen Luft machen sich oft schnell bemerkbar, da die Talgdrüsen nicht im Stande sind das auszugleichen.

Mit einer entsprechenden Handcreme können unsere Hände schnell wieder optisch schön wirken. Am besten benutzt man bereits am Morgen eine entsprechende Creme und wendet diese dann im Tagesverlauf erneut an, wenn die Haut wieder zu trocken wird.

Idealerweise nimmt man zur Handwäsche eine Flüssigseife welche mit feuchtigkeitsspendenden Zusätzen (wie Creme oder Sheabutter) angereichert wurde.

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