Pieks mit Folgen: Raupen und Käferlarven als Auslöser von Allergien

Raupen und Käferlarven können Haare oder Stacheln besitzen,
die mechanisch irritieren oder Gifte enthalten. Bei sensibilisierten Individuen
kann der Kontakt Nesselfieber und Ekzeme hervorrufen. Ein Beispiel aus unseren
Breiten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Die Behandlung der
verursachten Hautreaktionen erfolgt üblicherweise mit topischen
Glukokortikoiden.

„MSD – Dermagazin“

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Allergische und Toxische Reaktionen auf einheimische Spinnen und Insekten

Schwere allergische Reaktionen werden hierzulande vor allem
durch Bienen- und Wespenstiche hervorgerufen. Andere Insekten sind eher selten
für anaphylaktische Reaktionen verantwortlich. Doch durch Hautkontakt mit
Bestandteilen mancher Insekten oder deren Inhalation können irritative
Hautreaktionen und auch allergische Beschwerden hervorgerufen werden.

Blutsagende Insekten geben beim Stichereignis zum Teil
Substanzen mit anästhesierender oder blutverdünnender Wirkung ab. Auch hier
kann eine allergische Reaktion die Folge sein. Bei Spinnenbissen ist zumeist
das injizierte Gift Ursache einer entsprechenden Reaktion.

„MSD – Dermagazin“

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Bienen- und Wespenstiche. Häufigste Auslöser von Anaphylaxien bei Erwachsenen

Bienen- oder Wespenstiche führen bei 0,4 – 3,5% der
Gesamtbevölkerung in Deutschland zu systemischen anaphylaktischen Reaktionen.
Auf Stiche von Hummeln oder Hornissen sind solche Reaktionen hingegen seltener.
Empfohlene Maßnahmen für Betroffene sind das Mitführen des Notfallsets sowie
eine allergenspezifische Immuntherapie bei nachweislicher Sensibilisierung und
systemischen Stichreaktionen, die über generalisierte Hautsymptome hinausgehen.

Das Notfallset für Patienten mit einer Bienen- oder
Wespengiftallergie
 sollte
Adrenalin/Epinephrin, ein Antihistaminikum und ein Glukokordikoid enthalten.

CELESTAMINE N 0,5 Liquidum mit dem Wirkstoff Betamethason
kann hierbei als orales Glukokortikoid eine Option für die Akutbehandlung nach
einem Bienen- oder Wespenstich sein.

„MSD – Dermagazin“

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Hoher Kaffeekonsum senkt das Risiko einer Rosacea-Erkrankung

Laut einer US-amerikanischen Studie, Nurses´ Health Study,
ist das Risiko für Frauen an Rosacea zu erkranken geringer, wenn sie viel
Kaffee konsumieren. Zwar kann Kaffee das Aufflammen der Haut fördern, dennoch
ist die Wirkung immun suppresiv und die Gefäße werden durch den Koffeinkonsum
erweitert. Sowohl die Gefäßerweiterung als auch die immunsuppresive Wirkung
vermindern das Risiko einer Rosacea. Allerdings gilt das nicht für
koffeinfreien Kaffee, koffeinhaltigen Tee oder Limonade.

Fazit: Kaffeekonsum stellt nach diesen Ergebnissen keine
neue Therapieoption für Rosacea dar. Wichtig ist zu vermitteln, dass der
Kaffeekonsum bei Rosacea erkrankten Patienten nicht eingeschränkt werden muss,
da ein reduzierter Kaffeekonsum als Präventionsmaßnahme für diese Erkrankung
nicht wirksam ist.

„Der Privatarzt
Dermatologie“

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Ihr Bonus!

Liebe Patienten,
die Mehrwertsteuer wird von 19% auf 16% reduziert. Wir reichen diesen Bonus gern an unsere Patienten weiter. Sie partizipieren von dieser Einsparung bei ärztlichen Leistungen im Ästhetik-Bereich wie beispielsweise Faltenbehandlungen mit Botox und Hyaluronfillern, sowie das Fadenlifting.

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Urea gegen trockene Haut

häufiges Waschen, trockene Wohnungs- oder Heizungsluft und Kälte sowie Wind im Winter begünstigen einen Urea-Mangel der Haut. Folglich leiden Betroffene unter einer trockenen Haut. Urea reduziert nachweislich den transepidermalen Wasserverlust, verbessert die Hautfeuchtigkeit, glättet die Oberfläche der Haut und schützt sie vor Reizstoffen. Auch bei chronischen Hauterkrankungen findet Urea bereits Anwendung, denn in höherer Konzentration, kann der Harnstoff bei Psoriasis und Neurodermitis eingesetzt werden. „Der Privatarzt Dermatologie

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Fachgruppe mit den meisten Patientenkontakten

Am 19. Juni hatten die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband festgelegt, dass auch Dermatologinnen und Dermatologen offene Sprechstunden anbieten müssen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Terminkalender bei vielen Hautarztpraxen aber bereits bis in das nächste Jahr hinein ausgebucht. Dermatologinnen und Dermatologen zählen zu den Fachgruppen mit den meisten Patientenkontakten. Gleichzeitig sind bundesweit nur rund 4.600 Hautärztinnen und Hautärzte ambulant tätig. Gerade langfristig planbare Termine wie für chronisch kranke Patienten, für die Hautkrebsnachsorge oder für das gesetzliche Hautkrebsscreening sind häufig auf Monate im Voraus ausgebucht.
„Dermaforum“

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Botox macht Glücklich

Botox hemmt nicht nur die Gesichtsmuskulatur, sondern auch
negative Gefühle.

Eine Studie der Cardiff University zeigt, dass sich die Stimmung der Probandinnen insbesondere nach einer Behandlung der Stirnfalten signifikant verbessert hat. Schwindet die Fähigkeit negativer Mimik, fehlt auch ein Teil der emotionalen Erfahrung. Eine deutsche Studie bestätigt: Symptome einer Depression waren nach der Botox-Spritze um bis zu 47% gemindert.

Mabelle 04/19

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Wimpern

Sie sind zwischen sechs und zwölf Milimeter lang, erneuern sich circa viermal pro Jahr und schützen unsere Augen vor Staub und intensiver Lichtstrahlung. Na, kommen Sie drauf? Genau, es geht um unsere Wimpern. Neben diesen praktischen, dem Schutz dienenden Aufgaben sorgen sie außerdem dafür, unsere Augen besonders ausdrucksstark aussehen zu lassen. Dafür wird getuscht, gebogen und gebürstet, was das Zeug hält. Genau wie unsere Haare

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HPV- Impfung für Jungen empfohlen

Die
Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung, Jungen zwischen
9 und 14 Jahren gegen HPV zu impfen, im Epidemiologischen Bulletin
26/2018 veröffentlicht.

Nach
Schätzungen des Zentrums für Krebsregisterdaten im
Rober-Koch-Institut gibt es pro Jahr bei Männern etwa 600
Analkarzinome, mindestens 250 Peniskarzinome und mindestens 750
Karzinome in der Mundhöhle oder im Rachen, die auf eine
HPV-Infektion zurück gehen.

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